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Das Lebenswerk dauerhaft sichern - durch eine Stiftung?

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Online-Informationsdienst der Stiftung Bürger für Bürger

September 2006

 

Das Lebenswerk dauerhaft sichern – durch eine Stiftung?

Nachfolge für Wildpflanzenhof im Landkreis Friesland gesucht

Wie lässt sich ein Lebenswerk dauerhaft sichern? Wie kann Geschaffenes auch über den Tod hinaus weiter geführt und entwickelt werden? Vor dieser Frage steht Helga K. (68). Sie betreibt einen Wildpflanzenhof im Landkreis Friesland. Auf 3,5 Hektar Fläche entstand in jahrelanger Arbeit ein kleines Paradies – grün, beschaulich, ruhig. Zahllose Wildpflanzen und –kräuter laden dazu ein, sich mit ihnen und ihrer Wirkung zu beschäftigen. „Viele Unkräuter sind fantastische Heilpflanzen und sie schmecken auch noch richtig gut“, sagt die ehemalige Mitarbeiterin eines großen deutschen Chemie-Konzerns, die nach einem Unfall vor zwei Jahrzehnten „ein neues Leben anfing“. Seitdem gibt sie Heilpflanzenkurse. Denn sie sieht es als ihre Lebensaufgabe an, den Menschen klar zu machen, welch großen Schatz die Natur direkt vor der Haustür bereithält.

In Kooperation mit der Volkshochschule können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im wahrsten Sinne des Wortes ihre Sinne schärfen – durch fühlen, riechen, gucken und schmecken. Denn die Wildpflanzen-Expertin bereitet aus den natürlichen Zutaten wohlschmeckende Pasten, Eintöpfe und Mahlzeiten. Außerdem hat sie sich im Laufe der Jahre umfangreiches Wissen darüber angeeignet, welche Pflanze für welche Beschwerden Linderung verspricht. Daher ist sie eine gefragte Gesprächspartnerin für verschiedene Selbsthilfegruppen.

Doch die Kräfte lassen nach und daher will Helga K. frühzeitig ihre Nachfolge regeln. Sie nahm Kontakt zur Stiftung Bürger für Bürger auf, dessen Geschäftsführer Bernhard Schulz sie auch zu allen Möglichkeiten in Zusammenhang mit Stiftungen beraten hat – von der möglichen Übergabe an eine Stiftung über ein Vermächtnis bis hin zur Gründung einer unselbstständigen oder selbstständigen Stiftung.

Vor der Entscheidung über den rechtlichen Rahmen sind aber „Personalia“ zu klären. Zwar gibt es zahlreiche Interessierte, die helfen, wo sie können – aber den „Einen“ oder die „Eine“, die die Verantwortung für das Ganze übernehmen wollen, gibt es noch nicht. Das hängt natürlich auch mit dem lieben Geld zusammen. Denn während Helga K. ihren Lebensunterhalt mit ihrer Rente bestritt, streben jüngere Aspiranten an, für die geleistete Arbeit auch einen gerechten Lohn zu erhalten. Auch dabei könnte eine Stiftung helfen.

Die Stiftung Bürger für Bürger stellt für Interessierte gern den Kontakt her. Außerdem berät sie gern Menschen in ähnlicher Situation, die ihr Lebenswerk sichern und über den Tod hinaus weiterführen lassen wollen.

Kontakt über Geschäftsführer Bernhard Schulz, Tel. 030 / 24 31 49-0, Fax 030 / 24 31 49-49, E-Mail: info@buerger-fuer-buerger.de