Nachrichten-Telegramm
28.04.10
Integrationswettbewerb der Stiftung Bürger für Bürger: Ort und Zeitpunkt der Preisverleihung stehen fest!
Die Preisverleihung wird stattfinden am 26. Mai 2010 im Ferdinand-Friedensburg-Saal im Berliner Roten Rathaus.
Zeitpunkt: 14:00 Uhr - 17:00 Uhr
Wir bitten alle an einer Teilnahme Interessierten, sich per E-Mail vorab bis zum 07. Mai 2010 anzumelden - aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung Vorraussetzung für eine Teilnahme. Vielen Dank!
27.04.10
23 Millionen Menschen tun Gutes und sind dabei nicht zu sehen - zeigt sie uns! Der
Deutsche Engagementpreis
Im Rahmen der Kampagne Geben gibt. wird auch 2010 der Deutsche Engagementpreis
vergeben, um freiwillig engagierte Menschen und ihre Projekte stärker ins Licht der
Öffentlichkeit zu rücken und jährlich zu ehren.
Bestimmt kennen auch Sie jemanden, der sich freiwillig engagiert und dem Sie dafür
"Danke!" sagen möchten? Oder eine Institution, ein Unternehmen, eine Organisation oder
eine Stiftung, die sich mit einem Projekt engagiert, das Anerkennung verdient? Geben gibt.
zeichnet diese Menschen und Initiativen in Ihrem Namen aus!
Schlagen Sie jetzt auf der Website zur Kampagne Ihre ganz persönlichen Helden für den
Deutschen Engagementpreis vor: http://www.geben-gibt.de
23.03.10
Integrationswettbewerb der Stiftung Bürger für Bürger: Die Sieger stehen fest!
Am 23. März 2010 haben wir alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Integrationswettbewerb per E-Mail über den Ausgang ihrer Bewerbung informiert. Sollten Sie als Teilnehmer/In noch keine E-Mail erhalten haben, lassen Sie uns dies bitte wissen. Wir möchten uns auf diesem Wege noch einmal recht herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern bedanken und gratulieren den Siegern.
Der Ort und Zeitpunkt der Preisverleihung wird noch bekanntgegeben. Die Namen der Sieger und deren Platzierung wird im Anschluss veröffentlicht.
21.12.09
Integrationswettbewerb der Stiftung Bürger für Bürger mit 161 Einsendungen
161 Bewerbungen sind beim Wettbewerb "Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement" eingegangen. Eine Jury wird im Januar 2010 die Gewinner ermitteln - anschließend informiert die Stiftung Bürger für Bürger über Ort und Termin der Preisverleihung.
08.12.09
Caritas startet bundesweit erste Online-Beratung für Ehrenamt und Freiwilligendienste - Online-Beratung informiert über freiwilliges Engagement
Der Deutsche Caritasverband startet in Zusammenarbeit mit den Freiwilligen-Zentren in diesem Monat ein Online-Beratungsportal für Menschen, die sich für ehrenamtliches und freiwilliges Engagement interessieren. Unabhängig von den Öffnungszeiten von Freiwilligen-Zentren oder vom eigenen Wohnort können Informationen und Fakten zum Ehrenamt und zum Freiwilligendienst im Inland wie auch Ausland abgefragt werden. Die Berater der Freiwilligen-Zentren stehen für die Beratung zur Verfügung.
Die Online-Beratung unterstützt einen niedrigschwelligen Zugang zu Angeboten des freiwilligen Engagements und hilft, erste Informationen vor der Kontaktaufnahme mit einem Freiwilligen-Zentrum bzw. einer Beratungsstelle für Ehrenamt und Freiwilligendienste zu erhalten. Ein weiterer Vorteil ist der datengeschützte Zugang im Internet im Unterschied zu einer Anfrage per E-Mail. Die Anfragen werden innerhalb 48 Stunden an Werktagen beantwortet.
Die Online-Beratung will die persönliche Beratung in den Freiwilligen-Zentren und den Beratungsstellen für Ehrenamt und Freiwilligendienste ergänzen. Die Online-Beratung finden Sie hier:
http://www.beratung-caritas.de/index.php?id=494
30.11.09
Netzwerk »Brückenbauer für Deutschland«
Junge Führungskräfte aus Migrantenselbstorganisationen, die im bundesweiten Netzwerk »Brückenbauer für Deutschland« zusammengeschlossen sind, haben ein Konzept vorgelegt, mit dem ihrer Ansicht nach eine verbesserte Integration von Migrant(inn)en in Deutschland erreicht werden kann. Voraussetzung dafür wäre ein modernes Staatsbürgerschaftsrecht, gute Bildung für jedermann, bessere Beteiligungsmöglichkeiten für Zuwanderer/innen in Politik und Verwaltung, die Gleichstellung der Religionen und die Förderung von Migrant(inn)en. In ihrem Konzept bezeichnen die Autor(inn)en des Papiers die Möglichkeit, politisch, sozial, beruflich und kulturell an der Gesellschaft teilzuhaben, als wichtige Rahmenbedingung für Integrationsprozesse.
