Stiftung trauert um Vorstandsmitglieder Dieter Thamm
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Als sozialpolitischer Referent beim Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt in Bonn ab 1983 kümmerte sich Thamm um die Beratung der Gliederungen und Einrichtungen bei Konzeption und Aufbau neuer Projekte, Lobbyarbeit, Fortbildung, Verbandspolitik, Mitwirkung an verschiedenen verbandspolitischen Schriften, Stellungnahmen und Interventionen.
1987 wurde er Geschäftsführer der Psychiatrie-Verlag GmbH. Kontakt und Motivation entstanden aus der Mitwirkung an der Psychiatriereform im Rahmen politischer und Projektarbeit. Die Mitwirkung an Publikationen zu Sozialpsychiatrie und Psychologie, Sanierung und Neuprofilierung des Verlages standen auf der Tagesordnung.
Auch als Geschäftsführer des Kreisverbandes München der Arbeiterwohlfahrt war eine Neuausrichtung wichtig. Eine umfassende Organisationsentwicklung verbesserte Abläufe und Effizienz.
Zunächst als „Vorposten“ der Bank für Sozialwirtschaft in Leipzig tätig, wurde Thamm 1994 Geschäftsstellenleiter und ab 1999 Direktor der Geschäftsstelle Leipzig. Sein „Steckenpferd“: Beratung beim Aufbau sozialer Dienste und Verbände.
Ab April 2002 übernahm Thamm die Geschäftsführung des Jugendbildungshauses Magdeburg-Ottersleben. Wieder stand die wirtschaftliche Sanierung im Vordergrund, ehe Jugendbildung, Jugendaustausch und die Vernetzung von Bildungsstätten in den Mittelpunkt rückten. Als Geschäftsführer der SPI Soziale Stadt und Land Entwicklungsgesellschaft mbH Magdeburg arbeitete Thamm bis zuletzt an einem großen EU-geförderten Equal-Projekt, in das all seine Erfahrungen, Kontakte und Kenntnisse eingeflossen waren. Die Realisierung dieser wichtigen Strukturmaßnahme für die Landeshauptstadt und das ganze Land Sachen-Anhalt ist seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Auftrag für die nächsten Jahre, sein „Erbe“ zu vollenden.
Für die Stiftung Bürger für Bürger fungierte Dieter Thamm seit 2002 als Kassenprüfer, Impulsgeber, Ratgeber, Projektentwickler und Referent. Die Tagung „Corporate Citizenship: Bürgerschaftliches Engagement von Unternehmen im Aufwind“ in Leipzig organisierte er 2003 maßgeblich – ein erfolgreiches Heimspiel in seiner alten und neuen Heimat.
Die Trauerfeier fand im Beisein der Familie unter großer Anteilnahme am Freitag, 15. April in der Kapelle des Kapellenfriedhofs am Viertelsweg in 04157 Leipzig-Gohlis statt.
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Bernhard Schulz |
Elisabeth Freifrau Spies
von Büllesheim |
Prof.
Dr. Thomas Olk (Für den Vorstand) |