Programm Zukunftsfestival
Das kostenlose Programm des Zukunftsfestivals im Volkspark Halle wird auf die Beine gestellt von der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, der Stiftung Bürger für Bürger und vielen lokalen und überregionalen Partner:innen aus Halle und ganz Ostdeutschland. Das Programm ist offen für alle und bei fast allen Programmpunkten ohne Anmeldung.
Neben dem Hauptprogramm bieten wir am Samstag im Kleinen Saal und im Garten einen Raum für junge, engagierte Menschen. Im Jugendspace „jung & zuversichtlich“ zeigen wir Stimmen und schaffen Angebote von und für junge Engagierte und solche, die es werden wollen. Alle anderen Besucher:innen des Festivals sind herzlich eingeladen, vorbeizuschauen, zuzuhören und ins Gespräch zu kommen.
- Programm Zukunftsfestival Freitag, 12. Juni 2026
- Programm Zukunftsfestival Samstag, 13. Juni 2026
- Hinweise zum Festival
- Partner:innen
Streitkultur fördern, Demokratie stärken
Pressegespräch beim Sachsen-Anhalt-Tag
Schulworkshops der Kulturstiftung des Bundes
Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie auf der Webseite der Kulturstiftung des Bundes.
Händel-Festspiele
Mehr zu Programm erfahren Sie hier.
Freitag, 12. Juni 2026

Festivalauftakt

Festivalauftakt
Festivalauftakt „Zukunft entsteht im Gespräch“ mit
- Susi Möbbeck, Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt
- Dr. Alexander Vogt, Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale)
- Olaf Ebert, Geschäftsführer der Stiftung Bürger für Bürger
- Ingrid Häußler, Vorsitzende des Vereins Volkspark Halle e.V.
Moderation: Sascha Suhrke, Bereichsleiter Politik & Gesellschaft, ZEIT STIFTUNG BUCERIUS
Musik: Hannes Wittmer

ARTE-Panel: Als die NPD die deutschen Parlamente eroberte
© Lara Bischoff Februar FilmARTE-Panel: Als die NPD die deutschen Parlamente eroberte
Die 1960er gelten als Zeit von Aufbruch und Demokratisierung. Doch fast vergessen ist ein paralleler Trend: Die Wahlerfolge der rechtsextremen Sammlungspartei NPD, die ab Mitte der 60er Jahre in mehrere Landtage einzog.
Beim ARTE-Panel zeigen wir als Sneak Preview erste Ausschnitte aus einer kommenden Filmdokumentation zu diesem großen Rechtsruck nach dem Krieg.
Gemeinsam mit der Regisseurin des Films, Experten und der ARTE Redaktion diskutieren wir dazu zeitaktuelle Fragen: Wie verlief die gesellschaftliche Radikalisierung damals? Und was lehrt uns die Fallstudie über antidemokratische Phänomene und demokratische Resilienz für heute?
Panel:
- Kim Schibilla, Dokumentarfilmerin, Themen u.a. Aufklärung über Propaganda, politische Symbole und historische Mechanismen gesellschaftlicher Radikalisierung. Zudem auch mit Fragen der demokratischen Resilienz, etwa dem Wirken von zivilgesellschaftlichen und politischen, institutionellen Abwehrstrategien auf politische Extremismen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Erforschung anti demokratischer Bewegungen wie Rechtsextremismus, Neue Rechte und neonazistische Netzwerke.
- Jan-Ole Prasse, Zeithistoriker, hat zur Geschichte des Rechtsextremismus und der 1960er Jahre in Deutschland geforscht, Buchveröffentlichung „Der Höhenflug der NPD: Rechtsextreme Wahlerfolge der 1960er Jahre“.
- Moderation: Jean-Christoph Caron, Redaktionsleiter / Subkoordination ZDF/ARTE Aktuelles
Die Dokumentation ist eine Produktion von ARTE/ZDF.

Sprechen und Zuhören
© sevens[+]maltrySprechen und Zuhören
Die Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt rückt näher. Viele Menschen erleben die aktuelle politische Lage als angespannt: Debatten werden härter und Positionen stehen sich unversöhnlich gegenüber. Das kann Ängste, Befürchtungen oder Sorgen auslösen. Die Veranstaltung schafft einen geschützten Rahmen, um unterschiedliche Stimmen und persönliche Perspektiven zur politischen
Landschaft in unserem Land zu hören und selbst zu teilen. Ziel ist nicht, andere von der eigenen Meinung zu überzeugen oder Lösungen zu entwickeln. Vielmehr geht es darum, einander zuzuhören, Erfahrungen sichtbar zu machen und respektvoll miteinander ins Gespräch zu kommen.

Zukunftswege Ost-Panel „Kooperation braucht Kontroverse - gemeinsam starke Regionen gestalten"
© DSEE Bundesfoto Christina CzybikZukunftswege Ost-Panel „Kooperation braucht Kontroverse - gemeinsam starke Regionen gestalten"
Wo unterschiedliche Perspektiven aufeinandertreffen, entsteht Reibung – und Entwicklung. Akteur:innen aus den Zukunftswege Ost-Fokusregionen Vorpommern, Saalfeld-Rudolstadt und Görlitz teilen im Panel ihre Erfahrungen aus Aufbau und Anbahnung von lokalen Kooperationsnetzwerken und diskutieren offen über Herausforderungen.
Das Panel versteht Streitkultur nicht als Hindernis, sondern als Grundlage für Vertrauen, Innovation und nachhaltige Partnerschaften.
Wie gelingt erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik? Welche Gegensätze & kontroverse Positionen treffen aufeinander? Was sind die verbindenden Anliegen & die gemeinsame Motivation für die Zusammenarbeit?
Mit Impulsen von
Stefan Vogt, Freudenberg Stiftung
Dr. Karamba Diaby, Vorstand der Stiftung Bürger für Bürger
Auf dem Panel sitzen:
Alicja Orlow, Koordinatorin Fokusregion Vorpommern
Katharina Husemann, Mitgründerin und Vorsitzende des Vereins schloss bröllin e.V.
David Theobald, Koordinator Fokusregion Saalfeld-Rudolstadt
Christian Steiner und Jörg Flügge, Batix Software GmbH
Dorothea Schneider, Koordinatorin Fokusregion Landkreis Görlitz

Unterhausdebatte: Wie gerecht ist Deutschland?
© Martin JehnichenUnterhausdebatte: Wie gerecht ist Deutschland?
Gesellschaftlicher Zusammenhalt gerät ins Wanken, wenn Menschen das Gefühl haben: Es geht nicht gerecht zu. Doch was ist eigentlich gerecht – und für wen? In der Unterhausdebatte verhandeln wir genau diese Fragen: Bekommen Menschen für ihre Lebensleistung, was sie verdienen? Ist gefühlte Ungerechtigkeit gefährlicher als reale Ungleichheit? Und warum streiten wir oft über Kultur statt über soziale Gerechtigkeit? Inspiriert vom britischen Unterhaus bringt das Format unterschiedliche Perspektiven zusammen – offen, kontrovers und respektvoll. Mit Expert:innen und dem Publikum entsteht ein lebendiger Aushandlungsprozess. Diskutieren Sie mit!

