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Zitate aus der aktuellen Expertise unserer Stiftung

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Dezember 2003

 

Zitate aus der aktuellen Expertise unserer Stiftung

„Es zeigt sich immer deutlicher, dass wesentliche Fragen der Qualität unseres Zusammenlebens nicht über die Politik zu organisieren sind und nicht durch Zuwendung weiterer finanzieller Mittel zu lösen sind. Freiwilliges gemeinwohlbezogenes Engagement erscheint hier als wichtiger Ansatz zur Lösung von zentralen Problemen unserer Zeit. ... Wir brauchen eine neue Sozial- und Bürgerkultur.“
Ilse Aigner, CDU-Bundestagsabgeordnete

„Wir sind es, die mit vereinten Kräften dem Reformstau Paroli bieten müssen, um unser Gemeinwesen nicht nur vor dem Kollaps der Sozialsysteme, vor einem „Generationen-Clash“ und Entsolidarisierung zu bewahren, sondern auch vor der wachsenden Entfremdung von Parteienstaat und demokratischer Bürgergesellschaft.“
Hildegard Hamm-Brücher (FDP), Gründungsvorsitzende der Theodor-Heuss-Stiftung e.V.

„Die Schaffung einer Kultur der Anerkennung darf kein Schlagwort bleiben.“
Dr. Frank Heuberger, Staatskanzlei Rheinland-Pfalz

„Wir werden die Teilhabe und die Mitsprachemöglichkeiten für junge Menschen in ihren Lebensumfeldern fördern und die Jugendlichen darin unterstützen, sich in der Gesellschaft in konkreten Projekten zu engagieren.“
Ute Kumpf, Sprecherin der AG „Bürgerschaftliches Engagement“ der SPD-Bundestagsfraktion (Zitat aus Koalitionsvertrag)

„Die Förderung von Bürgerengagement muss den vielfältigen Formen, in denen es stattfindet, gerecht werden.“
Theresa Bock, Vizepräsidentin des Deutschen Caritasverbandes a.D.

„Anreize und Nachteilsausgleich wie unbürokratische Aufwandsentschädigung und Kostenerstattung sowie Freistellung durch die Arbeitgeber als unmittelbar auf den Engagierten zielende Maßnahmen können hilfreich sein.“
Joachim Braun, Geschäftsführender Gesellschafter des ISAB-Instituts

„Will der Staat demokratisches Bewusstsein und bürgerschaftlichen Einsatz fördern, ist er vor allem als Gesetzgeber gefragt – um es weiter zu präzisieren: als Steuergesetzgeber. Eine umfassende Reform des Gemeinnützigkeitsrechts tut Not.“
Ulrich F. Brömmling, Bundesverband Deutscher Stiftungen

„Nötig ist eine Art Unternehmensberatung für soziale Einrichtungen, damit diese lernen, was sie mit Freiwilligen alles anfangen können. Nicht weil die Leute zu egoistisch oder desinteressiert sind, sondern weil die Einrichtungen oft ziemlich ehrenamtsfeindlich sind, bleibt viel guter Wille brach liegen. Freiwillige und Ehrenamtliche zu finden, zu motivieren, richtig einzusetzen und bei der Stange zu halten, ist eine professionelle Aufgabe.“
Warnfried Dettling, freier Autor und Publizist

„Letztlich können nur in einem neuen partnerschaftlichen Zusammenspiel von Staat, Wirtschaft und Drittem Sektor die aktuellen Herausforderungen, die auch von der Enquete-Kommission aufgezeigt wurden, gemeistert und gemeinschaftlich die Rahmenbedingungen für den Weg in eine aktive Bürgergesellschaft gestaltet werden.“
Olaf Ebert, Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen

„Eigenverantwortung wird durchgängig auf den finanziellen Aspekt verkürzt und individualisiert verstanden. Dass Eigenverantwortung auch heißen kann, etwas für andere, für die Gemeinschaft und damit auch etwas Gutes für sich selbst zu tun, kommt in der Debatte nicht vor. ...Solange es nicht gelingt, bürgerschaftliches Engagement als zentrales Fundament und Ziel funktionierender Sozialsysteme in die Diskussion zu bringen, ist es nicht verwunderlich, wenn das weiche Thema Engagement öffentlich ausgeblendet wird.“
Jürgen Gohde, Präsident des Diakonischen Werkes der Ev. Kirche in Deutschland