Zum Download
18.11.09
"Vielfalt-Dialog" für eine bessere Integration gefordert
Einen "Vielfalt-Dialog" führen und damit die Arbeit im Bereich Migration und Integration unter neuen konsequenten Zielsetzungen fortsetzen - dies ist die Forderung des vhw-Bundesverbandes für Wohnen und Stadtentwicklung e. V. an die neue Bundesregierung. "Ziel eines solchen Dialogs muss es sein, den in der Integrationsdebatte angesetzten Perspektivwechsel fortzuführen: Weg von den Defiziten, hin zu den Potenzialen", so Vorstand Peter Rohland.
Anlässlich seines jährlichen Verbandstages am 1./2. Oktober 2009 veröffentlicht der vhw seine Grundlagenstudie "Migranten-Milieus".
Die zentralen Aussagen der Studie Migranten-Milieus:
- Blockierte Teilhabe statt Integrationsverweigerung
- Gebremste Potenziale behindern auch kulturelle Integration
- Die Debatte um ethnische Segregation geht an den Lebenswelten der Migranten vorbei
- Wohnen steht bei Migranten in einem anderen Kontext
Link zur vhw-Homepage/Studie: http://www.vhw.de/publikationen/vhw-studie-migranten-milieus/
10.11.09
Leitfaden für Bürgerschaftliches Engagement in der Kommune
Die Initiative "für mich, für uns, für alle" hat einen Ratgeber "Engagiert in der Kommune" veröffentlicht. Dieser zielt darauf ab, das Zusammenspiel von bürgerschaftlichem Engagement und kommunaler Verwaltung zu verbessern. Der Ratgeber erläutert die Möglichkeiten ehrenamtlichen Einsatzes anhand von Praxisbeispielen, Berichten und Interviews. Er zeigt, wie bürgerschaftliches Engagement gestärkt werden kann, wie die kommunale Verwaltung und ehrenamtlich Engagierte erfolgreich zusammenwirken können und wie konkrete Projekte Gestalt annehmen. Die Initiative "für mich, für uns, für alle" ist ein Zusammenschluss von engagierten Bundestagsabgeordneten, den Städten, Landkreisen und Gemeinden sowie den Sparkassen. Der Leitfaden steht auf der Website der Initiative www.buerger-engagement.de zur Verfügung.
29.10.09
Kostenlose Fortbildungen für Patenschafts- und Mentoringprojekte im Dezember 2009
Im Dezember 2009 lädt die "Aktion zusammen wachsen" zu Fortbildungen ein.Die Veranstaltungen richten sich an Koordinatorinnen und Koordinatoren von Patenschafts- und Mentoringprojekten, insbesondere an diejenigen, die Kinder und Jugendliche unterstützen.
Hier wird Ihnen die Gelegenheit geboten, sich zu spezifischen Aspekten der Projektarbeit weiterzubilden und Praxiserfahrungen mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Projekte auszutauschen. Im Fokus der ganztätigen Veranstaltungen stehen die Themen "Qualitätssicherung in Patenschafts- und Mentoringprojekten" sowie "Presse- und Öffentlichkeitsarbeit".
Als Termine stehen der 1., 2. und 3. Dezember 2009 zur Wahl. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eventuell entstehende Reisekosten werden erstattet. Weitere Informationen finden Sie unter www.aktion-zusammen-wachsen.de
22.10.09
Lotto-Sportstiftung bekommt Geschäftsstelle
Seit dem 1. Oktober 2009 hat die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung in Hannover eine eigene Geschäftsstelle. Sie ist Anfang 2009 auf Beschluss der Landesregierung entstanden. Förderschwerpunkte der Stiftung sind der Sport und Vorhaben zur Integration von Zugewanderten im Land Niedersachsen.
Kontakt: Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung, Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10, 30169 Hannover, www.lotto-sportstiftung-nds.de
05.10.09
Dokumentation des "4. Forum Bürgergesellschaft" erschienen
Die Dokumentation des "4. Forum Bürgergesellschaft" am 24./25.04.09 im Schloss Diedersdorf zum Thema "Wer finanziert die Bürgergesellschaft?" ist jetzt im "Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen" erschienen.
Die Publikation kann zum Preis von 10 Euro bei der Stiftung Bürger für Bürger bestellt werden, E-Mail: info@buerger-fuer-buerger.de
22.09.09
Migrantenorganisationen als Träger gesucht
Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge sucht Projektträger für die Durchführung von Modellprojekten zur verstärkten Partizipation von Migrantenorganisationen. Mit dem Vorhaben sollen Kooperationsmöglichkeiten zwischen etablierten Trägern und Migrantenorganisationen erprobt werden. Gedacht ist dabei an eine Tandempartnerschaft zwischen den beiden Trägern, die Anträge für gemeinsame Projekte stellen können. Ziel des Modellprojektes ist es, die Integrationsarbeit vor Ort zu verbessern und die weitere interkulturelle Öffnung von beiden Trägern zu stärken. In einem ersten Schritt bittet das Bundesamt um Interessenbekundungen der beiden Träger, gemeinsame Projekte durchführen zu wollen. Wichtig dabei ist die Einbeziehung der Kommunen oder Bezirke vor Ort. Die ausgewählten Projekte, die mit bis zu 70.000 Euro gefördert werden, sollen noch in diesem Jahr mir ihrer Arbeit beginnen.
