Nachrichten-Telegramm

09.05.11
Erfolgreich abgeschlossen: 6. Forum Bürgergesellschaft im Schloss Diedersdorf, 06./07.06.2011
Am vorangegangenen Freitag und Samstag, den 6. und 7. Mai, fand zum sechsten Mal das Forum Bürgergesellschaft der Stiftung Bürger für Bürger statt. Das Thema in diesem Jahr war, passend zum diesjährigen europäischen Jahr der Freiwilligenarbeit, die >>Europäische Bürgergesellschaft<<. Im vertrauten Kreis diskutierten die geladenen TeilnehmerInnen im angestammten Veranstaltungsort Schloss Diedersdorf u. a. Themen wie die politische Bürgerbeteiligung in Europa; die Möglichkeit, von unseren europäischen Nachbarn zu lernen, als auch das Thema, Europa eine Seele zu geben.
Impulsreferenten zu den verschiedenen Themenblöcken erleichterten den Einstieg in die Diskussion und gaben einen ersten thematischen Überblick. Impulsreferenten waren u. a. Frau Brigitte Russ-Scherer (A Soul for Europe), Herr Mirko Schwärzel (BBE), Herr Henk Kinds (Community Partnership Consultants), Herr Dr. Michael Efler (Mehr Demokratie e.V.), sowie Herr Dirk Jarré (Social Platform). Durch die Veranstaltung führte auch in diesem Jahr wieder Herr Prof. Dr. Thomas Olk, Vorstand der Stiftung Bürger für Bürger und Vorsitzender des BBE-Sprecherrates.

Die Stiftung Bürger für Bürger bedankt sich bei allen TeilnehmerInnen und Mitarbeitern des Schlosses Diedersdorf für die gelungene Veranstaltung, die auch in diesem Jahr wieder von der Generali Holding AG unterstützt wurde. Die Ergebnisse des sechsten Forums Bürgergesellschaft werden in naher Zukunft veröffentlicht.


6. Forum Bürgergesellschaft

12.04.11
6. Forum Bürgergesellschaft im Schloss Diedersdorf, 06./07.06.2011
Zum 6. Mal in Folge findet unser Forum Bürgergesellschaft im Schloss Diedersdorf statt. Thema in diesem Jahr ist die europäische Bürgergesellschaft. Wir freuen uns darauf, vom 06. bis 07. Mai dieses brisante und spannende Thema im Diskurs zu ergründen!

Themen sind u.a.:
Forum I: Von unseren europäischen Nachbarn lernen
Forum II: Politische Bürgerbeteiligung in Europa
Forum III: Europa eine Seele geben
Forum IV: Stand der aktuellen Bürgergesellschaft in der EU

14.10.10
Seminar »Europäische Förderungen für bürgerschaftliches Engagement« in Bonn, 01./02.12.2010
Anläßlich ihres zweiten Jahrestages bietet die Kontaktstelle Deutschland »Europa für Bürgerinnen und Bürger" (KS EfBB) in Kooperation mit dem Projekt »BBE für Europa« ein zweitägiges Seminar über »Europäische Förderungen für bürgerschaftliches Engagement« an.
Das Seminar richtet sich an Vereine, Verbände und andere zivilgesellschaftliche Organisationen, die europäische Kooperationsprojekte zu Themen wie Partizipation, Demokratie, Geschichte und Kultur in Europa, Institutionen und Zukunft der EU durchführen möchten. Neben einem Überblick über die EU-Förderprogramme für bürgerschaftliches Engagement wird die Projektförderung des Programms »Europa für Bürgerinnen und Bürger« (Aktion 2, Maßnahme 3) ausführlich vorgestellt. Zudem bietet der erste Tag eine Einführung in zwei Fördermaßnahmen aus dem Programm »Grundtvig« (Schwerpunkt: Erwachsenenbildung). Am zweiten Tag findet ein Workshop zur Antragstellung statt.
Teilnahmebeitrag: 40 Euro (nur 1.12.2010), 75 Euro (beide Tage), Anmeldung bis 07.11.2010
Weitere Informationen www.kontaktstelle-efbb.de/index.php?id=20.

30.09.10
Ideen Initiative Zukunft

Jeder kann auch mit kleinen Ideen Großes bewirken. Damit möglichst viele davon umgesetzt werden können, rufen dm-drogerie markt und die Deutsche UNESCO-Kommission zum Wettbewerb „Ideen Initiative Zukunft” auf.

dm und die Deutsche UNESCO-Kommission rufen dazu auf, gute Ideen und Projekte für eine lebenswerte Welt von morgen einzureichen. Erfahren Sie alles zum Wettbewerb „Ideen Initiative Zukunft“ und lassen Sie sich von einem Beispielprojekt inspirieren unter www.ideen-initiative-zukunft.de.


30.09.10
Kinder.Stiften.Zukunft.
Kinder sind unsere Zukunft. Sie bestimmen den Weg, den unsere Gesellschaft künftig gehen wird. Und wohin dieser Weg führt, hängt entscheidend von den Chancen ab, die wir jungen Menschen geben.
 
Kinder.Stiften.Zukunft. ist ein erprobtes Veranstaltungskonzept, das sich in Städten und Regionen verschiedenster Größe einfach umsetzen lässt. In jeder Stadt gibt es zahlreiche Menschen und Organisationen, die sich für Kinder und für Familien engagieren: mit Zeit, Geld, Ideen und Kontakten. Diese zu unterstützen und zu vernetzen ist Ziel einer Kinder.Stiften.Zukunft.-Veranstaltung.
Kinder.Stiften.Zukunft. bringt leistungsfähige Organisationen und wirksame Initiativen für junge Menschen mit Förderern zusammen, damit noch mehr Gutes noch besser getan werden kann. Unser Wunsch ist es, Kinder.Stiften.Zukunft. als innovatives Modell zu etablieren, welches den Impuls setzt, nachhaltige Synergien zu schaffen und wirkungsvolle Projekte zu unterstützen und zu fördern.

Nähere Informationen zu Kinder.Stiften.Zukunft finden Sie im Internet unter www.kinder-stiften-zukunft.de.

20.09.10
Förderung für besonders engagierte ehemalige Freiwillige
Mit dem Freiwilligenkolleg fördert die Robert Bosch Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Förderverein für Jugend und Sozialarbeit 20 junge Erwachsene, die durch besondere Fähigkeiten und außerordentliches freiwilliges Engagement auf sich aufmerksam gemacht haben. Im Mittelpunkt steht die Vermittlung praktischer Kompetenzen, die auf die Übernahme von Verantwortung im Beruf und im weiteren bürgerschaftlichen Engagement vorbereiten.

Das Kolleg richtet sich an junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren, die einen Freiwilligendienst abgeschlossen haben oder im Jahr 2010 abschließen.
Bewerbungen sind willkommen von TeilnehmerInnen

  • am Freiwilligen Sozialen Jahr,
  • am Freiwilligen Ökologischen Jahr,
  • am Europäischen Freiwilligendienst,
  • an weltwärts,
  • an kulturweit,
  • an ungeregelten Freiwilligendiensten,
  • am Anderen Dienst im Ausland.


  • (Ehemalige) Freiwillige aus dem Ausland können sich bewerben, wenn der Freiwilligendienst in Deutschland geleistet wurde und wenn sehr gute Deutschkenntnisse vorliegen.
    Das Kolleg besteht aus einem Einführungswochenende und drei Seminaren im Jahr 2011.
    Die Seminare dauern jeweils sechs Tage und finden in Tagungshäusern in Berlin und Stuttgart statt.

    Einführungswochenende: 21. bis 23. Januar 2011
    Kollegphase 1: 13. bis 19. März 2011
    Kollegphase 2: 08. bis 14. Mai 2011
    Kollegphase 3: 11. bis 17. September 2011

    Anhand von konkreten Projektideen, die in der ersten Kollegphase entwickelt werden, können die TeilnehmerInnen

  • ihre Fähigkeiten in Rhetorik, Präsentation und Moderation erproben
  • ihre Argumentations- und Verhandlungs­sicherheit verbessern
  • Projektentwicklung, Budgetierung, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit und Mitteleinwerbung trainieren.


  • Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2010.

    Für die Teilnahme am Freiwilligenkolleg sind keine Kosten verbunden.
    Die Ausschreibung sowie weitere Hinweise finden Sie unter: www.freiwilligenkolleg.de/media/pdf/1082.pdf sowie unter www.freiwilligenkolleg.de/174_Bewerbung.htm
    FAQ: www.freiwilligenkolleg.de/media/pdf/1085.pdf

    20.09.10
    Internetauftritt der Stiftung Bürger für Bürger
    Die Webpräsenz der Stiftung Bürger für Bürger zeigt sich erstmals in einem neuen Gewand: Die Themenbereiche der Seite wurden übersichtlicher und benutzerfreundlicher gestaltet. Doch die Bauarbeiten dauern an: Mit dem anstehenden Umzug auf einen neuen Webserver wird der Webauftritt grundlegend überarbeitet werden. Für Anregungen und Feedback schicken Sie uns bitte eine E-Mail an info@buerger-fuer-buerger.de.


    28.04.10
    Integrationswettbewerb der Stiftung Bürger für Bürger: Ort und Zeitpunkt der Preisverleihung stehen fest!
    Die Preisverleihung wird stattfinden am 26. Mai 2010 im
    Ferdinand-Friedensburg-Saal im Berliner Roten Rathaus.
    Zeitpunkt: 14:00 Uhr - 17:00 Uhr
    Wir bitten alle an einer Teilnahme Interessierten, sich per E-Mail vorab bis zum 07. Mai 2010 anzumelden - aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung Vorraussetzung für eine Teilnahme. Vielen Dank!

    27.04.10
    23 Millionen Menschen tun Gutes und sind dabei nicht zu sehen - zeigt sie uns! Der
    Deutsche Engagementpreis
    Im Rahmen der Kampagne Geben gibt. wird auch 2010 der Deutsche Engagementpreis
    vergeben, um freiwillig engagierte Menschen und ihre Projekte stärker ins Licht der
    Öffentlichkeit zu rücken und jährlich zu ehren.
    Bestimmt kennen auch Sie jemanden, der sich freiwillig engagiert und dem Sie dafür
    "Danke!" sagen möchten? Oder eine Institution, ein Unternehmen, eine Organisation oder
    eine Stiftung, die sich mit einem Projekt engagiert, das Anerkennung verdient? Geben gibt.
    zeichnet diese Menschen und Initiativen in Ihrem Namen aus!
    Schlagen Sie jetzt auf der Website zur Kampagne Ihre ganz persönlichen Helden für den
    Deutschen Engagementpreis vor: http://www.geben-gibt.de

    23.03.10
    Integrationswettbewerb der Stiftung Bürger für Bürger: Die Sieger stehen fest!
    Am 23. März 2010 haben wir alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Integrationswettbewerb per E-Mail über den Ausgang ihrer Bewerbung informiert. Sollten Sie als Teilnehmer/In noch keine E-Mail erhalten haben, lassen Sie uns dies bitte wissen. Wir möchten uns auf diesem Wege noch einmal recht herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bedanken und gratulieren den Siegern.
    Der Ort und Zeitpunkt der Preisverleihung wird noch bekanntgegeben. Die Namen der Sieger und deren Platzierung wird im Anschluss veröffentlicht.

    21.12.09
    Integrationswettbewerb der Stiftung Bürger für Bürger mit 161 Einsendungen
    161 Bewerbungen sind beim Wettbewerb "Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement" eingegangen. Eine Jury wird im Januar 2010 die Gewinner ermitteln - anschließend informiert die Stiftung Bürger für Bürger über Ort und Termin der Preisverleihung.


    08.12.09
    Caritas startet bundesweit erste Online-Beratung für Ehrenamt und Freiwilligendienste - Online-Beratung informiert über freiwilliges Engagement
    Der Deutsche Caritasverband startet in Zusammenarbeit mit den Freiwilligen-Zentren in diesem Monat ein Online-Beratungsportal für Menschen, die sich für ehrenamtliches und freiwilliges Engagement interessieren. Unabhängig von den Öffnungszeiten von Freiwilligen-Zentren oder vom eigenen Wohnort können Informationen und Fakten zum Ehrenamt und zum Freiwilligendienst im Inland wie auch Ausland abgefragt werden. Die Berater der Freiwilligen-Zentren stehen für die Beratung zur Verfügung.
    Die Online-Beratung unterstützt einen niedrigschwelligen Zugang zu Angeboten des freiwilligen Engagements und hilft, erste Informationen vor der Kontaktaufnahme mit einem Freiwilligen-Zentrum bzw. einer Beratungsstelle für Ehrenamt und Freiwilligendienste zu erhalten. Ein weiterer Vorteil ist der datengeschützte Zugang im Internet im Unterschied zu einer Anfrage per E-Mail. Die Anfragen werden innerhalb 48 Stunden an Werktagen beantwortet.
    Die Online-Beratung will die persönliche Beratung in den Freiwilligen-Zentren und den Beratungsstellen für Ehrenamt und Freiwilligendienste ergänzen. Die Online-Beratung finden Sie hier:
    http://www.beratung-caritas.de/index.php?id=494


    30.11.09
    Netzwerk »Brückenbauer für Deutschland«
    Junge Führungskräfte aus Migrantenselbstorganisationen, die im bundesweiten Netzwerk »Brückenbauer für Deutschland« zusammengeschlossen sind, haben ein Konzept vorgelegt, mit dem ihrer Ansicht nach eine verbesserte Integration von Migrant(inn)en in Deutschland erreicht werden kann. Voraussetzung dafür wäre ein modernes Staatsbürgerschaftsrecht, gute Bildung für jedermann, bessere Beteiligungsmöglichkeiten für Zuwanderer/innen in Politik und Verwaltung, die Gleichstellung der Religionen und die Förderung von Migrant(inn)en. In ihrem Konzept bezeichnen die Autor(inn)en des Papiers die Möglichkeit, politisch, sozial, beruflich und kulturell an der Gesellschaft teilzuhaben, als wichtige Rahmenbedingung für Integrationsprozesse.
    Zum Download


    18.11.09
    "Vielfalt-Dialog" für eine bessere Integration gefordert
    Einen "Vielfalt-Dialog" führen und damit die Arbeit im Bereich Migration und Integration unter neuen konsequenten Zielsetzungen fortsetzen - dies ist die Forderung des vhw-Bundesverbandes für Wohnen und Stadtentwicklung e. V. an die neue Bundesregierung. "Ziel eines solchen Dialogs muss es sein, den in der Integrationsdebatte angesetzten Perspektivwechsel fortzuführen: Weg von den Defiziten, hin zu den Potenzialen", so Vorstand Peter Rohland.
    Anlässlich seines jährlichen Verbandstages am 1./2. Oktober 2009 veröffentlicht der vhw seine Grundlagenstudie "Migranten-Milieus".
    Die zentralen Aussagen der Studie Migranten-Milieus:
    - Blockierte Teilhabe statt Integrationsverweigerung
    - Gebremste Potenziale behindern auch kulturelle Integration
    - Die Debatte um ethnische Segregation geht an den Lebenswelten der Migranten vorbei
    - Wohnen steht bei Migranten in einem anderen Kontext
    Link zur vhw-Homepage/Studie: http://www.vhw.de/publikationen/vhw-studie-migranten-milieus/


    10.11.09
    Leitfaden für Bürgerschaftliches Engagement in der Kommune
    Die Initiative "für mich, für uns, für alle" hat einen Ratgeber "Engagiert in der Kommune" veröffentlicht. Dieser zielt darauf ab, das Zusammenspiel von bürgerschaftlichem Engagement und kommunaler Verwaltung zu verbessern. Der Ratgeber erläutert die Möglichkeiten ehrenamtlichen Einsatzes anhand von Praxisbeispielen, Berichten und Interviews. Er zeigt, wie bürgerschaftliches Engagement gestärkt werden kann, wie die kommunale Verwaltung und ehrenamtlich Engagierte erfolgreich zusammenwirken können und wie konkrete Projekte Gestalt annehmen. Die Initiative "für mich, für uns, für alle" ist ein Zusammenschluss von engagierten Bundestagsabgeordneten, den Städten, Landkreisen und Gemeinden sowie den Sparkassen. Der Leitfaden steht auf der Website der Initiative www.buerger-engagement.de zur Verfügung.