Kurzfilmabend zur Transformation in Ostdeutschland
© Luisa MielenzKurzfilmabend zur Transformation in Ostdeutschland
- „Gift“ (Mike Stubbs, DE 1995, 13:30 Min.)
- „[ˈdʊŋkl̩ˌdɔɪ̯ʧlant]“ (Juliane Jaschnow und Stefanie Schroeder, DE 2015, 13:00 Min.)
- „Vom Verschwinden” (Sven Johne, DE 2022, 15:50 Min.)

Geteilte Zukunft, gelebtes Miteinander – Engagement zwischen Praxis, Politik und neuen Perspektiven
© Laura NeuhäuserGeteilte Zukunft, gelebtes Miteinander – Engagement zwischen Praxis, Politik und neuen Perspektiven
Gemeinsam mit der:dem Engagement-Botschafter:in 2026, Vertreter:innen aus Zivilgesellschaft und Frau Dr. Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt sowie dem Publikum widmen wir uns der Frage, wie freiwilliges Engagement Brücken baut, Generationen und Perspektiven verbindet, gesellschaftlichen Zusammenhalt stärkt und Veränderung möglich macht. Im Dialog und durch aktive Partizipation entsteht ein Raum für Austausch, Inspiration und konkrete Impulse – mitten aus der Praxis, direkt in die Gesellschaft.
- Dr. Christiane Schenderlein, Staatsministerin für Sport und Ehrenamt
- Vanessa Beyer, k_einheit & BBE-Engagementbotschafter:in 2026 "Miteinander Zukunft gestalten"
- Nicole Kleeb, Vorstand Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V.
- Antje Valentin, Generalsekretärin Deutscher Musikrat e.V.
- Moderation: Dr. Lilian Schwalb, BBE-Geschäftsführerin
- Publikum, Co-Gestalter:innen

Fuck-up-Night für die Demokratie

Fuck-up-Night für die Demokratie
In der Politik ist es oft schwer und manchmal unmöglich, offen über Fehler zu sprechen. Politiker:innen, die Fehler eingestehen, müssen häufig Spott und Häme über sich ergehen lassen, vor allem in Social Media. Die politische Konkurrenz und Medien lassen keine Gelegenheit verstreichen, Schwächen und Versäumnisse zu skandalisieren. Das wirkt abschreckend auf viele Menschen, die über politisches Engagement nachdenken und führt dazu, dass politisches Handeln viel zu oft auf Fehlervermeidung und -vertuschung ausgerichtet ist. Dabei würden viele Missstände schneller behoben und Verbesserungsmöglichkeiten eher genutzt, wenn sich in der Politik eine Kultur verankern ließe, zu der auch Scheitern, Neuanfänge und das öffentliche Lernen aus Fehlern gehören würden. Dies würde langfristig das Vertrauen in die Demokratie stärken.
Dazu soll diese Veranstaltung beitragen. Adaptiert aus der Start-up-Szene, werden an diesem Abend sechs mutige Spitzenpolitiker:innen über ihre persönlichen wie politischen Fehler sprechen, diese reflektieren und uns allen verraten, was sie und wir daraus lernen können.
Im Anschluss diskutieren die Speaker:innen grundlegend über die politische Fehlerkultur in Deutschland. Dabei wollen wir folgende Fragen klären: Was und wie können wir aus Fehlern lernen? Wie können wir in der Politik insgesamt zu einer anderen Fehlerkultur, zu einem konstruktiveren Umgang mit Fehlern kommen? Und: Bieten die aktuellen Multi-Krisenzeiten gute Chancen, um mit Fehlern anders umzugehen?
Teilnehmende:
- Marco Tullner (CDU), ehemaliger Bildungsminister von Sachsen-Anhalt und MdL
- Dr. Katja Pähle (SPD), Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion und Präsidiumsmitglied der Bundes-SPD
- Dr. Lydia Hüskens (FDP), MdL, stellv. Ministerpräsidentin, Ministerin, Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin
- Susan Sziborra-Seidlitz (Bündnis 90/Die Grünen), MdL, Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin
- Eric Stehr (LINKE), Stellvertretender Landesvorsitzender, Landtagskandidat Listenplatz 2
- Mary Gringer (VOLT/MitBürger Halle), Stadträtin Halle, Tanzklub Palette
Die Idee und das Konzept der Fuckup-Night für die Demokratie stammen von Politikberater Martin Fuchs.
Moderation: Greta Taubert

Marco Tullner © Stefan Böttcher

Dr. Katja Pähle © SPD Sachsen-Anhalt

Dr. Lydia Hüskens © Ron Hartmann

Susan Sziborra-Seidlitz © Julia Steinigeweg

Eric Stehr © privat

Mary Gringer © Tanzclub Palette

Greta Taubert © Hagen Wolf

Hannes Wittmer
© Mario SooseHannes Wittmer
Vielen früher bekannt als SPACEMAN SPIFF. Aufgewachsen in Würzburg, wo er heute auch wieder lebt. Mit seinen Songs war er in den vergangenen Jahren in ganz Europa unterwegs.
Seit 2018 tritt er unter seinem Namen Hannes Wittmer auf, macht viel Musik für Theater und ist immer wieder mit eigenen Songs auf Tour.
Rahmenprogramm, Freitag, 12. Juni 2026

Bänke für Begegnung
© Fonds „Auf Augenhöhe“Bänke für Begegnung

Die Neulandgewinner laden ein
© Programmbüro Neulandgewinner/Fotograf: Jörg GläscherDie Neulandgewinner laden ein
Ihr könnt Neulandgewinner hautnah erleben und unser Netzwerk kennenlernen.
Wir teilen unser Wissen, wir tauschen uns aus und stärken uns gegenseitig und wir zeigen, was alles großartiges los ist auf dem Land. Denn wir wissen – #landlebtdoch!
Los geht es am Freitagnachmittag bei Kaffee und Kuchen mit Neulandgewinner*innen und Gästen. Wir lassen die Woche hinter uns und sammeln gemeinsam mit euch Formate und Ideen für das Wochenende.
Im Anschluss starten wir unseren Netzwerkabend „Gemeinsam geht es besser“ mit Limo und Bier. Lasst uns quatschen und Ideen spinnen.

Kioskbotschaften

Kioskbotschaften

Fotoausstellung „Gesichter der Zuversicht“
© Maximilian GödeckeFotoausstellung „Gesichter der Zuversicht“
Die Ausstellung setzt sich mit der Frage auseinander, was uns motiviert, aktiv zu werden und eigene Ideen vor Ort umzusetzen? Welche Hindernisse sind dabei zu überwinden? Was gibt uns Kraft und Rückenwind für Engagement? Wir stellen Menschen vor, die in ihren Regionen für Dialog, Begegnung und Zusammenhalt aktiv werden und Zukunft gestalten.

Perspekt-O-Mat
© Kira TschierschkePerspekt-O-Mat
Was wäre… wenn Meinungsverschiedenheiten zu Neugier und Bereicherung statt Empörung führen würden?
Aus welcher Perspektive Menschen auf ein Thema blicken, hängt stark mit den jeweiligen Lebensrealitäten und persönlichen Erfahrungen zusammen. Da wir uns aber gerne mit Personen umgeben, die uns ähnlich sind, geht uns das Gefühl für das größere kollektive “Wir” immer mehr abhanden.
Wenn wir uns aber – fernab von aufgeladenen Debatten, Likes und Kommentaren – auf unterschiedliche Standpunkte einlassen, das genaue Hinsehen trainieren und lernen Unterschiede auszuhalten, können wir einander wieder mit mehr Neugier begegnen und aus der Empörung zur Empathie zurückfinden.

Lösungsmaschine
© Theresa HüguesLösungsmaschine

Die Revierdebattenbox
© Paul FiedlerDie Revierdebattenbox

Erfahrungs-Sammel-Mobil
© Thünen-Institut für Regionalentwicklung/Jörg GläschenErfahrungs-Sammel-Mobil
Vielfältige Umbrüche haben in den letzten Jahrzehnten stattgefunden. Genau diese Erfahrungen von Umbrüchen – und wie man sie bewältigt – können uns als Gesellschaft helfen, zukünftige Umbrüche zu meistern. Und dabei geht es nicht um die großen Weisheiten, sondern vielmehr um die individuellen Erlebnisse und Erkenntnisse, die Menschen aller Couleur im Laufe ihres Lebens erlebt haben.
Die vergangenen 35 Jahre seit dem Fall der Mauer haben in Ostdeutschland zu besonders großen Umwälzungen geführt – oftmals mit gravierenden Auswirkungen auf Familie, Arbeitsleben und Wohlbefinden. Nichts blieb, wie es war. Über manches war man froh, dass man es los ist, vieles wäre erhaltenswert gewesen, manches Neue wird nicht gebraucht und viele Wünsche wurden nicht erfüllt.
Die heute vor uns liegenden Veränderungsprozesse sind immens. Sie zu gestalten, gelingt uns umso besser, je mehr Menschen überall in Deutschland davon erfahren, was warum gut geklappt hat in den letzten Jahren – und was auch weniger gut.
Deshalb haben wir uns auf den Weg gemacht, ostdeutschlandweit Erfahrungen zu sammeln und eine Art Erfahrungs-Archiv zu erstellen, aus dem wir zukünftig schöpfen können.

Fabmobil
© Iona DutzFabmobil
Das Fabmobil ist ein zur Digitalwerkstatt umgebauter Doppeldeckerbus, der auf zwei Etagen alles dabei hat, um Workshops, Kurse und offene Lern-und Erlebnisformate im ländlichen Raum anzubieten. Denn: wenn keine Busse zu Fab Labs und Makerspaces fahren, muss der Bus mit dem Makerspace zu den jungen Menschen kommen. Seit 2017 ist das Fabmobil in Sachsen aktiv. Im Rahmen des Zukunftsfestivals stehen die Türen des Fabmobil weit offen und es können verschiedene Kreativtechnologien, wie 3D Druck, Lasercutting und Mikroelektronik ausprobiert werden. Zwei Workshopleiter sind mit dabei und helfen beim Entwickeln eigener kleiner Entwürfe und Projekte.
Das Fabmobil bietet amFreitag, 12. Juni 2026 8 - 14 Uhr Workshops für eine begrenzte Anzahl an Schulklassen an. Bei Interesse bitte melden unter: yunik@hahnlive.de
Für die Workshops ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich.
Eine Veranstaltung der Kulturstiftung des Bundes und Fabmobil e. V. Anknüpfend an YUNIK – Konferenz für kulturelle Bildung, die als gemeinsame Initiative der Kulturstiftung des Bundes und der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in 2027 stattfinden soll.
Die Kulturstiftung des Bundes wird gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Aktionslabor Redaktionelle Gesellschaft
© Laura MüllerAktionslabor Redaktionelle Gesellschaft
In der Bibliothek oder dem öffentlichem Raum „nebenbei“ spielerisch Medienkompetenz fördern? Das interaktive Aktionslabor der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS bietet mit VR-Station & digitalen Spielen neuen Zugang zu Informationsfragen. Aus Nachrichten-Theorie wird damit auf unterhaltsame Weise Praxis zum Anfassen. Das Aktionslabor wurde entwickelt von der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS aus Hamburg. Mit dem kostenlosen multimedialen Modulangebot stärken die Stiftungen eine informierte Öffentlichkeit und aktive Teilhabe an Demokratie.

Denk_mal – Erinnern heißt Zuhören
© Max MendezDenk_mal – Erinnern heißt Zuhören
Mit der Installation Denk_mal öffnet sich ein einzigartiges Audioarchiv: Stimmen, Erinnerungen, Gedanken und Fragen, die sonst im Verborgenen bleiben, finden hier ihren Platz. Was üblicherweise auf einem Anrufbeantworter landet, wird zu einem lebendigen Teil eines kollektiven Gedächtnisses – aufgenommen im öffentlichen Raum und im Austausch mit Initiatorin und Gestalterin Jasmin Schauer und der Kreativagentur lilazwei.
Bleib bei den orangenen Spanngurten stehen. Hör hin. Und werde selbst Teil des Archivs: Was bedeutet die Deutsche Einheit für dich? Was sollten kommende Generationen über diese Zeit wissen? Und welche Frage würdest du jemandem in Frankfurt dazu stellen? Deine Stimme zählt.

Was stimmt hier eigentlich?

Was stimmt hier eigentlich?
Sind Herzinfarkte nur ein Männerproblem? Verursachen Impfungen Autismus? Wird der Klimawandel von der Wissenschaft übertrieben? Und: Kann man eigentlich per Brief wählen, ohne extra zum Amt zu laufen?
Bei unserem interaktiven Mitmachformat nehmen wir gemeinsam hartnäckige Mythen unter die Lupe. Ihr tippt eure Antworten ein und seht sofort live, wie andere denken. Und weil im September die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ansteht, zeigen wir auch, wie Briefwahl funktioniert: unkompliziert, schnell und von zu Hause aus.
Einfach vorbeikommen. Fragen ausdrücklich erwünscht.