Weitere Infos unter www.integration-in-deutschland.de
09.09.09
UPJ-Leitfaden für soziale Aktionstage erschienen
Einen Leitfaden für den sozialen Einsatz von Unternehmensmitarbeiterinnen und -mitarbeitern hat das Netzwerk Unternehmen Partner der Jugend (UPJ) veröffentlicht. Von der Planung über das Fundraising bis zur Auswertung wird die Durchführung lokaler Aktionstage in Kooperation zwischen Unternehmen und Gemeinnützigen vor Ort erläutert. Auf der UPJ-Webseite stehen neben dem Leitfaden auch Checklisten und Broschürenbeispiele zum Herunterladen zur Verfügung.
www.upj.de/aktionstag
21.08.09
Engagementbericht erschienen
Der Bericht zur »Lage und Entwicklung des Engagements in Deutschland« des Wissenschaftszentrum Berlin (WZB) ist erschienen. Die Forschergruppe hat für den Bericht zahlreiche verfügbare Daten unter speziellen Fragestellungen neu ausgewertet und liefert ein umfassendes Fundament für die künftige Engagementpolitik.
Der Bericht bietet mit Blick auf die verschiedenen Lebensbereiche und Organisationsformen ein facettenreiches Bild des Engagements. Insbesondere wird deutlich, dass das informelle Engagement in Nachbarschaften, Netzwerken von Freunden und Bekannten eine wichtige und bislang kaum beachtete Dimension des Engagements darstellt.
Der Bericht legt den Schwerpunkt auf das Engagement von und für Familien: Familien, Kinder und Senioren sind mit 49 % die wichtigsten »Empfänger« von Engagement. Familien engagieren sich aber auch überdurchschnittlich. Der Bericht wurde vom Bundesfamilienministerium gefördert und ist der Vorläuferbericht für eine regelmäßige Berichterstattung zum bürgerschaftlichen Engagement.
Bericht unter http://www.wzb.eu/zkd/zcm/zeng/zeng.de.htm
20.08.09
Neue Bewerbungsphase des bundesweiten Projektwettbewerbs PlusPunkt KULTUR ist gestartet
"Dein Projekt, deine Idee und deine 1000 EURO" - mit diesem Motto wendet sich der Projektwettbewerb PlusPunktKultur an junge, engagierte Menschen und Einrichtungen der Jugend-, Bildungs- und Kulturarbeit sowie der kulturellen Bildung mit spannenden Projekten oder Projektideen im kulturellen Bereich.
Unter der Schirmherrschaft von Bundesjugendministerin Ursula von der Leyen werden jährlich 30 Projekte oder Projektkonzepte mit 1000 Euro prämiert. Trägerin des Wettbewerbs ist die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ). Gefördert wird PlusPunkt Kultur vom BMFSFJ im Rahmen der Initiative ZivilEngagement "Miteinander-Füreinander". Die Bewerbungsfrist endet am 1. November 2009.
Weitere Informationen unter www.plus-punkt-kultur.de.
18.08.09
Neuausschreibung des bundesweiten Integrationswettbewerbes
"Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement"
Mit der 5. Auflage des bundesweiten Wettbewerbes will die Stiftung Bürger für Bürger die Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement fördern.
In der bisherigen Praxis der Integrationsarbeit sind Migranten oft nur Objekte sozialer Arbeit und bürgerschaftlichen Engagements. Es kommt noch zu selten vor, dass Migranten selbstverständlich in gemeinnützigen Organisationen der Mehrheitsgesellschaft neben Einheimischen und Migranten aus anderen Ländern und Kulturen ehrenamtlich mitwirken.
Mit dem bundesweiten Praxis- und Ideenwettbewerb soll auf eine weitere positive Veränderung dieser Situation hingewirkt werden. Vorbildhafte Praxis und realisierbare innovative Ideen sollen mit dem Wettbewerb identifiziert, anerkannt bzw. ausgezeichnet und zur Nachahmung oder erstmaligen Realisierung angeregt werden.
Kriterien für die Prämierung
Vorbild: Praxisprojekte, die erfolgreich aber bislang noch vereinzelt sind, jedoch eine bundesweite Verbreitung und viele Nachahmer verdienen.
Innovation: Praktikable Ideen, die eine erstmalige Erprobung und Umsetzung (als Pilotprojekt) verdienen.
Migranten als Subjekte: Migrantinnen und Migranten engagieren sich selbst für ein gesellschaftlich relevantes Anliegen.
Grenzüberwindung: Migrations- bzw. Kulturgrenzen werden überwunden: Migranten engagieren sich gemeinsam mit Einheimischen. Migranten unterschiedlicher nationaler oder ethnischer Herkunft engagieren sich gemeinsam.
Über Selbsthilfe hinaus: Das Engagement geht über die Selbsthilfe - etwa zur Verbesserung der Migrationssituation - hinaus.
Migrationsstatus ist nachrangig: Bei der Anlage der Engagementprojekte ist der Migrationsstatus der Beteiligten nachrangig gegenüber ihrem Status als Bürger des Gemeinwesens in dem oder für das sie sich engagieren.
