Studie „Engagementförderung in Ostdeutschland“

gefördert durch die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt

Die Zivilgesellschaft in Ostdeutschland hat sich nach 1990 weitgehend neu entwickelt.  Engagementstukturen unterscheiden sich daher stark von denen in Westdeutschland. Zudem gibt es im Osten zwar viel Engagementbereitschaft, aber eine vergleichsweise niedrige Engagementquote, die jedoch in Krisenzeiten sichtbar steigt.

Diese Ausgangssituation im Bereich des Engagements und die aktuellen Trends und Entwicklungen soll die Studie „Engagementförderung in Ostdeutschland“ untersuchen.

In einer ersten Analysephase wird im vierten Quartal 2020 eine Bestandsaufnahme der verschiedenen Engagement- und Organisationsdaten, Infrastruktureinrichtungen und Rahmenbedingungen zur Engagementförderung der fünf ostdeutschen Bundesländer durch ZiviZ gGmbH, Stefan Bischoff – Bonusnorm e.V. und Dr. Thomas Gensicke erarbeitet.

Darauf aufbauend werden im Jahr 2021 Handlungsempfehlungen aus den verschiedenen Forschungsergebnissen abgeleitet und in Fachveranstaltungen breit diskutiert. Diese sollen mit einem langfristig angelegten Förderprogramm die Infrastruktur zur Engagementförderung, insbesondere im strukturschwachen und ländlichen Raum in Ostdeutschland stärken.

Für die Studie und anschließende Engagementinitiative wird ein Fachbeirat mit Expert*innen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Engagementpolitik berufen.

Gefördert wird die Studie durch: