Zurück zum Menü ...

Tagung "Integration und bürgerschaftliches Engagement bei Spätaussiedlern"

Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen, Jochen Welt, MdB, lädt ein zur Fachtagung

Integration und bürgerschaftliches Engagement bei Spätaussiedlern

- Die Bedeutung ehrenamtlicher Tätigkeit -

Dienstag, 27.11.01 im Abgeordnetenhaus, Berlin

Organisation: Stiftung Bürger für Bürger und Akademie für Ehrenamtlichkeit

Bürgerschaftliches Engagement fördert Integration von Spätaussiedlern

Bürgerschaftliches Engagement kann einen wichtigen Beitrag zur Integration von Spätaussiedlern leisten. Das ist das zentrale Ergebnis der Fachtagung des Bundesministerium des Innern am 27. November 2001 im Berliner Abgeordnetenhaus.

Die Experten-Tagung auf Einladung des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen, Jochen Welt, MdB, hatte die Stiftung Bürger für Bürger gemeinsam mit der Akademie für Ehrenamtlichkeit organisiert – und mit fast 250 Gästen war das Interesse riesengroß.

Jochen Welt betonte in seiner Einführung, dass Spätaussiedler und Einheimische durch ihren Einsatz in der Freizeit die Chance haben, sich für die Gestaltung einer lebenswerten Gesellschaft einzusetzen. "Wir unterstützen dieses Engagement durch eine Mischung aus fördern, aber auch fordern. Denn Integration ist keine Einbahnstrasse."

Dass inzwischen immerhin 22 Millionen Deutsche engagiert sind und es darüber hinaus zahlreiche weitere Interessenten für ein Ehrenamt gibt, berichtete der Vorsitzende der Enquete-Kommission "Zur Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements" des Deutschen Bundestages, Dr. Michael Bürsch, MdB. Er gab einen Ausblick auf die Empfehlungen der Kommission, die im kommenden Frühjahr veröffentlicht werden: "Eine Anrechnung des Engagements auf die Rentenzeiten lehnen wir ab, stattdessen wollen wir Anerkennung und Versicherungsschutz deutlich verbessern."

Anschließend gab Hermann Uihlein vom Deutschen Caritasverband einen Überblick zu Migration und Integration in Deutschland. - Ein breites Betätigungsfeld für bürgerschaftliches Engagement. Das zeigten auch drei Best-Practice-Projekte mit hohem ehrenamtlichen Engagement bei ihrer Präsentation.

Fazit bei der anschließenden Podiumsdiskussion: Die facettenreiche Präsentation verschiedenster Projekte an diesem Tag als Informations- und Ideenbörse soll eine zusätzliche Initialzündung für die Verstärkung des ehrenamtlichen Engagements in der Integrationsarbeit werden. Bürgerschaftliches Engagement kann einen wichtigen Beitrag bei der Integration leisten, denn es sind nicht nur Bund, Länder und Gemeinden gefordert, sondern alle gesellschaftlichen Kräfte.

Programm

9.30 Uhr Begrüßungskaffee und Start

"Markt der Möglichkeiten für Aussiedlerintegration":

Verbände, Organisationen und das Bundesverwaltungsamt präsentieren sich

10.00 Uhr Eröffnung

Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim
Vizepräsidentin des Malteser Hilfsdienstes
und Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Bürger für Bürger

10.15 Uhr Integration und bürgerschaftliches Engagement bei Spätaussiedlern

- Einführung in die Thematik -

Jochen Welt, MdB
Aussiedlerbeauftragter der Bundesregierung

11.00 Uhr Situation und Perspektiven des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland

Dr. Michael Bürsch, MdB
Vorsitzender der Enquete-Kommission "Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements" des Deutschen Bundestages, Berlin

- Aussprache -

11.45 Uhr Migration und Integration in Deutschland

Hermann Uihlein
Beauftragter für Flüchtlings- und Aussiederfragen beim Deutschen Caritasverband, Freiburg i.Br.

- Aussprache -

12.30 Uhr Mittagspause

14.00 Uhr Best-Practice-Beispiele

Drei Projekte mit hohem ehrenamtlichen Engagement stellen sich vor:

- Ehrenamtlichenbörse für Spätaussiedler des Deutsch-Russischen Austausch

- Integration durch Sport des CVJM Wolfsburg

- Sozialpatenmodelle der Euro-Schulen-Organisation

15.30 Uhr Nachmittagskaffee

16.00 Uhr Podiumsdiskussion

Teilnehmer/innen:

Jochen Welt, Aussiedlerbeauftragter der Bundesregierung

Albina Nazarenus, Deutsche Jugend aus Rußland e.V.

Stefanie Schiffer, Deutsch-Russischer Austausch e.V.

Manfred Spangenberg, Deutscher Sportbund

Moderation: Petra Schwarz, Sender Freies Berlin

17.15 Uhr Ende der Veranstaltung

Eröffnungsansprache zur Tagung am 27.11.01

Elisabeth Freifrau Spies von Büllesheim,

Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Bürger für Bürger

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

ich begrüße Sie ganz herzlich zu unserer heutigen Tagung "Integration und bürgerschaftliches Engagement bei Spätaussiedlern". Besonders begrüße ich den Veranstalter, Herrn Jochen Welt, als Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen, zahlreiche weitere Mitglieder des Deutschen Bundestages, Mitarbeiter aus dem Bundesministerium des Innern, des Ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie zahlreicher Länderministerien. Nicht zuletzt begrüße ich aber die zahlreichen Praktiker, die in vielen kleinen Initiativen vor Ort sich um das Wohl von Spätaussiedlern kümmern und – wie ich beim Kommen bemerkt habe – eine ganze Reihe von Spätaussiedlern, um die es ja heute schließlich geht, und die durch bürgerschaftliches Engagement einen Weg gefunden haben, sich in der neuen, manchmal noch fremden Heimat heimisch zu fühlen.

Ich freue mich über das riesige Interesse, das unsere Tagung hat. Der Saal ist mit mehr als 220 Plätzen ja nicht gerade klein – trotzdem haben wir deutlich mehr Anmeldungen erhalten. Es mußten – so leid es uns tut – Absagen erteilt werden. Wir haben aber alle Organisationen, die sich fristgemäß angemeldet haben, berücksichtigen können, allerdings zumeist nur mit einem Vertreter oder einer Vertreterin. So hoffe ich, dass die, die heute hier sind, auch als Botschafter fungieren und die Kenntnisse, Erfahrungen und Materialien, die Sie heute mitnehmen, weiter vermitteln, an Ihre Mitstreiter in der Heimat.

Der Vormittag des heutigen Tages steht ganz im Zeichen von Vorträgen: Wir hören einen Bericht vom Aussiedlerbeauftragen der Bundesregierung, Herrn Jochen Welt. Ich freue mich auf eine Einschätzung von Herrn Dr. Michael Bürsch, Vorsitzender der Enquete-Kommission "Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements" des Deutschen Bundestages, der einen Ausblick geben wird, welche Empfehlungen die Experten geben werden, um das bürgerschaftliche Engagement in Deutschland weiter zu befördern. Und ich bin gespannt auf den Beitrag von Hermann Uihlein vom Deutschen Caritasverband, der seine Erfahrungen mit der Integration von Spätaussiedlern schildern wird – wohlgemerkt: Es geht uns nicht um eine Darstellung der Arbeit in Form einer "Hochglanzbroschüre", sondern um eine ehrliche, ungeschminkte Bestandsaufnahme. Wir wollen erkunden: Welche Art von Initiativen und Projekten gibt es? Was läuft gut? Aber auch: Was kann noch verbessert werden? Wo hakt es zur Zeit noch?

Deshalb besteht im Anschluß an jeden Vortrag ausreichend Zeit für Nachfragen und eigene Einschätzungen. Und ich möchte betonen: Dieses Feedback von Ihnen ist uns ganz besonders wichtig, denn erst bei Ihnen vor Ort erweist sich, wie gut oder schlecht Politik und politische Konzepte in der Praxis funktionieren.

Mit Berichten aus der Praxis, neudeutsch: Best-Practice-Projekte, gehen wir nach einem kleinen Imbiß auch in den Nachmittag. Oft braucht man das Rad gar nicht neu zu erfinden. Was am einen Ort funktioniert, kann auch andernorts gelingen. Daher rate ich Ihnen: Nehmen Sie Anregungen und Hinweise von Projekten, die wir für vorbildlich halten, mit auf dem Weg und vergleichen sie mit Ihren Aktivitäten. Vielleicht läßt sich ja noch das eine oder andere verbessern...

Gerade dieser Austausch untereinander, die Vernetzung, das Abschauen von guten Ideen, erscheint uns wichtig. Daher finden im Raum direkt gegenüber dem Eingang rund ein Dutzend Projekte auf unserem Markt der Möglichkeiten. Die Mitarbeiter stehen Ihnen für Berichte, Fragen und Anmerkungen gern zur Verfügung. Und in der Tagungsmappe finden Sie eine Liste mit Projekt-Visitenkarten: Auf dem Anmeldebogen hatten wir Ihnen die Möglichkeit eingeräumt, Ihre Arbeit kurz vorzustellen und rund 100 Projekte haben davon Gebrauch gemacht – entstanden ist eine umfangreiche Übersicht über die Vielfalt an Möglichkeiten zum Engagement.

Als Abschluß wollen wir die verschiedenen Beiträge Revue passieren lassen und in einer Podiumsdiskussion mit Experten über den derzeitigen Stand der Arbeit diskutieren und Perspektiven entwickeln. Dazu sind Sie erneut gefordert: Ihre Fragen, Anregungen und Berichte sind nicht nur erwünscht, sondern elementarer Bestandteil unseres Programms.

Zu guter Letzt möchte ich Ihnen erklären, warum ich überhaupt zu Ihnen spreche: Ich bin Vizepräsidentin des Malteser Hilfsdienstes, eines Verbandes, der in der Arbeit mit Spätaussiedlern nicht ganz unerfahren ist. Im Gegenteil: Die Malteser Werke leisten bundesweit einen erheblichen Beitrag mit verschiedensten Projekten.

Außerdem bin ich Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Bürger für Bürger, die gemeinsam mit der Akademie für Ehrenamtlichkeit die Organisation der heutigen Veranstaltung übernommen hat.

Die Stiftung Bürger für Bürger ist eine Informations- und Servicestelle für bürgerschaftliches Engagement. Wir wollen dazu beitragen, das Ehrenamt in seiner Vielfalt zu stärken und zu unterstützen. Das machen wir durch eine ganze Reihe von Dienstleistungen, z.B. ein umfangreiches Internet-Angebot, ein regelmäßiger Newsletter, einer Fotowanderausstellung, Vorträge und Referate sowie das Mitwirken in verschiedenen Gremien. Nähere Informationen dazu entnehmen Sie bitte dem Infomaterial, das am Eingang ausliegt.

Alles Papier kann aber nicht das ersetzen, wozu wir heute hier sind: das persönliche Gespräch. Und das zu organisieren, ist auch eine unserer Dienstleistungen. Wir sind verbands-unabhängig und politisch neutral – daher möchten wir uns mit der heutigen Tagung natürlich auch empfehlen – für weitere Aufgaben.

Das gilt natürlich auch für die Akademie für Ehrenamtlichkeit, von der ich stellvertretend für das Team den Leiter, Herrn Thomas Kegel, und den Geschäftsführer des Trägervereins, Herrn Dr. Klaus Spieler, begrüssen möchte. Herr Dr. Spieler ist übrigens im Vorstand der Stiftung Bürger für Bürger.

Damit Sie die Stiftung Bürger für Bürger auch mit weiteren Gesichtern und Menschen verbinden können, gebe ich nun ab an Herrn Prof. Dr. Thomas Olk, den Vorstandsvorsitzenden, gleichzeitig sachverständiges Mitglied der Enquete-Kommission "Zukunft des bürgerschaftlichen Engagements", der Sie am heutigen Morgen durch das Programm führen wird.

Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit und wünsche Ihnen eine anregende, spannende Fachtagung und interessante Gespräche.