Preise
Die Auszeichnung der Preisträger erfolgt durch:
Geldpreise: 1. Preis: 2.500 Euro, 2. Preis: 1.500 Euro, 3. Preis: 1.000 Euro - diese sollen vor allem zur Weiterentwicklung bzw. Verbreiterung guter Praxis bzw. zur Erprobung praktikabler Idee eingesetzt werden. Schon bei der Einreichung von Wettbewerbsbeiträgen sollte nachvollziehbar herausgearbeitet werden, in welcher Weise das Preisgeld sinnvoll eingesetzt werden würde.
Öffentlichkeit: Alle Preisträger und möglichst auch die nicht preisgekrönten jedoch ebenfalls nennenswerten Beiträge sollen eine größtmögliche Öffentlichkeit erfahren: durch eine entsprechende öffentliche Preisträgerveranstaltung sowie durch eine attraktive Präsentation im Internet.
Kontakte: Die Stiftung wird - gemeinsam mit weiteren Unterstützern - den Preisträgern bei der Weiterentwicklung oder erstmaligen Realisierung mit der Vermittlung von Kontakten zu kompetenten Unterstützern und relevanten Entscheidungsträgern behilflich sein.
Netzwerk und gegenseitige Hilfe: Von den Wettbewerbsteilnehmern wird erwartet, dass sie ihre Erfahrungen und ihr Know how mit den anderen Beteiligten sowie mit weiteren ehrlich Interessierten teilen, etwa bei gelegentlichen regionalen oder themenorientierten Netzwerktreffen.
Einsendeschluß ist der 30. November 2009.
Formlose Bewerbungen mit weiteren Infos wie Projektbeschreibung, Pressebeiträgen, DVDs / Filmen, Publikationen und Internetverweisen sind zu richten an die Stiftung Bürger für Bürger, Herrn Bernhard Schulz, Friedrichstr. 94, 10117 Berlin, E-Mail: info@buerger-fuer-buerger.de, Tel. 030 / 24 31 49-0.
Der Wettbewerb wird unterstützt von der DFB-Stiftung Egidius Braun.
16.07.09
Bundeskabinett stimmt Engagementstrategie zu
Die Bundesregierung will die Rahmenbedingungen zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements weiter entwickeln. Das Bundeskabinett beschloss am 15. Juli in der letzten Kabinettssitzung dieser Legislaturperiode Eckpunkte einer nationalen Engagementstrategie. In dem Beschluss heißt es: »Das Nationale Forum für Engagement und Partizipation wird gebeten, der Bundesregierung Vorschläge zur Änderung und Ergänzung der bestehenden Rahmenbedingungen vorzulegen, die zu Beginn der 17. Legislaturperiode konkret weiter beraten werden sollen.« Das Nationale Forum wird weiterhin gebeten, »die Bundesregierung bei der Gestaltung einer wirksamen Engagementpolitik fortlaufend zu beraten. «
Pressemitteilung des BMFSFJ unter http://bmfsfj.de/bmfsfj/generator/BMFSFJ/Presse/pressemitteilungen,did=127992.html
09.07.2009
Buch zur Zivilgesellschaft in Ostdeutschland
»Entwicklung der Zivilgesellschaft in Ostdeutschland« lautet der Titel einer von Thomas Gensicke, Thomas Olk, Daphne Reim, Jenny Schmithals und Hans-Liudger Dienel verfassten Studie, die kürzlich im VS Verlag für Sozialwissenschaften erschienen ist. Ziel der Autoren ist eine übergreifende Bestandsaufnahme der Entwicklungs- und Erklärungsmuster zivilgesellschaftlicher Entwicklungen in Ostdeutschland. Dazu werden zunächst die Daten der beiden Freiwilligensurveys von 1999 und 2004 vertiefend analysiert und die besonderen Umfeld- und Zugangsbedingungen der ostdeutschen Zivilgesellschaft erklärt. Hier wird auch die Frage nach prägenden Traditionen und nach den Auswirkungen der Transformation gestellt. Im Anschluss daran stellen qualitative Studien die individuellen Hintergründe zivilgesellschaftlicher Beteiligung vor.
Handlungsempfehlungen und ein Leitfaden für kommunale Akteure runden die Studie ab.
2009. 221 S. Br., ISBN: 978-3-531-16791-6 - Preis: 29,90 Euro
Weitere Infos: www.vs-verlag.de
17.06.09
Nationales Forum für Engagement und Partizipation
Der erste Zwischenbericht des »Nationalen Forums für Engagement und Partizipation« wurde gestern an Bundesministerin Ursula von der Leyen (CDU) übergeben. In zehn Dialogforen beteiligten sich in zwei Fachkongressen mehr als 300 unabhängige Expert(inn)en an den Debatten. Mit dem Nationalen Forum soll die Bundesregierung bei der Entwicklung einer nationalen Engagementstrategie unterstützt werden. Der Bericht liefert für mehr als 60 Handlungsfelder konkrete Vorschläge und bietet eine aktuelle Übersicht über die Aktivitäten der verschiedenen Bundesressorts und der Länder zur Engagementförderung.
