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Spätaussiedler-Engagement wird 2003 weiter gefördert

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Online-Informationsdienst der Stiftung Bürger für Bürger

Februar 2003

 

Spätaussiedler-Engagement wird 2003 weiter gefördert

„Hilfe zur Selbsthilfe“: Unterstützung für Aktivitäten im bürgerschaftlichen Engagement 

Sprachprobleme überwinden, ein besseres Verständnis für die neue Lebensumgebung gewinnen, neue Freundschaften schließen, das Zurechtfinden in Deutschland erleichtern, neue Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben - diese Ziele haben Veranstaltungen, die die Stiftung Bürger für Bürger gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern (Freiwilligenagenturen, Stadt- und Kreisverwaltungen, Wohlfahrtsverbände, Volkshochschulen, bereits aktive Projekte etc.) vor Ort durchführt.

Zielgruppe des Projektes „Förderung des bürgerschaftlichen Engagements bei Spätaussiedlern“ sind sowohl Aussiedler, als auch Einheimische, die in Projekten für Aussiedler mitarbeiten. Spätaussiedler sollen für ein Engagement motiviert, mobilisiert und ihnen Wege für ihren Einsatz aufgezeigt werden.

18 Veranstaltungen haben bereits stattgefunden (von den ersten 13 in Hamburg-Neuwiedenthal, Norderstedt/Schleswig-Holstein, Berlin-Hellersdorf, Bernau, Worms, Ost v.d. Rhön, Hamm, Bergkamen, Braunschweig, Wolfenbüttel, Tutzing, Wallhausen und Stadtallendorf)  berichteten wir in den vorigen Ausgaben), weitere Kooperationen einschließlich einer finanziellen Förderung bis maximal 1000 Euro sind möglich.

Münster (NRW), 2. Dezember 2002
Zusammen mit den Stadtverwaltungen Münster und Hamm, dem Prometheus e.V. aus Hamm und dem Begegnungszentrum Sprickmannstrasse aus Münster lud die Stiftung Bürger für Bürger ein zum Workshop „Selbsthilfe und Ehrenamt im Aussiedlerbereich – Erfolge und Schwierigkeiten“. Rund 30 Gäste brachten sich aktiv in die Diskussionen und Workshops ein.

Wittlich (Rheinland-Pfalz), 3. Dezember 2002
Zum Workshop „Lösungswege und Strategien zur Verbesserung der Integration der Spätaussiedler in Deutschland“ luden die Wilhelm von Humboldt-Gesellschaft und die Stiftung Bürger für Bürger ein. Expertinnen und Experten aus Verwaltung, Vereinen, Verbänden und Politik erörterten Möglichkeiten zur besseren Integration und zeigten gelungene Praxisbeispiele.

Berlin-Lichtenberg, 21. Dezember 2002
Lyra, Verein zur Förderung der Integration für Deutsche Aussiedler und Spätaussiedler, lud unter dem Motto "Russlanddeutsche im 21. Jahrhundert" in das Kulturhaus Karlshorst nach Berlin-Lichtenberg ein. Referent war Journalist und Autor Alexander Reiser. Dazu gab es ein festliches Programm mit Kammerchor, Kinderchor und weiteren Künstlern. Damit wurde den unermüdlich tätigen Ehrenamtlichen in der Integrationsförderung "Danke schön" gesagt und um weitere Mitarbeit geworben. Die Stiftung Bürger für Bürger unterstützte die Veranstaltung und informierte über ihre Arbeit.

Die nächsten Veranstaltungen:

Bad Hersfeld (Hessen), 4. Februar 2003
Aus dem befristet öffentlich geförderten Projekt „Netzwerk für Integration von Spätaussiedlern soll ein Verein mit Aussiedlern und Einheimischen als Mitgliedern entstehen. In einem Workshop soll das weitere Vorgehen erarbeitet werden: Projekte, Zuständigkeiten, Öffentlichkeitsarbeit, Finanzierung. Bernhard Schulz von der Stiftung Bürger für Bürger leitet den Workshop und führt mit Impulsreferaten in die jeweilige Thematik ein.

Belm bei Osnabrück (Niedersachsen), 25. Februar 2003
In Zusammenarbeit mit dem Belmer Integrationsclub wird in der Sparkasse Belm die Fotowanderausstellung „Lust aufs Ehrenamt“ der Stiftung gezeigt. Im Rahmen der Eröffnung werden Aktivitäten zum Förderung der Integration von Spätaussiedlern vorgestellt.

Außerdem finden in Kooperation mit der Akademie für Ehrenamtlichkeit erneut zwei Seminarwochen „Freiwilligen-Management für die Arbeit von und mit Spätaussiedlern“ in Berlin statt. Anmeldung ab sofort bei der Akademie (Anschrift und Kontakt siehe Beitrag über Akademie für Ehrenamtlichkeit).