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Henkel für nachhaltiges Wirtschaften und Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung ausgezeichnet

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September 2003

 

Henkel für nachhaltiges Wirtschaften und Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung ausgezeichnet

Der Nachhaltigkeitsbericht der Firma Henkel ist unter den Konsumgüterunternehmen weltweit Spitze. Das ergab eine internationale Studie der Kommunikationsagenturen ECC Kohtes Klewes in Bonn und Fishburn Hedges in London über vorbildliche Nachhaltigkeitsberichte von Unternehmen.

Rund 1.700 Fachleute (so genannte Stakeholder) aus 88 Ländern beteiligten sich über das Internet an der Umfrage und bewerteten den Nachhaltigkeitsbericht von Henkel aus einen der zehn Besten.

„Diese Auszeichnung bestätigt uns, wie wichtig es ist, nicht nur nachhaltig zu wirtschaften, sondern auch aktiv und offen darüber zu kommunizieren“, erklärt Dr. Wolfgang Gawrisch, Forschungsleiter der Henkel-Gruppe und Vorsitzender des Sustainability Council von Henkel. „Henkel hat sich zum Ziel gesetzt, mit seinen auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Marken und Technologien langfristig zur Schaffung und Absicherung der wirtschaftlichen Grundlage unserer Gesellschaft beizutragen. Dabei wollen wir ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Aspekte gleichermaßen berücksichtigen.

Der komplette „Global Stakeholder Report 2003“ ist auf der Internetseite von Kohtes Klewes als pdf-Datei zugänglich (www.kohtesklewes.de), weitere Infos sowie der gesamte Nachhaltigkeitsbericht von Henkel im Internet unter www.sd.henkel.de

Die im neuen Nachhaltigkeitsbericht 2002 veröffentlichte Nachhaltigkeitsbilanz 1998 bis 2002 der Henkel-Gruppe zeigt markante Verbesserungen auf: Parallel zum deutlichen Anstieg von Umsatz (25 Prozent) und Gewinn (Ebit: 39 Prozent) konnten beispielsweise die Kohlendioxid-Emissionen pro Tonne Produkt weltweit um 23 Prozent und der Wasserverbrauch sogar um 40 Prozent reduziert werden.

Bei der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung geht Henkel im Rahmen seines Corporate Citizenship-Programmes -  neue Wege. Neben traditionellen Spenden für Hilfsorganisationen, kulturelle Aktivitäten und wissenschaftliche Einrichtungen setzt das Unternehmen auf die Förderung von Mitarbeiter-Initiativen. Dazu wurde 1998 in Düsseldorf die Initiative „Miteinander im Team“ (MIT) ins Leben gerufen. Das Unternehmen fördert dabei das gesellschaftliche Engagement seiner Mitarbeiter – je nach Bedarf mit Sach- und Finanzmitteln oder auch durch Freistellung von der Arbeit.

Mittlerweile hat sich die MIT-Initiative zu einem festen Bestandteil der Unternehmenskultur entwickelt. Die Zahl der geförderten Projekte lag im Jahr 2002 bei 405, davon 328 von Mitarbeitern und 77 von Pensionären im In- und Ausland.

Durch diese Initiative will das Unternehmen deutlich machen, dass es persönliches Engagement seiner Mitarbeiter begrüßt und fördert. Und mehr noch: Es folgt dem Rat seiner Mitarbeiter und nutzt ihre Kompetenz und ihr Wissen, um den Bedarf an Hilfe vor Ort einzuschätzen. Finanzielle Mittel können auf diese Weise noch wirksamer und transparenter eingesetzt werden. Mehr als 1000 ehrenamtlich betreute Projekte wurde bislang weltweit gefördert. Sie reichen von der Einrichtung eines Internetcafés für Senioren bis zur Hilfe in Weißrussland für Umsiedlerfamilien in Folge des Tschernobyl-Unfalls.

Henkel hat sich das Ziel gesetzt, das seine Mitarbeiter bis zum Jahr 2005 in allen Regionen der Henkel-Gruppe lokale MIT-Initiativen aufbauen.

Henkel engagiert sich gesellschaftlich in vielen Ländern und Kulturen. In seinem mehr als 125-jährigen Bestehen setzte sich Henkel in vielfältiger Weise für Menschen und ihre Belange ein. Dahinter steht die Überzeugung, dass partnerschaftlich erarbeitete Lösungen allen Beteiligten Gewinn bringen. Dabei erweist sich die Unterstützung von Mitarbeiter-Projekten als erfolgreiches Instrument zur direkten und wirksamen Förderung der Unternehmenskultur.