Der Zwischenbericht des Nationalen Forums für Engagement und Partizipation als Download (PDF) - sowie die Kurzversion
11.06.09
Prof. Olk: Sozialer Mehrwert von Engagement
Die Bürgerkommune lebt und sie entwickelt sich weiter. Das ist die These des Vortrags von Thomas Olk, Vorsitzender der Stiftung Bürger für Bürger und des Sprecherrates des BBE. Sie ist kein »Schönwettermodell«, sondern eine strategische Ressource, die genutzt werden muss. Das Konzept der Bürgerkommune wird dann akzeptiert werden, wenn Bürgerinnen und Bürger mit ihrem Engagement dazu beitragen, Probleme vor Ort zu beheben und Herausforderungen zu meistern. Wenn die Bürgerkommune einen sozialen Mehrwert produziert, dann werden auch Politik und Verwaltung bereit sein, diese Angebote zu nutzen. Ein genauer Blick auf einzelne Kommunen indes zeigt, dass die Praxis hier schon sehr weit ist. Projekte, Netzwerke und neue Infrastruktureinrichtungen bezeugen, dass dieser Mehrwert auch wirklich geschaffen wird.
Gastbeitrag Thomas Olk unter http://www.b-b-e.de/fileadmin/inhalte/aktuelles/2009/05/nl12_olk.pdf
02.06.09
Freie Termine der Fotowanderausstellung "Impulse für die Bürgergesellschaft"
Kurzfristig besteht noch die Möglichkeit, die Fotowanderausstellung "Impulse für die Bürgergesellschaft" auszuleihen. Freie Termine sind ab Freitag, 3. Juli für zwei Wochen sowie von Freitag, 17. Juli bis Donnerstag, 6. August. Diese Termine dürften vor allem für Aussteller in Bayern und Baden-Württemberg von Interesse sein, da dort die Sommerferien erst später beginnen. Auf Wunsch senden wir Ihnen die Ausstellungstafeln als pdf-Datei per E-Mail zu - Anfragen bitte an info@buerger-fuer-buerger.de oder Tel. 030 / 24 31 49-0.
Weitere Infos finden Sie hier
19.05.09
Neue Publikation: Zukunft gestalten - sozialen Zusammenhalt sichern. Nachhaltige Entwicklung durch bürgerschaftliches Engagement
Unter Federführung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend werden in diesem Reader Beispiele guter Praktiken zusammengestellt, die die verschiedenen Ressorts in ihrer jeweiligen Zuständigkeit fördern. Damit wollen sie diese immer bedeutendere Form der Mitwirkung und Mitgestaltung von Bürgerinnen und Bürgern würdigen und zum Mitmachen ermuntern.
http://www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationsliste,did=121930.html
10.05.09
Jugendwettbewerb zur ARD-Themenwoche
»Ist doch Ehrensache! - wie Menschen sich für die Gesellschaft engagieren« lautet das Motto der diesjährigen ARD-Themenwoche vom 10. bis 16. Mai, die sich dem bürgerschaftlichen Engagement widmet. Im Rahmen dieser Themenwoche hat die ARD auch den Wettbewerb »tell.a. vision: ARD.de« ausgeschrieben, an dem junge Engagierte (Einzelpersonen oder Gruppen) teilnehmen können. Im Rahmen eines Wettbewerbs können Kinder und Jugendliche ihr bürgerschaftliches Engagement im Web vorstellen. Auf der Website heißt es »Du bist Jugendfeuerwehrleiter bei der Freiwilligen Feuerwehr, du hilfst in deiner Freizeit im Tierheim oder du organisierst regelmäßig ein Jugendfest, dessen Erlös der Kinder-Krebshilfe zugute kommt?« Dann mach mit beim ARD.de-Wettbewerb »tell.a.vision: Zeig, was du machst!« Der Wettbewerb ist der Startschuss für die nächste ARD-Themenwoche. Zu gewinnen gibt es für die jeweilige Einrichtung, für die du dich engagierst, Sachpreise im Wert von 500 bis 1000 Euro.
Weitere Infos unter http://web.ard.de/userbox2/index.php/galerien/zeig-was-du-machst
05.05.09
Beiträge vom "Forum Bürgergesellschaft" online
Verschiedene Beiträge vom "Forum Bürgergesellschaft" zum Thema "Wer finanziert die Bürgergesellschaft?" am 24./25.04.09 im Schloß Diedersdorf sind nun online.
Dabei handelt es sich um die Zusammenfassung der Veranstaltung von Bernhard Schulz und Loring Sittler (zur PDF) sowie die Beiträge von Werner Ballhausen von der BAG der Freien Wohlfahrtspflege (zur PDF), Ulrich Hörning / Klaus-Dieter Müller vom Bundesfinanzministerium (zur PDF), Ulrich Kuhn von der Stiftung Liebenau (zur PDF), sowie Loring Sittler vom Generali Zukunftsfonds (zur PDF).
03.05.09
Bundesjustizministerium veröffentlicht Leitfaden Vereinsrecht
Einen kostenlosen Leitfaden zum Vereinsrecht bietet das Bundesministerium der Justiz auf seinen Internetseiten an. Der Leitfaden kann auch als PDF-Dokument heruntergeladen werden.
www.bmj.de/Vereinsrecht
29.04.09
Forum Bürgergesellschaft 2009: Wer finanziert die Bürgergesellschaft?