Demokratische Tür-zu-Tür-Gespräche
© LAMSA e.V.Demokratische Tür-zu-Tür-Gespräche
Wir bieten vielfältige Gespräche. Sobald Sie unsere Türschwelle überschreiten, blicken Sie in die Wünsche und Sorgen von Bürger*innen Sachsen-Anhalts – mit und ohne Migrationsgeschichte.
Wie stellen Sie sich ein „gutes“ Leben in demokratischen Verhältnissen vor? Welche Wünsche und Sorgen haben Sie? Was für eine Zukunft wünschen Sie sich für Sachsen-Anhalt?
Wir freuen uns auf Ihre Antwort und viele verbindende Visionen!
Samstag, 13. Juni 2026

Ohne Moos nix los - Antragsberatung (Open Space)
© Marie StaggatOhne Moos nix los - Antragsberatung (Open Space)
In unserem Open Space kannst du vorbeischauen und in lockerer Atmosphäre mit verschiedenen Fördermittelgebern (u.a. Jugendstil*, Fonds Soziokultur, Gen Ost) ins Gespräch kommen und dich invidiuell beraten lassen. Passt deine Idee zum Förderprogramm? Worauf kommt es in der Antragstellung an? Gern helfen wir dir auch mit Vorlagen und den richtigen Fragen, deine Idee in einen überzeugenden Antragstext zu gießen.

Aktiv:ist:in - junge Stimmen im Netz (Open Space)
© Christian KirchnerAktiv:ist:in - junge Stimmen im Netz (Open Space)
Wir möchten jungen Menschen auf Insta und TikTok eine Stimme geben und zeigen, dass die Gen-Z viele Themen hat, die sie beschäftigen. Dafür könnt ihr euch an unserer Social Media Station selbst mal als Creator ausprobieren und vor dem Greenscreen eure Themen auf die Plattformen bringen. Wir stellen Euch die Technik zur Verfügung und ihr könnt euch ausprobieren und Fragen stellen.

The Future is Z: Unsere Stimmen. Unsere Zukunft
© k_einheitThe Future is Z: Unsere Stimmen. Unsere Zukunft
Du hast das Gefühl, dass andere über deine Zukunft entscheiden, du aber gar nicht gefragt wirst? Dann wird’s Zeit, den Spieß umzudrehen. Hier geht es um deine Themen: Was nervt dich im Alltag? Was macht dir so richtig Sorgen gerade? Was würdest du dir wünschen, wenn alles möglich wäre? Und wie stellst du dir deine Zukunft vor? Leben ist ne Challenge – und wir challengen dich, deine Perspektive einzubringen. In diesem Game kannst du nicht verlieren: Komm vorbei, sammle spielerisch mit anderen jungen Menschen Ideen, tausche Perspektiven aus und entwickle daraus erste Ansätze dafür, wie Veränderung aussehen kann.

Dazusetzen und Mitreden – Zukunft in Ostdeutschland
© Hallianz für VielfaltDazusetzen und Mitreden – Zukunft in Ostdeutschland
Wie blicken Sie auf die kommenden Jahre? Und wissen Sie, wie sich Ihre Mitmenschen ihre Zukunft vorstellen? Wie sehen Sie Ihr Leben in Ostdeutschland?
Bei Dazusetzen & Mitreden können Sie sich darüber austauschen. In den moderierten Gesprächsrunden geht es nicht darum, andere zu überzeugen, sondern um persönliche Begegnung und gegenseitiges Zuhören. Mithilfe guter Fragen laden wir dazu ein, Ihre persönlichen Gedanken und Erfahrungen und Gedanken zu teilen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Weitermachen - Magazin Lesung und Gespräch
© Gerrit DuwaldWeitermachen - Magazin Lesung und Gespräch
Thilo Koppen, Calvin Thomas und Lio Micholka sind das Außenposten Kollektiv. In ihrem Debüt Magazin “Weitermachen” erzählen sie von dem Sachsen, in dem sie aufgewachsen sind, weg von Ost-Klischees, hin zu tatsächlichen Lebensrealitäten - mit allen Höhen und Tiefen und den Menschen, die sie dabei begleitet haben. Gemeinsam stellen sie sich die Frage, wie wir im Angesicht von rechtsextremen Hass und Hetze wehrhaft bleiben? Welche Formen unser Engagement für ein demokratisches, tolerantes Miteinander annehmen kann, und weshalb wir dabei vielleicht sogar vom Osten lernen können?

Workshop „It's not a Game“
© Stadtmuseum HalleWorkshop „It's not a Game“
Was bedeutet Heimat für dich? Was muss passieren, damit du deine Heimat verlassen würdest? Was bewegt andere Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen? Fragen, denen wir gemeinsam mit euch auf den Grund gehen wollen. Mit dem Spiel "It's not a Game!", das im Rahmen der Ausstellung “Streit, Zoff und Beef” des Stadtmuseums entstanden ist und 2022 den Designpreis der Burg Giebichenstein gewonnen hat, soll das Bewusstsein dafür geschärft werden, das ein sicheres Zuhause keine Selbstverständlichkeit ist. Teilnehmende werden selbst zur Spielfigur und erleben die Hürden, wie Grenzen, Asylämter und Schleuser, denen Menschen auf der Flucht ausgesetzt sind.
Der Workshop richtet sich an Familien und Jugendliche ab 14 Jahren. Der Workshop findet am Samstag fortlaufend statt, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Eine Veranstaltung der Kulturstiftung des Bundes in Kooperation mit dem Stadtmuseum Halle. Anknüpfend an YUNIK – Konferenz für kulturelle Bildung, die als gemeinsame Initiative der Kulturstiftung des Bundes und der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in 2027 stattfinden soll.
Die Kulturstiftung des Bundes wird gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Oh wie Osten! Gamesession
© Jule HenschelOh wie Osten! Gamesession
Ossi Wessi war einmal? Jein. Eine Mauer gibt’s in Deutschland schon lange nicht mehr. Und doch zeigen sich ihre Spuren bis heute: in Lebensrealitäten, dem Gender Pay Gap und deinem Lieblingsessen. Warum? Genau deshalb lohnt sich der Blick zurück. Gerade auf einem Zukunftsfestival! Mit dem Gesellschaftsspiel Oh! wie Osten wird die deutsche Teilung zum Gesprächsthema, das vereint.
In einer Gamesession habt ihr die Möglichkeit, das Spiel auszuprobieren. Gemeinsam begeben wir uns auf eine Reise in die Zukunft und gestalten eine lebenswerte Welt von Morgen.

Living Library

Living Library
In der Living Library werden Menschen zu „lebendigen Büchern“, die von ihren Wegen, Ideen und Perspektiven erzählen. Im persönlichen Gespräch erfahren Teilnehmende des Workshops, wie sich Diskriminierung oder Marginalisierung anfühlen und welche Spuren sie hinterlassen. Doch hier steht auch ihre Stärke im Mittelpunkt: Wie Betroffene Herausforderungen meistern, inspiriert und motiviert. Durch Lebensgeschichten, frische Denkansätze und unerwartete Blickwinkel entsteht ein Raum, der es erlaubt, eigene Stereotype zu hinterfragen, der zum Austausch einlädt und neue Begegnungen möglich macht.