    29.10.09
    Kostenlose Fortbildungen für Patenschafts- und Mentoringprojekte im Dezember 2009
    Im Dezember 2009 lädt die "Aktion zusammen wachsen" zu Fortbildungen ein.Die Veranstaltungen richten sich an Koordinatorinnen und Koordinatoren von Patenschafts- und Mentoringprojekten, insbesondere an diejenigen, die Kinder und Jugendliche unterstützen.
    Hier wird Ihnen die Gelegenheit geboten, sich zu spezifischen Aspekten der Projektarbeit weiterzubilden und Praxiserfahrungen mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Projekte auszutauschen. Im Fokus der ganztätigen Veranstaltungen stehen die Themen "Qualitätssicherung in Patenschafts- und Mentoringprojekten" sowie "Presse- und Öffentlichkeitsarbeit".
    Als Termine stehen der 1., 2. und 3. Dezember 2009 zur Wahl. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eventuell entstehende Reisekosten werden erstattet. Weitere Informationen finden Sie unter www.aktion-zusammen-wachsen.de


    22.10.09
    Lotto-Sportstiftung bekommt Geschäftsstelle
    Seit dem 1. Oktober 2009 hat die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung in Hannover eine eigene Geschäftsstelle. Sie ist Anfang 2009 auf Beschluss der Landesregierung entstanden. Förderschwerpunkte der Stiftung sind der Sport und Vorhaben zur Integration von Zugewanderten im Land Niedersachsen.
    Kontakt: Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung, Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10, 30169 Hannover, www.lotto-sportstiftung-nds.de


    05.10.09
    Dokumentation des "4. Forum Bürgergesellschaft" erschienen
    Die Dokumentation des "4. Forum Bürgergesellschaft" am 24./25.04.09 im Schloss Diedersdorf zum Thema "Wer finanziert die Bürgergesellschaft?" ist jetzt im "Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen" erschienen.
    Die Publikation kann zum Preis von 10 Euro bei der Stiftung Bürger für Bürger bestellt werden, E-Mail: info@buerger-fuer-buerger.de


    22.09.09
    Migrantenorganisationen als Träger gesucht
    Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sucht Projektträger für die Durchführung von Modellprojekten zur verstärkten Partizipation von Migrantenorganisationen. Mit dem Vorhaben sollen Kooperationsmöglichkeiten zwischen etablierten Trägern und Migrantenorganisationen erprobt werden. Gedacht ist dabei an eine Tandempartnerschaft zwischen den beiden Trägern, die Anträge für gemeinsame Projekte stellen können. Ziel des Modellprojektes ist es, die Integrationsarbeit vor Ort zu verbessern und die weitere interkulturelle Öffnung von beiden Trägern zu stärken. In einem ersten Schritt bittet das Bundesamt um Interessenbekundungen der beiden Träger, gemeinsame Projekte durchführen zu wollen. Wichtig dabei ist die Einbeziehung der Kommunen oder Bezirke vor Ort. Die ausgewählten Projekte, die mit bis zu 70.000 Euro gefördert werden, sollen noch in diesem Jahr mir ihrer Arbeit beginnen.
    Weitere Infos unter www.integration-in-deutschland.de


    09.09.09
    UPJ-Leitfaden für soziale Aktionstage erschienen
    Einen Leitfaden für den sozialen Einsatz von Unternehmensmitarbeiterinnen und -mitarbeitern hat das Netzwerk Unternehmen Partner der Jugend (UPJ) veröffentlicht. Von der Planung über das Fundraising bis zur Auswertung wird die Durchführung lokaler Aktionstage in Kooperation zwischen Unternehmen und Gemeinnützigen vor Ort erläutert. Auf der UPJ-Webseite stehen neben dem Leitfaden auch Checklisten und Broschürenbeispiele zum Herunterladen zur Verfügung.
    www.upj.de/aktionstag


    21.08.09
    Engagementbericht erschienen
    Der Bericht zur »Lage und Entwicklung des Engagements in Deutschland« des Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) ist erschienen. Die Forschergruppe hat für den Bericht zahlreiche verfügbare Daten unter speziellen Fragestellungen neu ausgewertet und liefert ein umfassendes Fundament für die künftige Engagementpolitik.
    Der Bericht bietet mit Blick auf die verschiedenen Lebensbereiche und Organisationsformen ein facettenreiches Bild des Engagements. Insbesondere wird deutlich, dass das informelle Engagement in Nachbarschaften, Netzwerken von Freunden und Bekannten eine wichtige und bislang kaum beachtete Dimension des Engagements darstellt.
    Der Bericht legt den Schwerpunkt auf das Engagement von und für Familien: Familien, Kinder und Senioren sind mit 49 % die wichtigsten »Empfänger« von Engagement. Familien engagieren sich aber auch überdurchschnittlich. Der Bericht wurde vom Bundesfamilienministerium gefördert und ist der Vorläuferbericht für eine regelmäßige Berichterstattung zum bürgerschaftlichen Engagement.
    Bericht unter http://www.wzb.eu/zkd/zcm/zeng/zeng.de.htm


    20.08.09
    Neue Bewerbungsphase des bundesweiten Projektwettbewerbs PlusPunkt KULTUR ist gestartet
    "Dein Projekt, deine Idee und deine 1000 EURO" - mit diesem Motto wendet sich der Projektwettbewerb PlusPunktKultur an junge, engagierte Menschen und Einrichtungen der Jugend-, Bildungs- und Kulturarbeit sowie der kulturellen Bildung mit spannenden Projekten oder Projektideen im kulturellen Bereich.
    Unter der Schirmherrschaft von Bundesjugendministerin Ursula von der Leyen werden jährlich 30 Projekte oder Projektkonzepte mit 1000 Euro prämiert. Trägerin des Wettbewerbs ist die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ). Gefördert wird PlusPunkt Kultur vom BMFSFJ im Rahmen der Initiative ZivilEngagement "Miteinander-Füreinander". Die Bewerbungsfrist endet am 1. November 2009.
    Weitere Informationen unter www.plus-punkt-kultur.de.


    18.08.09
    Neuausschreibung des bundesweiten Integrationswettbewerbes
    "Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement"