Kurz-Zusammenfassung der Beiträge der Veranstaltung am 24./25. April im Schloß Diedersdorf
Als Einstieg in die Thematik gab Dr. Michael Ernst-Pörksen von der C.O.X. Steuerberatungsgesellschaft einen Überblick über die Finanzierungsmöglichkeiten gemeinnütziger Körperschaften. Dabei reicht die Bandbreite von Beiträgen, Spenden, Zuschüssen und Bußgeldern über die Vermögensverwaltung (Zinserträge, Mieteinnahmen und Lizenzen) bis hin zum Zweckbetrieb und zum steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb (z.B. Gastronomie).
Kritisiert wurde, dass Finanzierungen auch der öffentlichen Hand meist projektgebunden und zeitlich befristet sind während es für die Infrastruktur des Trägers kein Geld gibt. Dahinter stecke eine Art "Schwarzfahrer-Mentalität" der öffentlichen Hand. Ohne Träger gäbe es auch kein Projekt und ohne Stabilität und Planungssicherheit beim Träger keine kontinuierliche und nachhaltige Arbeit. Die häufig gewählte Form der Fehlbedarfsfinanzierung sorge überdies dafür, dass es keinen Anreiz für das Einwerben weiterer Mittel gibt, weil diese sonst bei der öffentlichen Förderung abgezogen würden.
Als Lösungsansätze vorgeschlagen wurden Festbetragsfinanzierungen sowie die Finanzierung von "Produkten" in Form von Leistungsvereinbarungen, eventuell auch durch Ausschreibungen, um eine größere Transparenz herzustellen.
Pörksen regte die Neufassung einer gesonderten Förderrichtlinie für bürgerschaftliches Engagement an. Darin sollte neben einer zeitlich begrenzten modellhaften Förderung auch die Möglichkeit geschaffen werden, nicht verbrauchte Mittel ins nächste Jahr zu übertragen, um das Geld effizient und zielgenau einsetzen zu können.
Ulrike Sommer vom Ministerium für Generationen, Frauen, Familie und Integration des Landes NRW sprach sich perspektivisch für ein Gesetz für engagementfördernde Infrastruktur aus. Durch die dauerhafte und planmäßige Förderung ständiger Struktur-Aufgaben wie Beratung, Vermittlung und Qualifizierung von Engagierten entstünde ein Steuerungsimpuls für nachhaltiges bürgerschaftliches Engagement - vergleichbar dem seit 1976 bewährten Weiterbildungsgesetz.
Prof. Dr. Thomas Klie von der Ev. Fachhochschule Freiburg schlug eine Überarbeitung des Gemeinnützigkeitsrechts vor. Das bislang zuständige Bundesfinanzministerium (BMF) orientiere sich in erster Linie an Finanzkriterien - notwendig sei aber eine Gemeinwohlorientierung, die im Widerspruch zu den Interessen des BMF stehe.
Werner Ballhausen, früherer Geschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, forderte einen sensiblen Umgang mit dem Wettbewerbs- und Beihilferecht auf EU-Ebene, um der besonderen Situation der Wohlfahrtsverbände Rechnung zu tragen. Seiner Einschätzung nach fungieren Engagierte in der Zusammenarbeit mit Hauptamtlichen auch als Korrektiv zur Qualitätssicherung.
Am konkreten Beispiel stellte Ulrich Kuhn von der Stiftung Liebenau die Finanzierung von Sozialmanagement-Modellen vor, die sich auf Bewohnerbeiträge, Pflegeerlöse sowie einen Sozialfonds stützen. Möglich sei auch der Leistungsverkauf an weitere Nutzer wie Wohnungswirtschaft und Kommunen.
Loring Sittler vom Generali Zukunftsfonds zeichnet eine Bewegung bei großen Unternehmen auf, die eine wachsende Engagementförderung zur Folge haben könnte. Er verwies darauf, dass die Unternehmen involviert werden müssen und dann vielleicht auch mehr geben als nur Geld, z.B. Beratungsleistungen. Notwendig sei ein Paradigmenwechsel bei den Gemeinnützigen: Wegkommen von der Subventionsmentalität, hin zu unternehmerischem Denken und gemeinsamen Interessen auch im Dritten Sektor. Die weit verbreitete öffentliche Förderung von Modellprojekten über drei Jahre kommentierte er anschaulich: "Wir lassen Züge in den Abgrund fahren, weil durch den Wegfall der Förderung die Brücke abgebrochen ist."
Dr. Stefan Nährlich von der Aktiven Bürgerschaft wies darauf hin, dass es bei der Erfassung der Finanzquellen für bürgerschaftliches Engagement erhebliche Defizite gibt: "Wir wissen weder um wie viel Geld es geht, noch woher es kommt oder wohin es geht."
Michael Alberg-Seberich vom Forum für Active Philanthropy gab einen Einblick in neue Finanzierungsarten für gemeinnützige Projekte.
Im Anschluss an die jeweiligen Einführungsreferate entwickelten sich lebhafte Diskussionen auf hohem Niveau, die hier nur ausschnittweise aufgegriffen werden können.