Vortrag Jochen Welt, MdB: Einführung in die Thematik

Vortrag Michael Bürsch, MdB: Bürgergesellschaft und aktivierender Staat: Auf dem Weg zu einer neuen Gewaltenteilung

Vortrag Hermann Uihlein: Migration und Integration in Deutschland

Best-Practice-Projekte:

Vortrag Stefanie Schiffer: Integration durch Selbsthilfe und Ehrenamt: Ehrenamtlichenbörse für Spätaussiedler und russischsprachige Zuwanderer

Vortrag Manfred Wille: Ehrenamtlichkeit im Sport bei der Integration von Aussiedlern

Euro-Schulen-Organisation: Paten- und Partnerschaften als Beitrag im Rahmen eines Gesamt-Integrationskonzeptes

Podiumsdiskussion

Projektvisitenkarten der Teilnehmer an der Tagung

Teilnehmer am Markt der Möglichkeiten:

lfd.

Nr.

Projekt-

träger

Ansprechpartner

Projektort

Konzeption

1

ESO Euro-Schulen Bitterfeld / Wolfen Schulleiter Joachim Soppa, Greppinger Strasse, 06758 Wolfen, Tel. 03493/73600 Wolfen 1. Lotsen und Sozialpatenschaften zur bessere Integration von Spätaussiedlern im Landkreis Bitterfeld
2. Schülerpartnerschaften

2

DCV Caritasverband für den Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald e. V. Herr Grandy, Alois-Eckert-Str. 6, 79111 Freiburg, Tel. 0761/8965-421 Breisach Stadtteilbezogene gemeinwohlorientierte Arbeit mit Spätaussiedlern und Einheimischen. Nach Ende der Projektförderung hat sich eine Bürgerinitiative "Bürgerschaftliches Engagement" (BSE) gebildet zur Fortsetzung der vormaligen Projektarbeit.

3

DJO Deutsche Jugend in Europa Herr Hoffmann, Wichertstr. 71,
10439 Berlin, Tel. 030/446778-0
Berlin Integration im Stadtteil: Netzwerk Integration Köpenick-Treptow

4

DJR Deutsche Jugend aus Rußland Herr Strohmaier, Landhausstr. 5, 70182 Stuttgart, Tel. 0711/2849480 bundesweit Förderung der Selbstinitiatve und -hilfe ausgesiedelter Jugendlicher und in diesem Zusammenhang auch Förderung des ehrenamtlichen Engagements dieses Personenkreises.

5

DRK Deutsches Rotes Kreuz, KV Stendal e.V. Frau Schimmelpfennig, Moltkestrasse 33, 39576 Stendal, Tel. 03931 / 64 65 19 Stendal Gemeinwohlorientiertes Familienprojekt, das einen Schwerpunkt seiner Arbeit in der Gewinnung von Ehrenamtlichen sieht, die zur Mitarbeit in Organisa-tionen und Einrichtungen der Migrationsarbeit motiviert werden; Aufbau eine "Ehrenamtbörse"; Ausbildung von Aussied-lern zu "Stadtführern", um Neuzugewanderte mit dem lokalen Umfeld vertraut zu machen.

6

DSB Deutscher Sportbund, Otto-Fleck-Schneise 12,
60528 Frankfurt,
Frau Hofmann, Tel. 069/6700361
bundesweit "Sport mit Aussiedlern"


Mit Herrn Küppers abstimmen!

7

Ev. Kirche Ev. Kirchengemeinde am Humboldthain, Fr. Wormsbecher, Gustav-Meyer-Allee 2, 13355 Berlin, Tel. 030/4631807 Berlin Das Projekt entstand 1997 als Selbstinitiative. Samstagsschule für Aussiedler mit Lehrern, die ehrenamtlich u. a. Deutschunterricht erteilen, Aerobic- und Frauentreff, Beratung und Begleitung

8

KBW Modellprojekt Sondheim, Frau Jenny Schober, Heckenweg 5,
97647 Sondheim, Tel. 09779/319
Sondheim 7 Familien versuchen in einem Pilotprojekt, die Eingliederung und umfassende Integration der in Sondheim aufgenommenen Aussiedler unter Einsatz erheblicher Eigenmittel und mit erheblichem ehrenamtlichen Engagement voranzubringen.
Projektförderung bis 07/01

9

Diakonie Ev. Kirchengemeinde in Marzahn-Nord

Gemeinwesenorientiertes Projekt "zusammenleben"

Schleusinger Straße 12,
12687 Berlin, Frau Dang, Frau Köhler

Berlin gemeinwesenorientiertes Projekt, nur ehrenamtiche Arbeit

10

DPWV Deutsch-Russischer Austausch e.V.