    Mit der 5. Auflage des bundesweiten Wettbewerbes will die Stiftung Bürger für Bürger die Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement fördern.
    In der bisherigen Praxis der Integrationsarbeit sind Migranten oft nur Objekte sozialer Arbeit und bürgerschaftlichen Engagements. Es kommt noch zu selten vor, dass Migranten selbstverständlich in gemeinnützigen Organisationen der Mehrheitsgesellschaft neben Einheimischen und Migranten aus anderen Ländern und Kulturen ehrenamtlich mitwirken.
    Mit dem bundesweiten Praxis- und Ideenwettbewerb soll auf eine weitere positive Veränderung dieser Situation hingewirkt werden. Vorbildhafte Praxis und realisierbare innovative Ideen sollen mit dem Wettbewerb identifiziert, anerkannt bzw. ausgezeichnet und zur Nachahmung oder erstmaligen Realisierung angeregt werden.
    Kriterien für die Prämierung
    Vorbild: Praxisprojekte, die erfolgreich aber bislang noch vereinzelt sind, jedoch eine bundesweite Verbreitung und viele Nachahmer verdienen.
    Innovation: Praktikable Ideen, die eine erstmalige Erprobung und Umsetzung (als Pilotprojekt) verdienen.
    Migranten als Subjekte: Migrantinnen und Migranten engagieren sich selbst für ein gesellschaftlich relevantes Anliegen.
    Grenzüberwindung: Migrations- bzw. Kulturgrenzen werden überwunden: Migranten engagieren sich gemeinsam mit Einheimischen. Migranten unterschiedlicher nationaler oder ethnischer Herkunft engagieren sich gemeinsam.
    Über Selbsthilfe hinaus: Das Engagement geht über die Selbsthilfe - etwa zur Verbesserung der Migrationssituation - hinaus.
    Migrationsstatus ist nachrangig: Bei der Anlage der Engagementprojekte ist der Migrationsstatus der Beteiligten nachrangig gegenüber ihrem Status als Bürger des Gemeinwesens in dem oder für das sie sich engagieren.
    Preise
    Die Auszeichnung der Preisträger erfolgt durch:
    Geldpreise: 1. Preis: 2.500 Euro, 2. Preis: 1.500 Euro, 3. Preis: 1.000 Euro - diese sollen vor allem zur Weiterentwicklung bzw. Verbreiterung guter Praxis bzw. zur Erprobung praktikabler Idee eingesetzt werden. Schon bei der Einreichung von Wettbewerbsbeiträgen sollte nachvollziehbar herausgearbeitet werden, in welcher Weise das Preisgeld sinnvoll eingesetzt werden würde.
    Öffentlichkeit: Alle Preisträger und möglichst auch die nicht preisgekrönten jedoch ebenfalls nennenswerten Beiträge sollen eine größtmögliche Öffentlichkeit erfahren: durch eine entsprechende öffentliche Preisträgerveranstaltung sowie durch eine attraktive Präsentation im Internet.
    Kontakte: Die Stiftung wird - gemeinsam mit weiteren Unterstützern - den Preisträgern bei der Weiterentwicklung oder erstmaligen Realisierung mit der Vermittlung von Kontakten zu kompetenten Unterstützern und relevanten Entscheidungsträgern behilflich sein.
    Netzwerk und gegenseitige Hilfe: Von den Wettbewerbsteilnehmern wird erwartet, dass sie ihre Erfahrungen und ihr Know how mit den anderen Beteiligten sowie mit weiteren ehrlich Interessierten teilen, etwa bei gelegentlichen regionalen oder themenorientierten Netzwerktreffen.
    Einsendeschluß ist der 30. November 2009.
    Formlose Bewerbungen mit weiteren Infos wie Projektbeschreibung, Pressebeiträgen, DVDs / Filmen, Publikationen und Internetverweisen sind zu richten an die Stiftung Bürger für Bürger, Herrn Bernhard Schulz, Friedrichstr. 94, 10117 Berlin, E-Mail: info@buerger-fuer-buerger.de, Tel. 030 / 24 31 49-0.
    Der Wettbewerb wird unterstützt von der DFB-Stiftung Egidius Braun.


    16.07.09
    Bundeskabinett stimmt Engagementstrategie zu
    Die Bundesregierung will die Rahmenbedingungen zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements weiter entwickeln. Das Bundeskabinett beschloss am 15. Juli in der letzten Kabinettssitzung dieser Legislaturperiode Eckpunkte einer nationalen Engagementstrategie. In dem Beschluss heißt es: »Das Nationale Forum für Engagement und Partizipation wird gebeten, der Bundesregierung Vorschläge zur Änderung und Ergänzung der bestehenden Rahmenbedingungen vorzulegen, die zu Beginn der 17. Legislaturperiode konkret weiter beraten werden sollen.« Das Nationale Forum wird weiterhin gebeten, »die Bundesregierung bei der Gestaltung einer wirksamen Engagementpolitik fortlaufend zu beraten. «
    Pressemitteilung des BMFSFJ unter http://bmfsfj.de/bmfsfj/generator/BMFSFJ/Presse/pressemitteilungen,did=127992.html


    09.07.2009
    Buch zur Zivilgesellschaft in Ostdeutschland
    »Entwicklung der Zivilgesellschaft in Ostdeutschland« lautet der Titel einer von Thomas Gensicke, Thomas Olk, Daphne Reim, Jenny Schmithals und Hans-Liudger Dienel verfassten Studie, die kürzlich im VS Verlag für Sozialwissenschaften erschienen ist. Ziel der Autoren ist eine übergreifende Bestandsaufnahme der Entwicklungs- und Erklärungsmuster zivilgesellschaftlicher Entwicklungen in Ostdeutschland. Dazu werden zunächst die Daten der beiden Freiwilligensurveys von 1999 und 2004 vertiefend analysiert und die besonderen Umfeld- und Zugangsbedingungen der ostdeutschen Zivilgesellschaft erklärt. Hier wird auch die Frage nach prägenden Traditionen und nach den Auswirkungen der Transformation gestellt. Im Anschluss daran stellen qualitative Studien die individuellen Hintergründe zivilgesellschaftlicher Beteiligung vor.
    Handlungsempfehlungen und ein Leitfaden für kommunale Akteure runden die Studie ab.
    2009. 221 S. Br., ISBN: 978-3-531-16791-6 - Preis: 29,90 Euro
    Weitere Infos: www.vs-verlag.de


    17.06.09
    Nationales Forum für Engagement und Partizipation
    Der erste Zwischenbericht des »Nationalen Forums für Engagement und Partizipation« wurde gestern an Bundesministerin Ursula von der Leyen (CDU) übergeben. In zehn Dialogforen beteiligten sich in zwei Fachkongressen mehr als 300 unabhängige Expert(inn)en an den Debatten. Mit dem Nationalen Forum soll die Bundesregierung bei der Entwicklung einer nationalen Engagementstrategie unterstützt werden. Der Bericht liefert für mehr als 60 Handlungsfelder konkrete Vorschläge und bietet eine aktuelle Übersicht über die Aktivitäten der verschiedenen Bundesressorts und der Länder zur Engagementförderung.
    Der Zwischenbericht des Nationalen Forums für Engagement und Partizipation als Download (PDF) - sowie die Kurzversion


    11.06.09
    Prof. Olk: Sozialer Mehrwert von Engagement
    Die Bürgerkommune lebt und sie entwickelt sich weiter. Das ist die These des Vortrags von Thomas Olk, Vorsitzender der Stiftung Bürger für Bürger und des Sprecherrates des BBE. Sie ist kein »Schönwettermodell«, sondern eine strategische Ressource, die genutzt werden muss. Das Konzept der Bürgerkommune wird dann akzeptiert werden, wenn Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Engagement dazu beitragen, Probleme vor Ort zu beheben und Herausforderungen zu meistern. Wenn die Bürgerkommune einen sozialen Mehrwert produziert, dann werden auch Politik und Verwaltung bereit sein, diese Angebote zu nutzen. Ein genauer Blick auf einzelne Kommunen indes zeigt, dass die Praxis hier schon sehr weit ist. Projekte, Netzwerke und neue Infrastruktureinrichtungen bezeugen, dass dieser Mehrwert auch wirklich geschaffen wird.
    Gastbeitrag Thomas Olk unter http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2009/05/nl12_olk.pdf


    02.06.09
    Freie Termine der Fotowanderausstellung "Impulse für die Bürgergesellschaft"
    Kurzfristig besteht noch die Möglichkeit, die Fotowanderausstellung "Impulse für die Bürgergesellschaft" auszuleihen. Freie Termine sind ab Freitag, 3. Juli für zwei Wochen sowie von Freitag, 17. Juli bis Donnerstag, 6. August. Diese Termine dürften vor allem für Aussteller in Bayern und Baden-Württemberg von Interesse sein, da dort die Sommerferien erst später beginnen. Auf Wunsch senden wir Ihnen die Ausstellungstafeln als pdf-Datei per E-Mail zu - Anfragen bitte an info@buerger-fuer-buerger.de oder Tel. 030 / 24 31 49-0.
    Weitere Infos finden Sie hier


