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Erfolgreicher Start für Spätaussiedler-Projekt

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Online-Informationsdienst der Stiftung Bürger für Bürger

Mai 2002

 

Erfolgreicher Start für Spätaussiedler-Projekt

Großes Interesse an Veranstaltungen zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements

Sprachprobleme überwinden, ein besseres Verständnis für die neue Lebensumgebung gewinnen, neue Freundschaften schließen, das Zurechtfinden in Deutschland erleichtern und neue Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben. - Diese Ziele haben Veranstaltungen, die die Stiftung Bürger für Bürger gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern (Freiwilligenagenturen, Stadt- und Kreisverwaltungen, Wohlfahrtsverbände, Volkshochschulen, bereits aktive Projekte etc.) vor Ort durchführt: z.B. Workshops oder Seminare zum zentralen Themenfeld "Förderung des bürgerschaftlichen Engagements bei Spätaussiedlern", Ehrungen oder ein Tag der offenen Tür. Zielgruppe sind sowohl Aussiedler, als auch Einheimische, die in Projekten für Aussiedler mitarbeiten. Spätaussiedler sollen für ein Engagement motiviert, mobilisiert und ihnen Wege für ihren Einsatz aufgezeigt werden. Drei Veranstaltungen haben bereits stattgefunden:

Hamburg-Neuwiedenthal, 20.03.02: Expertenrunde zur Situation von Aussiedlerfamilien

Dabei diskutierten knapp 50 Vertreter/innen von Wohnungsbaugesellschaften, Verwaltungen, freien Trägern, Projekten, Spätaussiedler und Einheimische über Integration. Bernhard Schulz von der Stiftung Bürger für Bürger hielt ein Referat zum Thema "Spätaussiedler und Ehrenamt" und regte u.a. die intensivere Einbeziehung von Aussiedlern bei der Gestaltung des Lebensumfeldes an. Kooperationspartner: Das Stadtplanungsbüro ASK und das In Via-Projekt "Integrazia".

Norderstedt (Schleswig-Holstein), 23. – 24.03.02: Gründung eines neuen Vereins

Aus dem Projekt "Ost-West-Integration" (OWI) der Volkshochschule Norderstedt entstand der Verein Norderstedter Ost-West-Integration (NOWI) mit 75 Aussiedlern und 15 Einheimischen als Gründungsmitgliedern. In einem Wochenend-Workshop wurde das weitere Vorgehen erarbeitet: Projekte, Zuständigkeiten, Öffentlichkeitsarbeit, Finanzierung. Bernhard Schulz und Jurist Frank B. Halfar von der Stiftung Bürger für Bürger leiteten den Workshop und führten mit Impulsreferaten in die jeweilige Thematik ein.

Berlin-Hellersdorf, 15.04.02: Projektpräsentationen

Im Nachbarschaftshaus Kastanienallee präsentierten sich verschiedene Projekte und warben um die Mitarbeit von Spätaussiedlern. Im Laufe des Tages kamen mehr als Hundert Gäste, mit denen zum Teil in Einzelgesprächen konkrete Engagements besprochen wurden.

Veranstalter waren: Nachbarschaftshaus Kastanienallee, Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Marzahn/Hellersdorf, Pro Migrant, Sozialkommission Migranten des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf und Stiftung Bürger für Bürger.

Weitere Projekte sind geplant u.a. in Braunschweig, Wolfenbüttel, Freiberg, Herdecke, Attendorn, Lübeck, Düsseldorf, Schwerin und Wuppertal. Weitere Kooperationen sind möglich.

Großes Medieninteresse

Ein enormes Interesse findet das neue Projekt auch in den Medien. Beispielhaft sind neben dem Info-Dienst Deutsche Aussiedler des Bundesministerium des Innern nachfolgend die wichtigsten Internetadressen genannt, die ausführlich berichteten:

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: www.freiwillig.de

Hessische Landesregierung: www.gemeinsam-aktiv.de

Landesregierung Rheinland-Pfalz: www.wir-tun-was.de

Infopool Nordrhein-Westfalen: www.infopool-nrw.de

Stiftung Mitarbeit und Theodor-Heuss-Stiftung: info@zivilgesellschaft.de

NonProfit-Verlag & Service: www.nonprofit.de

Katholische AG Migration: www.kam-info-migration.de

Förderverein für Jugend- und Sozialarbeit: www.ehrenamt.de

Aktuelles aus der Gemeinnützigkeit: www.deranstoss.de