Open Stage - Bühne für gute Ideen
© Falk WenzelOpen Stage - Bühne für gute Ideen
Auf der Open Stage geben wir jungen Engagierten eine Bühne. Ob mit oder ohne Präsentationsfolien, spontan oder vorbereitet, alle haben fünf Minuten Zeit über ihre Ideen, Projekte oder Wünsche zu sprechen.
Ihr habt Lust, dabei zu sein und euch zu präsentieren? Meldet euch an unter foerderung@gen-ost.de

Jung, ostdeutsch, engagiert - Paneldiskussion mit Gesichtern der Gen Ost
© Falk WenzelJung, ostdeutsch, engagiert - Paneldiskussion mit Gesichtern der Gen Ost
Sie wählen radikaler, wünschen sich alte Rollenbilder zurück und biegen im Internet falsch ab. Gleichzeitig fehlen zeitgemäße Bildungsangebote, Beteiligungsmöglichkeiten und Treffpunkte für junge Menschen vor Ort. Alles verloren? Ganz und gar nicht! Denn es gibt sie und sie bleiben - junge, aktive Menschen in Ostdeutschland, die sich trotz allem und gerade jetzt für das Gemeinwohl einsetzen - als Bürgermeister eines kleinen Ortes, als Aktivistin im Internet, als reisender Demosprecher oder als engagierte Jugendbeirätin. In dieser Diskussion sprechen wir über die verschiedenen Formen jungen Engagements, an welchen Stellen es an Hürden stößt, warum klassische Vereins- und Parteistrukturen nicht mehr greifen, welcher Gegenwind erfahren wird und was die Gen Ost braucht, um noch besser zu wirken!

Podcast: „Machtwechsel mit Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander“
© Nikita TeryoshinPodcast: „Machtwechsel mit Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander“
Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander sortieren im täglichen Lärm der Nachrichten, was wirklich wichtig ist, mit spannenden Hintergründen, Einordnungen und Analysen. Die beiden erfahrenen Journalisten sind nah dran an den zentralen politischen Akteuren und Geschehnissen: Sie nehmen uns mit in die Hinterzimmer der Macht, rollen Debatten und Prozesse auf und erklären, warum Entscheidungen getroffen werden – oder eben auch nicht.
Neue Folgen von “Machtwechsel” gibt es jeden Mittwoch und Freitag – überall, wo es Podcasts gibt.

Werkstatt Spendenparlamente - Innovatives Beteiligungsformat für eure Region

Werkstatt Spendenparlamente - Innovatives Beteiligungsformat für eure Region
Ihr seid neugierig auf neue Wege, wie Engagement und Demokratie vor Ort sichtbar und erlebbar werden können? Spendenparlamente bringen Menschen, Zivilgesellschaft, Privatwirtschaft und Organisationen einer Region zusammen – niedrigschwellig, innovativ und ehrenamtlich tragbar. In diesem Workshop lernt ihr das Format kennen, entwickelt erste eigene Ideen für euer Spendenparlament vor Ort und erfahrt, wie euch das Netzwerk Spendenparlamente beim Aufbau unterstützen kann. Gemeinsam bringen wir das Format in ganz Ostdeutschland zum Leben. Macht mit!

Zoff! Was tun, wenn’s kracht?
© Junges Schloss des LandesMuseum WürttembergZoff! Was tun, wenn’s kracht?

Ausstellungseröffnung „Gesichter der Zuversicht“
© Maximilian GödeckeAusstellungseröffnung „Gesichter der Zuversicht“
Was macht uns Mut, eigene Ideen vor Ort umzusetzen und Zukunft zu gestalten? Wir stellen in der interaktiven Ausstellung „Gesichter der Zuversicht“ mutige Menschen vor und sprechen gemeinsam mit Staatsministerin Elisabeth Kaiser, Ostbeauftragte der Bundesregierung und Jan Holze, Vorstand der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (angefragt), und den Aktiven aus den Regionen über Impulse für Engagement.
Die Ausstellung setzt sich mit der Frage auseinander, was uns motiviert, aktiv zu werden und eigene Ideen vor Ort umzusetzen? Welche Hindernisse sind dabei zu überwinden? Was gibt uns Kraft und Rückenwind für Engagement? Wir stellen Menschen vor, die in ihren Regionen für Dialog, Begegnung und Zusammenhalt aktiv werden und Zukunft gestalten.

Oh wie Osten! Pop-Up-Stand
© Paul FiedlerOh wie Osten! Pop-Up-Stand
Ossi Wessi war einmal? Jein. Eine Mauer gibt’s in Deutschland schon lange nicht mehr. Und doch zeigen sich ihre Spuren bis heute: in Lebensrealitäten, dem Gender Pay Gap und deinem Lieblingsessen. Warum? Genau deshalb lohnt sich der Blick zurück. Gerade auf einem Zukunftsfestival! Mit dem Gesellschaftsspiel Oh! wie Osten wird die deutsche Teilung zum Gesprächsthema, das vereint.
Der Pop-up-Stand öffnet einen Begegnungsraum zwischen Ost und West: Kommt vorbei, lernt das Spiel und einander besser kennen.

