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Portrait der CaritasFreiwilligenAgentur Oberkochen (Ost-Württemberg)

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Februar 2007

 

"Integration durch Engagement": Portrait der CaritasFreiwilligenAgentur Oberkochen (Ost-Württemberg)

Vorstellung eines der 16 neuen Modellprojekte zur besseren Integration von Migranten

Durch die im Oktober 2006 gegründete Freiwilligenagentur sollen schwerpunktmäßig Migranten für ein bürgerschaftliches Engagement gewonnen werden. Die Arbeitsschwerpunkte von Projektkoordinatorin Irene Pravilov sind:

Zur Umsetzung der Netzwerkarbeit wird ein "Forum Integration" unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Traub gegründet. Dieses Gremium bestehend aus Vertretern verschiedener Interessengruppen wie Migranten, Schulen, Vereine, Polizei, Stadtverwaltung, Kirchen, Wohlfahrtsverbände u.a. soll auf Bedarfe, Aktionen und Missstände aufmerksam machen. Außerdem werden Projekte koordiniert und durchgeführt. Geplant ist, dass sich ein fester Stamm an bürgerschaftlich Engagierten etabliert.
Statt einer Defizitorientierung soll die Personengruppe der Migranten mit ihren Stärken erfasst und für ein Engagement gewonnen werden. Der Einsatz im Bereich der Jugendarbeit führt zu weiteren Effekten wie der Dialogförderung zwischen den Generationen.
Durch das Engagement von Migranten wird eine verbesserte Wahrnehmung in der Öffentlichkeit und damit eine Entstigmatisierung erwartet. Grundsätzlich soll die Agentur für alle Personengruppen, also auch für Einheimische, offen stehen. Eine "Durchmischung" der Engagierten soll die Integration durch gegenseitiges Kennen- und Schätzenlernen weiter erhöhen.

Kontakt: CaritasFreiwilligenAgentur Oberkochen, Frau Irene Pravilov, Eugen-Bolz-Platz 1, 73447 Oberkochen, Tel. 07364/2750, pravilov@caritas-ost-wuerttemberg.de, www.caritas-ost-wuerttemberg.de

Mit Förderung durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge starteten 16 Modellprojekte ab September 2006 mit den vier Themenschwerpunkten Freiwilligenagenturen (und Netzwerkbildung), Stärkung von Migrantenselbstorganisation, Mentoren / Paten sowie interkulturelle und fachliche Qualifizierung. Dabei sollen übertragbare Handlungsempfehlungen erarbeitet werden. Die wissenschaftliche und fachliche Begleitung hat die Stiftung Bürger für Bürger übernommen.