Konsens war, dass sowohl der Staat als auch Unternehmen von Bedingungen "leben", die sie selbst nicht allein schaffen können. Daher wurde der Unterstützungsbedarf von gemeinwohlorientierten Aufgaben von allen Beteiligten bestätigt. Über die Unterstützungsstrategien gab es dagegen unterschiedliche Auffassungen, wie man das "social return on investment" beim erhofften, verstärkten Engagement von Unternehmen messen kann und ob eine zu einseitige Verwertungsstrategie im Rahmen der Unternehmenskommunikation eine Gefahr für die Projekte bedeutet.
Letztendlich war es den Veranstaltern vorbehalten, die Diskussionsbeiträge zu bündeln und abzurunden. Moderator Dieter Schöffmann, Vorstand der Stiftung Bürger für Bürger: "Die Antwort auf die Frage, wer die Bürgergesellschaft finanziert, lautet: Sie selbst. - Durch Engagement, Wissen und Geld." Schließlich ist auch Steuergeld das Geld der Bürger.
Der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Thomas Olk betonte, dass sich Staat, Wirtschaft und dritter Sektor gegenseitig brauchen und voneinander abhängig seien.
Die Wertschöpfung, also das Geldverdienen, findet im Markt statt, aber das bürgerschaftliche Engagement bietet einen Mehrwert, der sich mit Geld nicht kaufen lässt. Er stellte schon die Leitfragen für die nächste Zukunft: Wo sind die Orte, an denen die Strategiebildung für die Bürgergesellschaft erfolgt? Wo werden die nicht beabsichtigten Folgen bürgerschaftlichen Engagements reflektiert? Wie kann man eine "gute" Wirkung legitimieren?
Eine Auswahl der Beiträge wird dokumentiert in der nächsten Ausgabe des "Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen" und erscheint im Juni 2009.
22.04.09
Servicestellen für Bildungspatenschaften
Staatsministerin Maria Böhmer (CDU) hat im Rahmen der "Aktion zusammen wachsen" vier neue Servicestellen eingerichtet. Damit wird die Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien regional ausgeweitet. In Berlin, im Regierungsbezirk Düsseldorf, der Metropolregion RheinNeckar und in Hamburg können Patenschaftsprojekte gezielt auf regionaler und lokaler Ebene unterstützt werden. Engagierte Bürgerinnen und Bürger stehen als Bildungspaten Kindern und Jugendlichen zur Seite und verhelfen ihnen damit zu besseren Zukunftschancen. Die neuen Servicestellen übernehmen die Rolle regionaler Kompetenzzentren und tragen dazu bei, bürgerschaftliches Engagement in Form von Patenschaften und Mentoring auszuweiten und zu stärken. Zu den Aufgaben der regionalen Servicestellen gehören die Information und Beratung rund um das Thema Patenschaften sowie die Vernetzung der lokalen und regionalen Projekte. Workshops und Veranstaltungen sollen praktisches Wissen vermitteln, den Erfahrungsaustausch zwischen Projekten und Projektträgern fördern und dazu beitragen, neue Patinnen und Paten für bürgerschaftliches Engagement zu gewinnen.
Weitere Infos unter www.aktion-zusammen-wachsen.de
14.04.09
Bertelsmann Report "Integration durch Bildung"
Im Rahmen der Reihe "Orientierung für soziale Investoren" erstellt die Bertelsmann Stiftung Reports zu verschiedenen Themenfeldern des gemeinnützigen Sektors. Ein neuer Report wird sich nun dem Thema "Integration junger Zuwanderer durch Bildung" widmen. Dadurch soll potentiellen Geldgebern eine Orientierung für die Unterstützung gemeinnütziger Initiativen in diesem Themenfeld verschafft werden. Bewerben Sie sich: Gemeinnützige Organisationen, die Projekte anbieten, durch die die Bildungssituation junger Zuwanderer verbessert und damit ihre Integration erleichtert wird (von der frühkindlichen Erziehung bis zum Berufseinstieg), sind eingeladen, sich mit einem konkreten Förderprojekt um die Aufnahme in den Report zu bewerben; hierfür ist ab dem 4.5.2009 ein Onlinefragebogen auf der Website www.bewerbung.soziale-investoren.de bis zum 18.6.2009 frei geschaltet.
Weitere Infos: www.soziale-investoren.de
06.04.09
BBE richtet »Nationales Forum« ein
Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) richtet mit Unterstützung des BMFSFJ ein unabhängiges »Nationales Forum für Engagement und Partizipation ein, um mit der Expertise kompetenter Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft die von der Bundesregierung geplante Entwicklung einer nationalen Engagementstrategie aktiv zu begleiten. In zwei Kongressen am 27. April und am 15. Mai im Deutschen Bundestag werden ca. 250 Expertinnen und Experten in 10 trisektoral besetzten engagementpolitischen Dialogforen Empfehlungen für eine Engagementpolitik aus ihrer Sicht formulieren. Die Themen reichen von den sozialen, ökonomischen und kulturellen Bedingungsfaktoren bürgerschaftlichen Engagements über rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen bis zu der Frage, welche Rolle Engagement für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Demokratie in Zukunft spielen kann. Die Empfehlungen sind erste Eckpunkte einer nationalen Engagementstrategie, die aus Sicht des BBE im Jahr 2010 vertieft werden müssen. Kontakt: forum@b-b-e.de
Weitere Infos unter http://www.b-b-e.de/index.php?id=aktuelles_meldung&tx_ttnews[tt_news]=15252&tx_ttnews[backPid]=199&cHash=3ca984a058
23.03.09
Dokumentation der Integrationsfachtagung in Potsdam veröffentlicht
Die Dokumentation der Fachtagung "Integrationsförderung durch Migrantenorganisationen. Kompetenzen, Ressourcen, Potentiale und Förderkonzepte in Ost und West", die am 11. und 12. Oktober 2008 in Potsdam durchgeführt wurde, ist jetzt online.