Streit, eine Kunst
© Tim SchenklStreit, eine Kunst
Streit gilt oft als Störung oder Eskalation, als Zeichen von Uneinigkeit. Gleichzeitig liegt in jeder Auseinandersetzung die Möglichkeit, sich zu verständigen und Positionen auszuhandeln — sie ist damit Grundlage für eine lebendige Demokratie. Ob wir als Gesellschaft in Zeiten zugespitzter und emotional aufgeladener Debatten streiten, ist also nicht die Frage, sondern wie wir dabei drängende Themen konstruktiv weiterdenken. Kunst und kulturelle Bildung können hierfür andere Impulse setzen: Sie helfen, ungewöhnliche Strategien zu entwickeln, neue Formen des Austauschs zu erproben und damit auch Perspektiven zu weiten. Zugleich sind Kunst und Kultur selbst immer wieder Auslöser von Diskussionen, indem sie irritieren, Grenzen überschreiten und gesellschaftliche Auseinandersetzungen anstoßen. Welche Möglichkeiten liegen in künstlerischen Formaten, Streit produktiv zu machen und wo liegen ihre Grenzen? Darüber möchten wir mit den Gesprächsteilnehmenden auf dem Panel und dem Publikum ins Gespräch kommen.
Teilnehmende des Podiums sind:
- Rainer Robra – Chef der Staatskanzlei und Minister für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt
- Katarzyna Wielga-Skolimowska – Künstlerische Direktorin der Kulturstiftung des Bundes
- Niclas Lange – Gestalter aus Sachsen, Projektleiter Wanderspace Aue-Bad Schlema
- Björn Lengwenus – Schulleiter der Grund- und Stadtteilschule „Alter Teichweg“ in Hamburg
Eine Veranstaltung der Kulturstiftung des Bundes. Anknüpfend an YUNIK – Konferenz für kulturelle Bildung, die als gemeinsame Initiative der Kulturstiftung des Bundes und der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in 2027 stattfinden soll.
Die Kulturstiftung des Bundes wird gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Zwischen Flucht, Wehrdienst und Wahlen: Die politische Repräsentation der Migrant*innen im Fokus
© Borys MukharovskyiZwischen Flucht, Wehrdienst und Wahlen: Die politische Repräsentation der Migrant*innen im Fokus
Menschen mit Migrationsgeschichte sind in Parlamenten wie dem Landtag Sachsen-Anhalt bislang unterrepräsentiert. Die Veranstaltung geht der Frage nach, warum das so ist, und beleuchtet strukturelle Hürden wie ungleiche Bildungschancen, prekäre Arbeit, segregiertes Wohnen und eingeschränkte politische Teilhabe. Zugleich wird diskutiert, wie Landtagswahlen konkrete Lebensbereiche wie Bildung, Arbeit, Wohnen und gesellschaftliche Teilhabe beeinflussen und welche Rolle aktuelle politische Entwicklungen für mehr Repräsentation spielen. Dazu haben wir Kandidierende mit Migrationsgeschichte eingeladen und tauschen uns über Ihren Perspektiven und Werdegänge aus.

JugendEngagementPreis 2026
Fotograf: Marcus-Andreas Mohr, © Freiwilligen-Agentur HalleJugendEngagementPreis 2026
Seit 23 Jahren verleiht die Freiwilligen-Agentur Halle jährlich den JugendEngagementPreis (JEP) – einen einzigartigen Preis für junges Engagement in Sachsen-Anhalt. 2026 nehmen 53 Projekte aus dem gesamten Bundesland teil, in denen sich über 1.300 junge Menschen engagieren. Der JEP macht sichtbar, was junge Menschen leisten!
Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung werden die Preisträger:innen der Jurypreise, Sonderpreise und des Publikumspreises bekannt gegeben und gewürdigt. Beim anschließenden Empfang haben alle Gäste die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich zu vernetzen und gemeinsam zu feiern.
Herzliche Einladung
Alle Engagierten, die sich 2026 am JEP beteiligt haben, erhalten von uns eine persönliche Einladung und sind automatisch angemeldet.
Darüber hinaus freuen wir uns sehr über weitere Gäste, die die jungen Projektemacher:innen kennenlernen und mit ihnen feiern möchten! Wenn Sie dazukommen möchten, melden Sie sich bitte bis zum 10. Juni 2026 unter jep@freiwilligen-agentur.de an.

ARTE-Panel: „Den Frieden gewinnen“
© Peter RigaudARTE-Panel: „Den Frieden gewinnen“
Angesichts einer Weltlage, in der die bisherige Weltordnung zu zerbrechen scheint, bewaffnete Konflikte weltweit wieder zunehmen und Gewalt in vielen Regionen eskaliert, widmet sich dieses Panel den zentralen Fragen moderner Friedensprozesse: Wie entsteht heute Frieden – und was verhindert ihn?
Ausgangspunkt der Diskussion ist die ARTE-Dokumentation „Den Frieden gewinnen“, die aktuelle Konfliktdynamiken und Friedensbemühungen in verschiedenen Regionen der Welt beleuchtet. Der Film zeigt unter anderem, wie neben militärischer Gewalt zunehmend Narrative, soziale Medien und gesellschaftliche Deutungskämpfe eine entscheidende Rolle spielen. Er begleitet junge Aktivistinnen im Kosovo, die mit unterschiedlichen Kriegsnarrativen aufgewachsen sind und heute versuchen, diese zu hinterfragen und zu verändern. Ergänzend kommen Expert:innen und Friedenspraktiker:innen zu Wort, die Einblicke in heutige Konflikt- und Friedensdynamiken geben – von der Ukraine über den Nahen Osten bis Nordirland.
Auf dem Podium diskutieren Fachleute aus Forschung und Praxis, welche Lehren sich aus diesen Perspektiven ziehen lassen und wie Zivilgesellschaft, Politik, Militär und internationales Recht zur Stabilisierung von Frieden beitragen können.
Podium:
- Cornelius Adebahr, Co-Executive Director, Institute for Strategic Dialogue
- Beatrix Austin, Leiterin der Abteilung Conflict Transformation Research der Berghof Foundation
- und Juliane Tutein, Autorin der Dokumentation
Moderation: Sandra Maischberger
Der Film ist eine Produktion von ARTE/NDR/ORF/Vincent Productions.

arche-fossil – Fotografische Spuren in Bitterfeld-Wolfen
© Luisa Mielenzarche-fossil – Fotografische Spuren in Bitterfeld-Wolfen

STREIT & ZUVERSICHT
ZEIT STIFTUNG BUCERIUSSTREIT & ZUVERSICHT
Unsere Demokratie steht immer stärker unter Druck: Grenzen des Sag- und Machbaren werden verschoben, das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in demokratische Institutionen erodiert. Doch überall im Land zeigt sich auch eine andere Kraft: Die Zivilgesellschaft kämpft dafür, dass demokratische Räume offenbleiben. In Nachbarschaftsinitiativen, Kulturprojekten und Sportvereinen engagieren sich Menschen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Ist unsere Demokratie wirklich schon am Limit oder durchlebt sie gerade nur eine Phase der Erneuerung? Wie kann die Zivilgesellschaft auch in Zeiten knapper Ressourcen gestärkt werden? Was braucht es, damit die Bürgerinnen und Bürger wieder Vertrauen fassen in unsere demokratischen Institutionen?
Streit & Zuversicht bringt diese Fragen auf die Bühne: kontrovers, respektvoll, lösungsorientiert – und mit dem Blick nach vorn. Sei auch Du dabei und diskutiere mit – ob bei einer Diskussion des Debattierclubs Magdeburg oder einem Panel mit Politiker:innen, Autor:innen, Expert:innen und Vertreter:innen der Zivilgesellschaft. Durch interaktive Elemente bekommst Du die Chance, den Abend aktiv mitzugestalten. Mach Dich bereit für spannende Debatten und neue Perspektiven!
Moderation: Anastasia Tikhomirova, ZEIT-Redakteurin (Politik)
STREIT & ZUVERSICHT ist das Debattenformat der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS und Holtzbrinck Berlin. Es bringt Menschen zusammen, die streiten, argumentieren und gemeinsam nach Lösungen suchen – denn Demokratie lebt vom Austausch.
Als Panelist:innen haben zugesagt:
- Jan Riedel, Bildungsminister des Landes Sachsen-Anhalt
- Elisabeth Kaiser, Staatsministerin und Ostbeauftragte der Bundesregierung
- Marieke Reimann, Journalistin, Autorin und ehemalige Zweite Chefredakteurin des SWR
- Amelie Deuflhard, Künstlerische Leiterin/ Intendantin des Kulturzentrums Kampnagel in Hamburg
- und Alicja Orlow, stellvertretende Geschäftsführerin RAA MV und Koordinatorin der Zukunftwege Ost-Fokusregion Vorpommern.
Mit dem Debattierclub Magdeburg.