    19.05.09
    Neue Publikation: Zukunft gestalten - sozialen Zusammenhalt sichern. Nachhaltige Entwicklung durch bürgerschaftliches Engagement
    Unter Federführung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend werden in diesem Reader Beispiele guter Praktiken zusammengestellt, die die verschiedenen Ressorts in ihrer jeweiligen Zuständigkeit fördern. Damit wollen sie diese immer bedeutendere Form der Mitwirkung und Mitgestaltung von Bürgerinnen und Bürgern würdigen und zum Mitmachen ermuntern.
    http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationsliste,did=121930.html


    10.05.09
    Jugendwettbewerb zur ARD-Themenwoche
    »Ist doch Ehrensache! - wie Menschen sich für die Gesellschaft engagieren« lautet das Motto der diesjährigen ARD-Themenwoche vom 10. bis 16. Mai, die sich dem bürgerschaftlichen Engagement widmet. Im Rahmen dieser Themenwoche hat die ARD auch den Wettbewerb »tell.a. vision: ARD.de« ausgeschrieben, an dem junge Engagierte (Einzelpersonen oder Gruppen) teilnehmen können. Im Rahmen eines Wettbewerbs können Kinder und Jugendliche ihr bürgerschaftliches Engagement im Web vorstellen. Auf der Website heißt es »Du bist Jugendfeuerwehrleiter bei der Freiwilligen Feuerwehr, du hilfst in deiner Freizeit im Tierheim oder du organisierst regelmäßig ein Jugendfest, dessen Erlös der Kinder-Krebshilfe zugute kommt?« Dann mach mit beim ARD.de-Wettbewerb »tell.a.vision: Zeig, was du machst!« Der Wettbewerb ist der Startschuss für die nächste ARD-Themenwoche. Zu gewinnen gibt es für die jeweilige Einrichtung, für die du dich engagierst, Sachpreise im Wert von 500 bis 1000 Euro.
    Weitere Infos unter http://web.ard.de/userbox2/index.php/galerien/zeig-was-du-machst


    05.05.09
    Beiträge vom "Forum Bürgergesellschaft" online
    Verschiedene Beiträge vom "Forum Bürgergesellschaft" zum Thema "Wer finanziert die Bürgergesellschaft?" am 24./25.04.09 im Schloß Diedersdorf sind nun online.
    Dabei handelt es sich um die Zusammenfassung der Veranstaltung von Bernhard Schulz und Loring Sittler (zur PDF) sowie die Beiträge von Werner Ballhausen von der BAG der Freien Wohlfahrtspflege (zur PDF), Ulrich Hörning / Klaus-Dieter Müller vom Bundesfinanzministerium (zur PDF), Ulrich Kuhn von der Stiftung Liebenau (zur PDF), sowie Loring Sittler vom Generali Zukunftsfonds (zur PDF).


    03.05.09
    Bundesjustizministerium veröffentlicht Leitfaden Vereinsrecht
    Einen kostenlosen Leitfaden zum Vereinsrecht bietet das Bundesministerium der Justiz auf seinen Internetseiten an. Der Leitfaden kann auch als PDF-Dokument heruntergeladen werden.
    www.bmj.de/Vereinsrecht


    29.04.09
    Forum Bürgergesellschaft 2009: Wer finanziert die Bürgergesellschaft?
    Kurz-Zusammenfassung der Beiträge der Veranstaltung am 24./25. April im Schloß Diedersdorf
    Als Einstieg in die Thematik gab Dr. Michael Ernst-Pörksen von der C.O.X. Steuerberatungsgesellschaft einen Überblick über die Finanzierungsmöglichkeiten gemeinnütziger Körperschaften. Dabei reicht die Bandbreite von Beiträgen, Spenden, Zuschüssen und Bußgeldern über die Vermögensverwaltung (Zinserträge, Mieteinnahmen und Lizenzen) bis hin zum Zweckbetrieb und zum steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb (z.B. Gastronomie).
    Kritisiert wurde, dass Finanzierungen auch der öffentlichen Hand meist projektgebunden und zeitlich befristet sind während es für die Infrastruktur des Trägers kein Geld gibt. Dahinter stecke eine Art "Schwarzfahrer-Mentalität" der öffentlichen Hand. Ohne Träger gäbe es auch kein Projekt und ohne Stabilität und Planungssicherheit beim Träger keine kontinuierliche und nachhaltige Arbeit. Die häufig gewählte Form der Fehlbedarfsfinanzierung sorge überdies dafür, dass es keinen Anreiz für das Einwerben weiterer Mittel gibt, weil diese sonst bei der öffentlichen Förderung abgezogen würden.
    Als Lösungsansätze vorgeschlagen wurden Festbetragsfinanzierungen sowie die Finanzierung von "Produkten" in Form von Leistungsvereinbarungen, eventuell auch durch Ausschreibungen, um eine größere Transparenz herzustellen.
    Pörksen regte die Neufassung einer gesonderten Förderrichtlinie für bürgerschaftliches Engagement an. Darin sollte neben einer zeitlich begrenzten modellhaften Förderung auch die Möglichkeit geschaffen werden, nicht verbrauchte Mittel ins nächste Jahr zu übertragen, um das Geld effizient und zielgenau einsetzen zu können.
    Ulrike Sommer vom Ministerium für Generationen, Frauen, Familie und Integration des Landes NRW sprach sich perspektivisch für ein Gesetz für engagementfördernde Infrastruktur aus. Durch die dauerhafte und planmäßige Förderung ständiger Struktur-Aufgaben wie Beratung, Vermittlung und Qualifizierung von Engagierten entstünde ein Steuerungsimpuls für nachhaltiges bürgerschaftliches Engagement - vergleichbar dem seit 1976 bewährten Weiterbildungsgesetz.
    Prof. Dr. Thomas Klie von der Ev. Fachhochschule Freiburg schlug eine Überarbeitung des Gemeinnützigkeitsrechts vor. Das bislang zuständige Bundesfinanzministerium (BMF) orientiere sich in erster Linie an Finanzkriterien - notwendig sei aber eine Gemeinwohlorientierung, die im Widerspruch zu den Interessen des BMF stehe.
    Werner Ballhausen, früherer Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, forderte einen sensiblen Umgang mit dem Wettbewerbs- und Beihilferecht auf EU-Ebene, um der besonderen Situation der Wohlfahrtsverbände Rechnung zu tragen. Seiner Einschätzung nach fungieren Engagierte in der Zusammenarbeit mit Hauptamtlichen auch als Korrektiv zur Qualitätssicherung.
    Am konkreten Beispiel stellte Ulrich Kuhn von der Stiftung Liebenau die Finanzierung von Sozialmanagement-Modellen vor, die sich auf Bewohnerbeiträge, Pflegeerlöse sowie einen Sozialfonds stützen. Möglich sei auch der Leistungsverkauf an weitere Nutzer wie Wohnungswirtschaft und Kommunen.
    Loring Sittler vom Generali Zukunftsfonds zeichnet eine Bewegung bei großen Unternehmen auf, die eine wachsende Engagementförderung zur Folge haben könnte. Er verwies darauf, dass die Unternehmen involviert werden müssen und dann vielleicht auch mehr geben als nur Geld, z.B. Beratungsleistungen. Notwendig sei ein Paradigmenwechsel bei den Gemeinnützigen: Wegkommen von der Subventionsmentalität, hin zu unternehmerischem Denken und gemeinsamen Interessen auch im Dritten Sektor. Die weit verbreitete öffentliche Förderung von Modellprojekten über drei Jahre kommentierte er anschaulich: "Wir lassen Züge in den Abgrund fahren, weil durch den Wegfall der Förderung die Brücke abgebrochen ist."
    Dr. Stefan Nährlich von der Aktiven Bürgerschaft wies darauf hin, dass es bei der Erfassung der Finanzquellen für bürgerschaftliches Engagement erhebliche Defizite gibt: "Wir wissen weder um wie viel Geld es geht, noch woher es kommt oder wohin es geht."
    Michael Alberg-Seberich vom Forum für Active Philanthropy gab einen Einblick in neue Finanzierungsarten für gemeinnützige Projekte.
    Im Anschluss an die jeweiligen Einführungsreferate entwickelten sich lebhafte Diskussionen auf hohem Niveau, die hier nur ausschnittweise aufgegriffen werden können.
    Konsens war, dass sowohl der Staat als auch Unternehmen von Bedingungen "leben", die sie selbst nicht allein schaffen können. Daher wurde der Unterstützungsbedarf von gemeinwohlorientierten Aufgaben von allen Beteiligten bestätigt. Über die Unterstützungsstrategien gab es dagegen unterschiedliche Auffassungen, wie man das "social return on investment" beim erhofften, verstärkten Engagement von Unternehmen messen kann und ob eine zu einseitige Verwertungsstrategie im Rahmen der Unternehmenskommunikation eine Gefahr für die Projekte bedeutet.
    Letztendlich war es den Veranstaltern vorbehalten, die Diskussionsbeiträge zu bündeln und abzurunden. Moderator Dieter Schöffmann, Vorstand der Stiftung Bürger für Bürger: "Die Antwort auf die Frage, wer die Bürgergesellschaft finanziert, lautet: Sie selbst. - Durch Engagement, Wissen und Geld." Schließlich ist auch Steuergeld das Geld der Bürger.
    Der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Thomas Olk betonte, dass sich Staat, Wirtschaft und dritter Sektor gegenseitig brauchen und voneinander abhängig seien.
    Die Wertschöpfung, also das Geldverdienen, findet im Markt statt, aber das bürgerschaftliche Engagement bietet einen Mehrwert, der sich mit Geld nicht kaufen lässt. Er stellte schon die Leitfragen für die nächste Zukunft: Wo sind die Orte, an denen die Strategiebildung für die Bürgergesellschaft erfolgt? Wo werden die nicht beabsichtigten Folgen bürgerschaftlichen Engagements reflektiert? Wie kann man eine "gute" Wirkung legitimieren?
    Eine Auswahl der Beiträge wird dokumentiert in der nächsten Ausgabe des "Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen" und erscheint im Juni 2009.