Stefanie Schiffer, Brunnenstraße 181, 10119 Berlin,
Tel. 030 / 4466800

Berlin Integration durch Selbsthilfe und Ehrenamt: Ehrenamtlichenbörse für Spätaussiedler und russischsprachige Zuwanderer

11

Russisch-Deutscher Kulturver. Deutsch-Russischer Kulturverein Herr Alexander Specht, Sprickmannplatz 7, 48159 Münster, Tel. 0251 / 216120 Münster U. a. Aufbau eines ehrenamtlichen Netzwerkes; Mitarbeiter des Vereins ausschließlich ehrenamtlich tätig. Projektbeginn erst 09/01!

Literaturempfehlungen zum Thema

Bade, Klaus J.: Migration vom späten 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart, München 2000

Bundesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit, JAGJAW (Hg.): Jugend, Beruf, Gesellschaft, Beratungs- und Betreuungsarbeit für junge AussiedlerInnen, 37. Sozialanalyse, 1999

Bundesministerium des Innern (Hg.): Netzwerke für Integration. Dokumentation einer Fachtagung am 28. September 1999 in Berlin. Info-Dienst Deutsche Aussiedler, Nr. 106, Januar 2000

Bundesministerium des Innern (Hg.): Info-Dienst. Deutsch-Russische Ausgabe. Informationen des Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen. Nr. 35/1999. (Schwerpunkte: Kasachstan, Kirgisistan)

Deutsches Forschungszentrum an der Universität Nowosibirsk: Lebensbedingungen, Wertvorstellungen und Bildungsprobleme der russlanddeutschen Jugend in Westsibirien, Nowosibirsk 1997

Diehl, Claudia und Urban, Julia: Die soziale und politische Partizipation von Zuwanderern in der Bundesrepublik Deutschland. Hg.: Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn 1999

Dietz, Barbara: Jugendliche Aussiedler in Deutschland: Risiken und Chancen der Integration. In: Bade, Klaus J. / Oltmer, Jochen (Hg.): Aussiedler: Deutsche Einwanderer aus Osteuropa. Schriften des Instituts für Migrationsforschung und interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück, Band 8, Osnabrück 1999

Dietz, Barbara / Roll, Heike: Jugendliche Aussiedler – Porträt einer Zuwanderergeneration, Frankfurt / New York 1998

Eisfeld, Alfred (Hg.): Die Russlanddeutschen. Studienbuchreihe der Stiftung Ostdeutscher Kulturrat, Band 2.2., München 1999

Ewert, Peter: Berufliche Eingliederung von Spätaussiedlerinnen: Programme und Perspektiven. In: Neue Wege der Aussiedlerintegration: Vom politischen Konzept zur Praxis. Hg.: Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn 2000

Informationen zur politischen Bildung, Nr. 267 aus 2. Quartal 2000: Aussiedler, kostenlose Bestellung bei Franzis print & media, PF 15 07 40, 80045 München per Postkarte oder Fax 089/51 17-292 (Berufsangabe erforderlich)

Seifert, Wolfgang: Geschlossene Grenzen – offene Gesellschaften? Migrations- und Integrationsprozesse in westlichen Industrienationen, Frankfurt/M. und New York 2000

Silbereisen, Rainer K. / Lantermann, Ernst-Dieter / Schmitt-Rodermund, Eva (Hg.): Aussiedler in Deutschland. Akkulturation von Persönlichkeit und Verhalten, Opladen 1999

Stricker, Gerd (Hg.): Deutsche Geschichte im Osten Europas. Russland, Berlin 1997

Strobl, Rainer / Kühnel, Wolfgang: Dazugehörig und ausgegrenzt. Analysen zu Integrationschancen junger Aussiedler, Weinheim und München 2000

Eine ausführliche Dokumentation der Tagung ist als "Infodienst Deutsche Aussiedler Nr. 114" des Bundesministerium des Inneren erschienen und kann gegen Einsendung eines frankierten DIN A4-Umschlages (0,77 € / 1,50 DM) als Büchersendung bei der Stiftung Bürger für Bürger kostenlos bestellt werden.