SILENT DISCO

Junimond in Halle – Songs von Gundermann und Rio Reiser mit Alli Neumann, Alexander Scheer und Jan Plewka & Band
© Sven SindtJunimond in Halle – Songs von Gundermann und Rio Reiser mit Alli Neumann, Alexander Scheer und Jan Plewka & Band

© Luna Zschart

© Fioniversace
Rahmenprogramm, Samstag, 13. Juni 2026

Bänke der Begegnung
© Fonds „Auf Augenhöhe“Bänke der Begegnung

Wikipedia-Bus – auf Tour durch Deutschland
© Wikimedia Deutschland e.V.Wikipedia-Bus – auf Tour durch Deutschland
Streit und Zuversicht? Damit kennen wir uns aus - denn die Wikipedia lebt seit 25 Jahren vom Diskurs der ehrenamtlichen Autor*innen. Zum 25. Jubiläum geht der Wikipedia-Bus auf Tour und macht auch beim Zukunftsfestival in Halle Halt. Vor Ort gibt es Einblicke in die Arbeit der ehrenamtlichen Communitys, Mitmach-Aktionen und Informationen rund um freies Wissen.

Die Neulandgewinner laden ein
© Programmbüro Neulandgewinner/Fotograf: Jörg GläscherDie Neulandgewinner laden ein
Ihr könnt Neulandgewinner hautnah erleben und unser Netzwerk kennenlernen.
Wir teilen unser Wissen, wir tauschen uns aus und stärken uns gegenseitig und wir zeigen, was alles großartiges los ist auf dem Land. Denn wir wissen – #landlebtdoch!
Am Samstagvormittag laden wir zum Neulandgewinner-Frühstück mit Neulandgewinner*innen aus Sachsen-Anhalt und Gästen. Ein Thema wird sicher die Landtagswahl…
Gegen Mittag gibt es die Möglichkeit zu – „Frage &Antwort“ mit Neulandgewinnern: “Wer ist ein Neulandgewinner und wie wird man Neulandgewinner?“
Und dann begrüßen wir Gäste im Pavillon:
Von 13-14 Uhr vereint das Gesellschaftsspiel „Oh – wie Osten“ Ost und West.
Und von 14-15 Uhr ist das Spendenparlament bei uns zu Gast.
Wir freuen uns auf beides.
Im Anschluss sind wir wieder für euch da, bis zum süßen Ende.

Kioskbotschaften

Kioskbotschaften

Fotoausstellung „Gesichter der Zuversicht“
© Maximilian GödeckeFotoausstellung „Gesichter der Zuversicht“

Perspekt-O-Mat
© Kira TschierschkePerspekt-O-Mat
Was wäre… wenn Meinungsverschiedenheiten zu Neugier und Bereicherung statt Empörung führen würden?
Aus welcher Perspektive Menschen auf ein Thema blicken, hängt stark mit den jeweiligen Lebensrealitäten und persönlichen Erfahrungen zusammen. Da wir uns aber gerne mit Personen umgeben, die uns ähnlich sind, geht uns das Gefühl für das größere kollektive “Wir” immer mehr abhanden.
Wenn wir uns aber – fernab von aufgeladenen Debatten, Likes und Kommentaren – auf unterschiedliche Standpunkte einlassen, das genaue Hinsehen trainieren und lernen Unterschiede auszuhalten, können wir einander wieder mit mehr Neugier begegnen und aus der Empörung zur Empathie zurückfinden.

Lösungsmaschine
© Theresa HüguesLösungsmaschine

Erfahrungs-Sammel-Mobil
© Thünen-Institut für Regionalentwicklung/Jörg GläschenErfahrungs-Sammel-Mobil
Vielfältige Umbrüche haben in den letzten Jahrzehnten stattgefunden. Genau diese Erfahrungen von Umbrüchen – und wie man sie bewältigt – können uns als Gesellschaft helfen, zukünftige Umbrüche zu meistern. Und dabei geht es nicht um die großen Weisheiten, sondern vielmehr um die individuellen Erlebnisse und Erkenntnisse, die Menschen aller Couleur im Laufe ihres Lebens erlebt haben.
Die vergangenen 35 Jahre seit dem Fall der Mauer haben in Ostdeutschland zu besonders großen Umwälzungen geführt – oftmals mit gravierenden Auswirkungen auf Familie, Arbeitsleben und Wohlbefinden. Nichts blieb, wie es war. Über manches war man froh, dass man es los ist, vieles wäre erhaltenswert gewesen, manches Neue wird nicht gebraucht und viele Wünsche wurden nicht erfüllt.
Die heute vor uns liegenden Veränderungsprozesse sind immens. Sie zu gestalten, gelingt uns umso besser, je mehr Menschen überall in Deutschland davon erfahren, was warum gut geklappt hat in den letzten Jahren – und was auch weniger gut.
Deshalb haben wir uns auf den Weg gemacht, ostdeutschlandweit Erfahrungen zu sammeln und eine Art Erfahrungs-Archiv zu erstellen, aus dem wir zukünftig schöpfen können.

Fabmobil
© Iona DutzFabmobil
Das Fabmobil ist ein zur Digitalwerkstatt umgebauter Doppeldeckerbus, der auf zwei Etagen alles dabei hat, um Workshops, Kurse und offene Lern-und Erlebnisformate im ländlichen Raum anzubieten. Denn: wenn keine Busse zu Fab Labs und Makerspaces fahren, muss der Bus mit dem Makerspace zu den jungen Menschen kommen. Seit 2017 ist das Fabmobil in Sachsen aktiv. Im Rahmen des Zukunftsfestivals stehen die Türen des Fabmobil weit offen und es können verschiedene Kreativtechnologien, wie 3D Druck, Lasercutting und Mikroelektronik ausprobiert werden. Zwei Workshopleiter sind mit dabei und helfen beim Entwickeln eigener kleiner Entwürfe und Projekte.
Das Fabmobil bietet am Freitag, 12. Juni 2026 8 - 14 Uhr Workshops für eine begrenzte Anzahl an Schulklassen an. Bei Interesse bitte melden unter: yunik@hahnlive.de
Für die Workshops ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich.
Eine Veranstaltung der Kulturstiftung des Bundes und Fabmobil e. V. Anknüpfend an YUNIK – Konferenz für kulturelle Bildung, die als gemeinsame Initiative der Kulturstiftung des Bundes und der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb in 2027 stattfinden soll.
Die Kulturstiftung des Bundes wird gefördert von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Aktionslabor Redaktionelle Gesellschaft
© Laura MüllerAktionslabor Redaktionelle Gesellschaft
In der Bibliothek oder dem öffentlichem Raum „nebenbei“ spielerisch Medienkompetenz fördern? Das interaktive Aktionslabor der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS bietet mit VR-Station & digitalen Spielen neuen Zugang zu Informationsfragen. Aus Nachrichten-Theorie wird damit auf unterhaltsame Weise Praxis zum Anfassen. Das Aktionslabor wurde entwickelt von der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS aus Hamburg. Mit dem kostenlosen multimedialen Modulangebot stärken die Stiftungen eine informierte Öffentlichkeit und aktive Teilhabe an Demokratie.