    22.04.09
    Servicestellen für Bildungspatenschaften
    Staatsministerin Maria Böhmer (CDU) hat im Rahmen der "Aktion zusammen wachsen" vier neue Servicestellen eingerichtet. Damit wird die Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien regional ausgeweitet. In Berlin, im Regierungsbezirk Düsseldorf, der Metropolregion RheinNeckar und in Hamburg können Patenschaftsprojekte gezielt auf regionaler und lokaler Ebene unterstützt werden. Engagierte Bürgerinnen und Bürger stehen als Bildungspaten Kindern und Jugendlichen zur Seite und verhelfen ihnen damit zu besseren Zukunftschancen. Die neuen Servicestellen übernehmen die Rolle regionaler Kompetenzzentren und tragen dazu bei, bürgerschaftliches Engagement in Form von Patenschaften und Mentoring auszuweiten und zu stärken. Zu den Aufgaben der regionalen Servicestellen gehören die Information und Beratung rund um das Thema Patenschaften sowie die Vernetzung der lokalen und regionalen Projekte. Workshops und Veranstaltungen sollen praktisches Wissen vermitteln, den Erfahrungsaustausch zwischen Projekten und Projektträgern fördern und dazu beitragen, neue Patinnen und Paten für bürgerschaftliches Engagement zu gewinnen.
    Weitere Infos unter www.aktion-zusammen-wachsen.de


    14.04.09
    Bertelsmann Report "Integration durch Bildung"
    Im Rahmen der Reihe "Orientierung für soziale Investoren" erstellt die Bertelsmann Stiftung Reports zu verschiedenen Themenfeldern des gemeinnützigen Sektors. Ein neuer Report wird sich nun dem Thema "Integration junger Zuwanderer durch Bildung" widmen. Dadurch soll potentiellen Geldgebern eine Orientierung für die Unterstützung gemeinnütziger Initiativen in diesem Themenfeld verschafft werden. Bewerben Sie sich: Gemeinnützige Organisationen, die Projekte anbieten, durch die die Bildungssituation junger Zuwanderer verbessert und damit ihre Integration erleichtert wird (von der frühkindlichen Erziehung bis zum Berufseinstieg), sind eingeladen, sich mit einem konkreten Förderprojekt um die Aufnahme in den Report zu bewerben; hierfür ist ab dem 4.5.2009 ein Onlinefragebogen auf der Website www.bewerbung.soziale-investoren.de bis zum 18.6.2009 frei geschaltet.
    Weitere Infos: www.soziale-investoren.de


    06.04.09
    BBE richtet »Nationales Forum« ein

    Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) richtet mit Unterstützung des BMFSFJ ein unabhängiges »Nationales Forum für Engagement und Partizipation ein, um mit der Expertise kompetenter Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft die von der Bundesregierung geplante Entwicklung einer nationalen Engagementstrategie aktiv zu begleiten. In zwei Kongressen am 27. April und am 15. Mai im Deutschen Bundestag werden ca. 250 Expertinnen und Experten in 10 trisektoral besetzten engagementpolitischen Dialogforen Empfehlungen für eine Engagementpolitik aus ihrer Sicht formulieren. Die Themen reichen von den sozialen, ökonomischen und kulturellen Bedingungsfaktoren bürgerschaftlichen Engagements über rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen bis zu der Frage, welche Rolle Engagement für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie in Zukunft spielen kann. Die Empfehlungen sind erste Eckpunkte einer nationalen Engagementstrategie, die aus Sicht des BBE im Jahr 2010 vertieft werden müssen. Kontakt: forum@b-b-e.de
    Weitere Infos unter http://www.b-b-e.de/index.php?id=aktuelles_meldung&tx_ttnews[tt_news]=15252&tx_ttnews[backPid]=199&cHash=3ca984a058


    23.03.09
    Dokumentation der Integrationsfachtagung in Potsdam veröffentlicht
    Die Dokumentation der Fachtagung "Integrationsförderung durch Migrantenorganisationen. Kompetenzen, Ressourcen, Potentiale und Förderkonzepte in Ost und West", die am 11. und 12. Oktober 2008 in Potsdam durchgeführt wurde, ist jetzt online.
    Download hier


    17.03.09
    Demokratie braucht Bürger - Interview mit Bundespräsident Horst Köhler
    Die Zietschrift "Stiftung & Sponsoring" hat ein Interview mit Bundespräsident Horst Köhler veröffentlicht. Dabei spricht das Staatsoberhaupt über aktive Bürger, Bürgerstiftungen und die Bedeutung von Stiftungsarbeit in einer demokratischen Gesellschaft. Das von Christoph Mecking geführte Interview ist nachlesbar unter http://www.stiftung-sponsoring.de/index.php?a=271


