Zitate aus der aktuellen Expertise unserer Stiftung
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„Es
zeigt sich immer deutlicher, dass wesentliche Fragen der Qualität unseres
Zusammenlebens nicht über die Politik zu organisieren sind und nicht durch
Zuwendung weiterer finanzieller Mittel zu lösen sind. Freiwilliges
gemeinwohlbezogenes Engagement erscheint hier als wichtiger Ansatz zur Lösung
von zentralen Problemen unserer Zeit. ... Wir brauchen eine neue Sozial- und Bürgerkultur.“
Ilse Aigner, CDU-Bundestagsabgeordnete
„Wir
sind es, die mit vereinten Kräften dem Reformstau Paroli bieten müssen, um
unser Gemeinwesen nicht nur vor dem Kollaps der Sozialsysteme, vor einem „Generationen-Clash“
und Entsolidarisierung zu bewahren, sondern auch vor der wachsenden Entfremdung
von Parteienstaat und demokratischer Bürgergesellschaft.“
Hildegard Hamm-Brücher (FDP), Gründungsvorsitzende der
Theodor-Heuss-Stiftung e.V.
„Die
Schaffung einer Kultur der Anerkennung darf kein Schlagwort bleiben.“
Dr. Frank Heuberger, Staatskanzlei Rheinland-Pfalz
„Wir
werden die Teilhabe und die Mitsprachemöglichkeiten für junge Menschen in
ihren Lebensumfeldern fördern und die Jugendlichen darin unterstützen, sich in
der Gesellschaft in konkreten Projekten zu engagieren.“
Ute Kumpf, Sprecherin der AG „Bürgerschaftliches
Engagement“ der SPD-Bundestagsfraktion (Zitat aus Koalitionsvertrag)
„Die
Förderung von Bürgerengagement muss den vielfältigen Formen, in denen es
stattfindet, gerecht werden.“
Theresa Bock, Vizepräsidentin des Deutschen Caritasverbandes a.D.
„Anreize
und Nachteilsausgleich wie unbürokratische Aufwandsentschädigung und
Kostenerstattung sowie Freistellung durch die Arbeitgeber als unmittelbar auf
den Engagierten zielende Maßnahmen können hilfreich sein.“
Joachim Braun, Geschäftsführender Gesellschafter des ISAB-Instituts
„Will
der Staat demokratisches Bewusstsein und bürgerschaftlichen Einsatz fördern,
ist er vor allem als Gesetzgeber gefragt – um es weiter zu präzisieren: als
Steuergesetzgeber. Eine umfassende Reform des Gemeinnützigkeitsrechts tut
Not.“
Ulrich F. Brömmling, Bundesverband Deutscher Stiftungen
„Nötig
ist eine Art Unternehmensberatung für soziale Einrichtungen, damit diese
lernen, was sie mit Freiwilligen alles anfangen können. Nicht weil die Leute zu
egoistisch oder desinteressiert sind, sondern weil die Einrichtungen oft
ziemlich ehrenamtsfeindlich sind, bleibt viel guter Wille brach liegen.
Freiwillige und Ehrenamtliche zu finden, zu motivieren, richtig einzusetzen und
bei der Stange zu halten, ist eine professionelle Aufgabe.“
Warnfried Dettling, freier Autor und Publizist
„Letztlich
können nur in einem neuen partnerschaftlichen Zusammenspiel von Staat,
Wirtschaft und Drittem Sektor die aktuellen Herausforderungen, die auch von der
Enquete-Kommission aufgezeigt wurden, gemeistert und gemeinschaftlich die
Rahmenbedingungen für den Weg in eine aktive Bürgergesellschaft gestaltet
werden.“
Olaf Ebert, Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen
„Eigenverantwortung
wird durchgängig auf den finanziellen Aspekt verkürzt und individualisiert
verstanden. Dass Eigenverantwortung auch heißen kann, etwas für andere, für
die Gemeinschaft und damit auch etwas Gutes für sich selbst zu tun, kommt in
der Debatte nicht vor. ...Solange es nicht gelingt, bürgerschaftliches
Engagement als zentrales Fundament und Ziel funktionierender Sozialsysteme in
die Diskussion zu bringen, ist es nicht verwunderlich, wenn das weiche Thema
Engagement öffentlich ausgeblendet wird.“
Jürgen Gohde, Präsident des Diakonischen Werkes der Ev. Kirche in Deutschland