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Anerkennung und Unterstützung für Engagierte

IM GESPRÄCH
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Online-Informationsdienst der Stiftung Bürger für Bürger

Dezember 2002

 

Anerkennung und Unterstützung für Engagierte

Zahlreiche Veranstaltungen zum Internationalen Tag des Ehrenamtes am 05.12.

Die Vereinten Nationen haben den Tag 1985 als "International Volunteers Day" ins Leben gerufen. Seitdem wird auch in Deutschland die Bedeutung bürgerschaftlich Engagierter in den Mittelpunkt gestellt, um ihre umfangreichen Leistungen zu würdigen. Er findet immer am 5. Dezember statt.

Schon der erste Bundespräsident Theodor Heuss hatte erkannt, das Demokratie vom Ehrenamt lebt und Engagierte regelmässig geehrt. – Eine Tradition, die auch seine Nachfolger gern aufgegriffen haben. 1997 verlieh der Schirmherr der Stiftung Bürger für Bürger, Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Roman Herzog, sogar an 100 ehrenamtlich Tätige das Bundesverdienstkreuz.

Auch auf lokaler und regionaler Ebene wird Engagierten "Danke schön" gesagt. Beispielsweise in der Stadt Weinheim (Baden-Württemberg). Dort sind auf Einladung der Stadtverwaltung und der Stiftung Bürger für Bürger 120 Ehrenamtliche in die Volksbank eingeladen. Auf dem Programm stehen am Mittwoch, den 4. Dezember verschiedene Ehrungen und u.a. eine Verlosung zu Gunsten der Hochwasseropfer in der Partnerstadt Torgau. Präsentiert wird auch die Fotoausstellung "Lust aufs Ehrenamt".

Tags darauf sind erneut 120 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft eingeladen. Dieter Schöffmann, Vorstandsmitglied der Stiftung Bürger für Bürger, wird die Gäste mit einer Multimedia-Präsentation über Corporate Citizenship, also unternehmerisches bürgerschaftliches Engagement, sowie Praxisbeispiele und aktuelle Trends informieren.

Ein gutes Beispiel für die gesellschaftliche Verantwortung, der sich auch weltweit agierende Unternehmen stellen, ist die "MIT-Initiative" der Firma Henkel in Düsseldorf. MIT steht für "Miteinander im Team" und verknüpft die Spendenaktivitäten des Unternehmens mit dem persönlichen Engagement seiner Mitarbeiter und Pensionäre. Henkel beteiligt sich an ihren Aktivitäten und folgt ihrem Rat, ihrer Kompetenz und ihrem Wissen über den Bedarf an Hilfe.

Gefördert werden ausschliesslich Projekte, die von eigenen Mitarbeitern vorgeschlagen wurden und bei denen diese zum Teil seit Jahren ehrenamtlich mitwirken. Die gemeinwohlorientierten Mitarbeiter erhalten so Anerkennung und Unterstützung – diese positive Erfahrung geht oft mit einer Steigerung der Arbeitsmotivation und sozialer Kompetenz einher.

In Kooperation mit der Akademie für Ehrenamtlichkeit organisiert die Stiftung Bürger für Bürger am 05.12. in Berlin ausserdem die Tagung "Ein DANKE SCHÖN! ist der Lohn fürs freiwillige Engagement..." zum Thema Anerkennungskultur. Auf dem Programm stehen Impulsvorträge, Best-Practice-Beispiele und eine Podiumsdiskussion über sinnvolle Formen der Anerkennung. Referenten sind u.a. Rupert Graf Strachwitz vom Maecenata Institut, Prof. Dr. Thomas Olk, Vorsitzender der Stiftung Bürger für Bürger, und Dr. Ansgar Klein, Leiter des vorläufigen Koordinierungsbüros des bundesweiten Netzwerkes zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements. Weitere Infos auf Seite 8, im Internet unter www.buerger-fuer-buerger.de bzw. www.ehrenamt.de oder unter Telefon 030 / 24 31 49-0.