    10.03.09
    Siegerehrung beim Integrationswettbewerb
    Die Sieger beim bundesweiten Wettbewerb "Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement" der Stiftung Bürger für Bürger kommen aus Mülheim an der Ruhr, Kehl und Dessau. Die Bundessieger sowie fünf Anerkennungspreise wurden heute bei einer großen Preisverleihung im Roten Rathaus in Berlin bekannt gegeben und gekürt. Klaus Riegert, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Sport und Ehrenamt der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, regte an, dass die ausgezeichneten Projekte auch andernorts nachgeahmt und umgesetzt werden sollten, da bürgerschaftliches Engagement ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Integration sei.
    Beim Sieger, Centrum für bürgerschaftliches Engagement in Mülheim an der Ruhr, arbeiten mehr als 30 jugendliche Migrantinnen und Migranten gemeinsam mit Einheimischen als Kulturbotschafter/innen, die anderen Jugendlichen ausgewählte Kulturstätten vorstellen. Den zweiten Platz belegte das Kriminalpädagogische Konfliktmanager-Projekt "Rückenwind" des Deutschen Roten Kreuzes Kreisverband Kehl. Dritter wurde der St. Johannis Jugendmigrationsdienst aus Dessau-Roßlau.
    Einen Anerkennungspreis erhielten die Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum aus Waldsassen ("Der Besinnungspfad: Wasser in den Welt-Religionen - als verbindendes Element") und die "StadtteilBotschafter" der Stiftung Polytechnische Gesellschaft aus Frankfurt am Main. Außerdem wurden ausgezeichnet: Die Sportgemeinschaft Berlin-Treptow 93 e.V., Babel - Gruppe der Sprach- und Kulturmittelnden aus Potsdam und die Bremer muttersprachlichen Elternlotsen.
    Die Auszeichnung der Preisträger erfolgt durch Geldpreise (1. Preis: 2.500 Euro, 2. Preis: 1.500 Euro, 3. Preis: 1.000 Euro sowie vier weitere Anerkennungspreise in Höhe von 500 Euro, ein undotierter) sowie Öffentlichkeitsarbeit (Presseinformationen, öffentliche Preisträgerveranstaltung, Internet-Präsentation und Kontakte).
    Der Wettbewerb wird unterstützt von der DFB-Stiftung Egidius Braun.
    Die Dokumentation zum Wettbewerb finden Sie hier.
    Die Bildergalerie der Preisverleihung zum Anschauen und Herunterladen ab Donnerstag: http://gallery.pingumedia.de/main.php/integrationswettbewerb09
    Fotos: Gregor Baumann, PinguMedia (www.pingumedia.de)


    03.03.09
    Auswärtiges Amt: Neuer Freiwilligendienst "Kulturweit"
    Mit dem neuen Freiwilligendienst "Kulturweit" will das Auswärtige Amt (AA) bürgerschaftliches Engagement, interkulturelle Kompetenz und Weltoffenheit junger Menschen fördern. "Kulturweit" ermöglicht Menschen aus Deutschland im Alter zwischen 18 und 26 Jahren, sich für sechs oder zwölf Monate im Ausland zu engagieren. Bewerbungen für die erste Freiwilligengruppe können bis zum 31.3.2009 eingereicht werden. Eine Bewerbung ist ausschließlich online möglich. Ein Einsatz im Rahmen von "Kulturweit" basiert auf den Regelungen des Freiwilligen Sozialen Jahrs und gilt damit auch als Ersatzdienst zum Wehrdienst. Den Freiwilligendienst führt das AA in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission und weiteren Partner durch.
    Weitere Infos unter www.kulturweit.de


    24.02.09
    Verleihung des Gustav-Heinemann-Bürgerpreises 2009
    Der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering sowie Prof. Dr. Gesine Schwan, Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin, und Dr. Henning Scherf, Vorsitzender des Kuratoriums Gustav-Heinemann-Bürgerpreis und Bremer Bürgermeister a. D., verleihen am Donnerstag, dem 5. März 2009 den Gustav-Heinemann-Bürgerpreis 2009 in Berlin.
    Bianca Richter von der Bürgerinitiative "Demokratie anstiften" in Reinhardtsdorf-Schöna nimmt den Preis für ihr beharrliches Eintreten gegen Rechtsextremismus und für eine tolerante und demokratische Gesellschaft entgegen. Mit der Preisvergabe an Prof. Dr. Richard Schröder wird dessen Engagement zur Vollendung der deutschen Einheit gewürdigt.
    Die Verleihung des Gustav-Heinemann-Bürgerpreises 2009 findet statt am Donnerstag, dem 5. März 2009 um 11:00 Uhr im Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin.


    12.02.09
    2011 wird Europäisches Jahr der Freiwilligen!
    Wie aus dem Büro von "Volonteurope - das europäische Netzwerk für freiwilliges und bürgerschaftliches Engagement" in London berichtet wurde, hat die Kampagne für die Einrichtung des nächsten Europäischen Jahrs der Freiwilligen 2011 bei der Europäischen Kommission Erfolg gehabt. Eine europaweite Kampagne hat seit anderthalb Jahren bei der Kommission und beim Europäischen Parlament dafür geworben, dass zehn Jahre nach dem weltweiten Erfolg des Jahres der Freiwilligen europaweit erneut ein Freiwilligenjahr durchgeführt wird. Die Kampagne soll dadurch eine weitere starke Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements ermöglichen.
    Bei einem solchen Beschluss sind die Regierungen der Mitgliedsländer der EU verpflichtet, entsprechende nationale Kampagnen durchzuführen.


    09.02.09
    Antrag für einen regelmäßigen Engagementbericht
    Die Regierungsfraktionen der CDU/CSU und der SPD haben einen Antrag zu einer regelmäßigen Engagementberichterstattung in den Deutschen Bundestag eingebracht. Der Antrag plädiert dafür, dass es pro Legislaturperiode einen wissenschaftlichen Bericht einer Sachverständigenkommission, die jeweils neu eingesetzt wird, geben soll. Der Bericht soll eine nachhaltige Engagementpolitik sinnvoll unterstützen, vorhandene Potenziale mobilisieren und den politischen Diskurs anregen. Noch in dieser Legislaturperiode wird ein erster Forschungsbericht zum bürgerschaftlichen Engagement vorliegen. Er soll den Auftakt für eine regelmäßige Berichterstattung sein und den Beitrag des bürgerschaftlichen Engagements für die Bewältigung sozialer Aufgaben sichtbar machen.
    Antrag der Regierungsfraktionen unter http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/117/1611774.pdf


    02.02.09
    Forum zu Corporate Social Responsibility eingesetzt
    Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat 40 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Gewerkschaften, Wissenschaft und Politik in ein Forum zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen (Corporate Social Responsibility = CSR) berufen.
    Das CSR-Forum soll dazu beitragen, nachhaltige Unternehmensverantwortung zu stärken und auszuweiten. CSR erlangt national wie international zunehmend Bedeutung - das Forum wird die Bundesregierung bei der Entwicklung einer nationalen CSR-Strategie beraten und unterstützen.
    Die aktuelle Finanzkrise mit ihren massiven negativen Wirkungen für Realwirtschaft und Beschäftigung zeigt am Beispiel der Banken- und Finanzbranche besonders drastisch: Transparenz und verantwortliches Handeln sind unerlässlich - gerade im Zeitalter der Globalisierung.
    Die Diskussion um Nachhaltigkeit wirtschaftlichen Handelns ist keine Luxusdiskussion. Vielmehr gehören wirtschaftliche Leistungsfähigkeit einerseits und soziale, gesellschaftliche sowie umweltpolitische Verantwortung andererseits untrennbar zusammen.
    Mit ihrer nationalen CSR-Strategie will die Bundesregierung das Thema "gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen" insgesamt, aber auch Wege und Formen ihrer Wahrnehmung in der breiten Öffentlichkeit sichtbarer machen. Dazu wird mit allen Beteiligten ein Aktionsplan entwickelt, mit dem unter anderem auch das deutsche CSR-Profil im Ausland geschärft werden soll. Denn in Deutschland hat die Übernahme und Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung durch Unternehmen eine lange Tradition. Und die Zahl deutscher Unternehmen, deren gesellschaftliche Verantwortung und freiwilliges Engagement integraler Bestandteil der Firmenstrategie ist, steigt stetig.
    Bei der CSR-Strategie geht es auch darum, dies zu unterstützen. Einerseits stärkt CSR die internationale Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen; andererseits ist sie ein wichtiger - und immer wichtiger werdender - Beitrag zur sozialen und ökologischen Dimension der Globalisierung.
    Quelle und weitere Informationen: www.bmas.de/coremedia/generator/30550/2009__01__20__csr__forum.html


    21.01.09
    Jahresprogramm 2009 der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland erschienen
    Das aktuelle Programm der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland ist jetzt online. Das Programmheft steht Ihnen hier zum Download als PDF bereit.


