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Bürger(innen)beteiligung als kommunikativer Prozess

IM GESPRÄCH
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Online-Informationsdienst der Stiftung Bürger für Bürger

Mai  2005

 

Bürger(innen)beteiligung als kommunikativer Prozess
Auszug eines Vortrages von Dr. Adrian Reinert, Geschäftsführer der Stiftung Mitarbeit

Um Partizipationsprobleme zu vermindern und die Qualität von Bürger(innen)beteiligung zu verbessern, sind in den letzten Jahren eine Reihe von zumeist projektorientierten Ansätzen erprobt worden, denen gemeinsam ist, dass Bürger(innen)beteiligung nicht als formaler Akt, sondern als kommunikativer Prozess verstanden wird.

Je nach Akzentuierung zielen sie schwerpunktmäßig z.B. auf den Ausgleich divergierender Interessen (z.B. Runder Tisch, Mediation, Forum, Zukunftskonferenz), die bessere Vertretung bisher unzureichend beteiligter Interessen (z.B. Anwaltsplanung, Interessenbeauftragte), die Aktivierung im Stadtteil (z.B. Gemeinwesenarbeit, Planning for real, Community Organizing), die Entwicklung von Kreativität und Kompetenz (z.B. Zukunftswerkstatt, Open Space), die Beteiligung besonderer Zielgruppen (z.B. Frauen, Kinder und Jugendliche) oder eine möglichst repräsentative Beteiligung der Bevölkerung (Planungszelle/Bürgergutachten). Ganz neue Beteiligungswege eröffnet darüber hinaus das Internet:

Beteiligung via Internet
Via Internet können Bürgerinnen und Bürger sich aktiv an Planungsprozessen beteiligen. Neben Beratungen und Abstimmungen zu ganz konkreten Planungsprojekten (Beispiel: Verkehrsberuhigung im Bremer Stadtteil Horn-Lehe) können sog. Bürgerpanels aus einem festen Kern von z.B. 500 bis 1.000 Bürgerinnen und Bürgern gebildet werden, die über einen Zeitraum von 3 Jahren an regelmäßigen Befragungen (3-4 mal jährlich) zu lokalen Themen teilnehmen.

Der vollständige Text „Bedingungen von erfolgreicher Bürger(innen)beteiligung" ist im Internet veröffentlicht: www.stadtteilarbeit.de/seiten/theorie/reinert/erfolgreiche_buergerbeteiligung.htm