Denk_mal – Erinnern heißt Zuhören
© Max MendezDenk_mal – Erinnern heißt Zuhören
Mit der Installation Denk_mal öffnet sich ein einzigartiges Audioarchiv: Stimmen, Erinnerungen, Gedanken und Fragen, die sonst im Verborgenen bleiben, finden hier ihren Platz. Was üblicherweise auf einem Anrufbeantworter landet, wird zu einem lebendigen Teil eines kollektiven Gedächtnisses – aufgenommen im öffentlichen Raum und im Austausch mit Initiatorin und Gestalterin Jasmin Schauer und der Kreativagentur lilazwei.
Bleib bei den orangenen Spanngurten stehen. Hör hin. Und werde selbst Teil des Archivs: Was bedeutet die Deutsche Einheit für dich? Was sollten kommende Generationen über diese Zeit wissen? Und welche Frage würdest du jemandem in Frankfurt dazu stellen? Deine Stimme zählt.

Future Island
© Cristóbal Z ArellanoFuture Island
JUGENDSTIL* – jung.(p)ostmigrantisch.engagiert. Komm vorbei und gönn dir eine kleine Oase mitten im Festival: ein Ort zum Chillen, Austauschen und gemeinsamen Träumen über (p)ostmigrantische Visionen und Wünsche. Mit unserem Ost-Connection-Bingo lernst du ganz easy neue Leute kennen, hörst spannende Geschichten und kannst natürlich auch deine eigene teilen. Es warten außerdem Pop-Up Performances von jungen BIPoC aus ganz Ostdeutschland auf dich, lass dich überraschen.

FAIRmalen – Halle 2046
© Anna KolataFAIRmalen – Halle 2046
Welche Zukunft wünschst du dir in Halle? Was soll bleiben, was darf sich verändern? Wo kannst du dich aufhalten, entspannen, lernen oder spielen? Wo wächst dein Lieblingsessen? Womit hältst du dich fit? Wie kommst du zur Arbeit oder in die Schule? Was spendet dir Sicherheit, Energie und Zuversicht? Fragen über Fragen.
Bring deine Gedanken ein, nimm Ideen von anderen auf und spinne sie weiter. Die Ideen passen zusammen, ergänzen oder widersprechen sich – alles hat Platz.
Stück für Stück wächst an der Wand ein gemeinsames Zukunftsbild für Halle 2046. Viele Stimmen, viele Richtungen, ein großes Ganzes. Komm vorbei und gestalte mit.

Was stimmt hier eigentlich?

Was stimmt hier eigentlich?

Wir drucken
© Petra ReichenbachWir drucken
In diesem Jahr geht die zivilgesellschaftliche Initiative des „WIR-Festivals“ in die zweite Runde. Aus einer kleinen Gruppe von Engagierten entstand eine Bewegung, die in der Stadt nicht mehr zu übersehen ist: 200 Sprechblasen in der Innenstadt, über 400 Veranstaltungen und ein Festival kündeten von dem Wunsch der Hallenser:innen, der rechtsextremen Buchmesse im November 2025 ein positives Zeichen entgegenzusetzen. Das WIR-Festival steht auch 2026 für eine offene und plurale Gesellschaft und macht sichtbar, dass Vielfalt und Zusammenhalt das Fundament einer lebendigen Stadt bilden. Wir planen neue Aktionen, seid dabei!

Demokratische Tür-zu-Tür-Gespräche
© LAMSA e.V.Demokratische Tür-zu-Tür-Gespräche
Wir bieten vielfältige Gespräche. Sobald Sie unsere Türschwelle überschreiten, blicken Sie in die Wünsche und Sorgen von Bürger*innen Sachsen-Anhalts – mit und ohne Migrationsgeschichte.
Wie stellen Sie sich ein „gutes“ Leben in demokratischen Verhältnissen vor? Welche Wünsche und Sorgen haben Sie? Was für eine Zukunft wünschen Sie sich für Sachsen-Anhalt?
Wir freuen uns auf Ihre Antwort und viele verbindende Visionen!
Eine Veranstaltung von
Gefördert durch
Hinweise zum Festival
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Das Zukunftsfestival lädt alle Interessierten ein, miteinander ins Gespräch zu kommen und andere Perspektiven kennenzulernen. Daher sind alle Angebote und Programmpunkte kostenlos.
Den kostenfreien Eintritt ermöglichen die ZEIT STIFTUNG BUCERIUS sowie die Bertelsmann-Stiftung und die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt durch ihre Förderung.
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Den Volkspark Halle erreichen Sie am besten mit der Straßenbahn. Mit der Tram-Linie 8 gelangen Sie zur Haltestelle „Volkspark“ in der Burgstraße. Von dort laufen Sie nur eine Minute zum Gelände des Volksparks. Mit der Tram-Linie 7 gelangen Sie zur Haltestelle „Landesmuseum für Vorgeschichte“. Von dort laufen Sie ca. 5 Minuten zum Gelände des Volksparks.
Am Volkspark sind keine Parkplätze vorhanden. Daher empfehlen wir eine Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.
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Der Volkspark ist über den Eingang in der Kleinen Gosenstraße für Rollstühle, Kinderwagen und andere mobile Hilfsmittel zugänglich. Im Erdgeschoss stehen barrierearme Toiletten zur Verfügung.
Der große Saal befindet sich in der ersten Etage – leider aktuell ohne Fahrstuhl. -
Uns ist wichtig, dass sich alle Menschen beim Zukunftsfestival wohl und sicher fühlen. Vor Ort gibt es Security-Personal und ein Awareness-Team. Im Volkspark ist ein Rückzugsort eingerichtet, in dem Menschen sich zurückziehen und Unterstützung durch das Awareness-Team erhalten können.
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Den Veranstalter:innen ist ein respektvolles und diskriminierungsfreies Festival wichtig.
Störungen, Beleidigungen sowie rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen führen zum Ausschluss von den Veranstaltungen.