    13.01.09
    Jury ermittelte Landessieger beim Integrationswettbewerb
    Die Sieger beim bundesweiten Wettbewerb "Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement" der Stiftung Bürger für Bürger stehen fest. Aus 179 Bewerbungen wählte eine prominent besetzte Jury heute die Landessieger aus den Bundesländern. Die daraus ermittelten Bundessieger sowie Anerkennungspreise werden bei einer großen Preisverleihung am 10. März im Roten Rathaus in Berlin bekannt gegeben und gekürt.

    Mit dem bundesweiten Praxis- und Ideenwettbewerb sollen vorbildhafte Praxis und realisierbare innovative Ideen identifiziert, anerkannt und zur Nachahmung oder erstmaligen Realisierung angeregt werden. Besonderen Wert legte die Jury darauf, dass Migrantinnen und Migranten sich gemeinsam mit Einheimischen für ein gesellschaftlich relevantes Anliegen engagieren.
    Die Auszeichnung der Preisträger erfolgt durch Geldpreise (1. Preis: 2.500 Euro, 2. Preis: 1.500 Euro, 3. Preis: 1.000 Euro sowie vier weitere Anerkennungspreise in Höhe von 500 Euro), Öffentlichkeitsarbeit (Presseinformationen, öffentliche Preisträgerveranstaltung, Internet-Präsentation und Kontakte) sowie Fortbildung.
    Der Wettbewerb wird unterstützt von der DFB-Stiftung Egidius Braun.

    Nachfolgend eine Übersicht der Landessieger:

    • Baden-Württemberg: DRK KV Kehl, Kriminalpädagogisches Konfliktmanager-Projekt "Rückenwind", Projektleitung, Frau Silke Sauer, Kanzmattstr. 4, 77694 Kehl, Tel 07851/943315, soz@kv-kehl.drk.de, www.kv-kehl.drk.de
    • Bayern: Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum, "Der Besinnungspfad": Wasser in den Welt-Religionen - als verbindendes Element, Herr Marco Werner, Basilikaplatz 2, 95652 Waldsassen, Tel. 09632/9200-44, umweltstation-waldsassen@web.de, www.kubz.de
    • Berlin: Sportgemeinschaft Treptow 93 e.V., Herr Siegfried Abé, c/o Dr. Hans-Ulrich Levin, Wohlgemuthstr. 34, 12437 Berlin, Tel. 030/5323646, siegfried.abe@ba-tk.verwalt-berlin.de, www.sgtreptow93.de
    • Brandenburg: Babel - Gruppe der Sprach- und Kulturmittelnden, c/o Gesellschaft für Inklusion und soziale Arbeit e.V., Herr Dr. Wolfgang Bautz, Zum Jagenstein 3, 14478 Potsdam, Tel. 0331/9676250, info@fazit-brb.de, www.fazit-brb.de
    • Bremen: Muttersprachliche Elternlotsen, Frau Nejla Uludasdemir, Frau Elsa Müller, Eschenweg 45, 28816 Stuhr, Tel. 0421/6849882, elsa.mueller@bremen.de
    • Hamburg: Verein zur Förderung der Integration in HH Wilhelmsburg e.V., Herr Uli Gomolzig, Rotenhäuser Damm 58, 21107 Hamburg, Tel. 040/7532592, hdj.wilhelmsburg@hamburg.de
    • Hessen: Stiftung Polytechnische Gesellschaft, Projektleitung StadtteilBotschafter, Frau Dr. Tina Kühr, Schaumainkai 91, 60596 Frankfurt am Main, Tel. 069/838306-0, kuehr@sptg.de, www.sptg.de
    • Mecklenburg-Vorpommern: Dien Hong Gemeinsam unter einem Dach e.V., VorstandsmitgliedPhuong Kollath, Waldemarstr. 33, 18057 Rostock, Tel. 0381/7698305, dienhongrostock@aol.com, www.dienhong.de
    • Niedersachsen: "Café Grenzenlos", Stadt Duderstadt, Frau Evelyn Stellhorn, Worbiser Str. 9, 37115 Duderstadt, Tel. 05527/841117, e.stellhorn@duderstadt.de
      in Kooperation mit: Caritasverband für Stadt und Landkreis Göttingen e.V., Frau Martina Hesse, Schützenring 1, 37115 Duderstadt, Tel. 05527/981317, alb@caritas-goettingen.de, www.caritas-goettingen.de
    • Nordrhein-Westfalen: Jugendliche mit Migrationshintergrund als KulturbotschafterInnen im Ruhrgebiet, Servicestelle Netzwerk Ruhrgebiet, c/o Centrum für Bürgerschaftliches Engagement, Herr Dr. Jörg Ernst, Wallstr. 7, 45468 Mülheim an der Ruhr, Tel. 0208/97068-12, joerg.ernst@cbe-mh.de, www.cbe-mh.de
    • Rheinland-Pfalz: VfL Fontana Finthen, Jugendabteilung, Herr Winfried Schmitt, Domitianstr. 30, 55126 Mainz, Tel. 06131/473848, winxyz@t-online.de, www.fontana-finthen.de
    • Saarland: Die Homburger Tafel e.V., Herr Roland Best, Inastr. 1, 66424 Homburg, Tel. 06841/9598987, tafel-homburg@arcor.de, www.homburger-tafel.de
    • Sachsen: Oberlausitz - neue Heimat e.V., Herr Valerias Steinhauer, Brunnenstr. 3, 02808 Löbau, Tel. 03585/415365, neue_heimat@freenet.de, www.neue-heimat.org
    • Sachsen-Anhalt: Mit Sieben-Meilen-Stiefeln um die Welt, St. Johannis GmbH Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Dienstleistungen, Jugendmigrationsdienst, Herr Florian Schulze, Albrechtsplatz 6, 06844 Dessau-Roßlau, Tel. 0340/66127-13, migra-de@stejh.de, www.stejh.de
    • Schleswig-Holstein: Ansverus-Haus, Herr Christian Kiesbye, Mercatorweg 1-3, 23564 Lübeck, Tel. 0451/3991702, christophorus-l@versanet.de
    • Thüringen: "Springboard to learning e.V." c/o Universität Erfurt, Frau Cornelia Witter, Nordhäuser Str. 63, 99089 Erfurt, Tel. 0361/737-1620, springboard@uni-erfurt.de

    07.01.09
    Neue Veröffentlichung
    Anja Appel: Strategieentwicklung bei NGOs in der Entwicklungszusammenarbeit VS Verlag Wiesbaden - Reihe: Bürgergesellschaft und Demokratie Bd. 31, ca. 250 S. broschiert, 39,90 Euro; ISBN: 978-3-531-16348-2
    Entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisationen (NGOs) in Deutschland sehen sich einer Vielzahl an externen und internen Herausforderungen ausgesetzt. Neben Fragen nach ihrer politischen Aufgabe und Rolle stehen sie unter Rechtfertigungsdruck, was die Wirksamkeit ihrer Arbeit und die Verwendung ihrer Mittel angeht.
    Gleichzeitig stehen sie unter Profilierungszwang, um ehrenamtliche wie finanzielle Unterstützung aus der Gesellschaft zu bekommen. Diese Arbeit untersucht anhand der Strategieentwicklungsprozesse in sechs Organisationen, welche Herausforderungen für NGOs in der Entwicklungspolitik bestehen, wie sie darauf reagieren und welche Probleme dabei zutage treten.
    Die untersuchten Organisationen sind: Brot für die Welt, Caritas international, Deutsche Welthungerhilfe, Kindernothilfe, terre des hommes, World Vision Deutschland. Die Ergebnisse werden den Sichtweisen der Politik und Wissenschaft gegenübergestellt.
    Aus dem Inhalt:
    • Teil I: Einführung und theoretische Grundlagen
    • Teil II: Quo vadis Entwicklungszusammenarbeit? - Der Stand der Forschung
    • Teil III: Deutscher NGDOs und ihre Strategieentwicklungsprozesse - empirische Ergebnisse
    • Teil IV: Analyse und Ausblick