Download hier
17.03.09
Demokratie braucht Bürger - Interview mit Bundespräsident Horst Köhler
Die Zietschrift "Stiftung & Sponsoring" hat ein Interview mit Bundespräsident Horst Köhler veröffentlicht. Dabei spricht das Staatsoberhaupt über aktive Bürger, Bürgerstiftungen und die Bedeutung von Stiftungsarbeit in einer demokratischen Gesellschaft. Das von Christoph Mecking geführte Interview ist nachlesbar unter http://www.stiftung-sponsoring.de/index.php?a=271
10.03.09
Siegerehrung beim Integrationswettbewerb
Die Sieger beim bundesweiten Wettbewerb "Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement" der Stiftung Bürger für Bürger kommen aus Mülheim an der Ruhr, Kehl und Dessau. Die Bundessieger sowie fünf Anerkennungspreise wurden heute bei einer großen Preisverleihung im Roten Rathaus in Berlin bekannt gegeben und gekürt. Klaus Riegert, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Sport und Ehrenamt der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, regte an, dass die ausgezeichneten Projekte auch andernorts nachgeahmt und umgesetzt werden sollten, da bürgerschaftliches Engagement ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Integration sei.
Beim Sieger, Centrum für bürgerschaftliches Engagement in Mülheim an der Ruhr, arbeiten mehr als 30 jugendliche Migrantinnen und Migranten gemeinsam mit Einheimischen als Kulturbotschafter/innen, die anderen Jugendlichen ausgewählte Kulturstätten vorstellen. Den zweiten Platz belegte das Kriminalpädagogische Konfliktmanager-Projekt "Rückenwind" des Deutschen Roten Kreuzes Kreisverband Kehl. Dritter wurde der St. Johannis Jugendmigrationsdienst aus Dessau-Roßlau.
Einen Anerkennungspreis erhielten die Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum aus Waldsassen ("Der Besinnungspfad: Wasser in den Welt-Religionen - als verbindendes Element") und die "StadtteilBotschafter" der Stiftung Polytechnische Gesellschaft aus Frankfurt am Main. Außerdem wurden ausgezeichnet: Die Sportgemeinschaft Berlin-Treptow 93 e.V., Babel - Gruppe der Sprach- und Kulturmittelnden aus Potsdam und die Bremer muttersprachlichen Elternlotsen.
Die Auszeichnung der Preisträger erfolgt durch Geldpreise (1. Preis: 2.500 Euro, 2. Preis: 1.500 Euro, 3. Preis: 1.000 Euro sowie vier weitere Anerkennungspreise in Höhe von 500 Euro, ein undotierter) sowie Öffentlichkeitsarbeit (Presseinformationen, öffentliche Preisträgerveranstaltung, Internet-Präsentation und Kontakte).
Der Wettbewerb wird unterstützt von der DFB-Stiftung Egidius Braun.
Die Dokumentation zum Wettbewerb finden Sie hier.
Die Bildergalerie der Preisverleihung zum Anschauen und Herunterladen ab Donnerstag: http://gallery.pingumedia.de/main.php/integrationswettbewerb09
Fotos: Gregor Baumann, PinguMedia (www.pingumedia.de)
03.03.09
Auswärtiges Amt: Neuer Freiwilligendienst "Kulturweit"
Mit dem neuen Freiwilligendienst "Kulturweit" will das Auswärtige Amt (AA) bürgerschaftliches Engagement, interkulturelle Kompetenz und Weltoffenheit junger Menschen fördern. "Kulturweit" ermöglicht Menschen aus Deutschland im Alter zwischen 18 und 26 Jahren, sich für sechs oder zwölf Monate im Ausland zu engagieren. Bewerbungen für die erste Freiwilligengruppe können bis zum 31.3.2009 eingereicht werden. Eine Bewerbung ist ausschließlich online möglich. Ein Einsatz im Rahmen von "Kulturweit" basiert auf den Regelungen des Freiwilligen Sozialen Jahrs und gilt damit auch als Ersatzdienst zum Wehrdienst. Den Freiwilligendienst führt das AA in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission und weiteren Partner durch.
Weitere Infos unter www.kulturweit.de
24.02.09
Verleihung des Gustav-Heinemann-Bürgerpreises 2009
Der SPD-Vorsitzende Franz Müntefering sowie Prof. Dr. Gesine Schwan, Kandidatin für das Amt der Bundespräsidentin, und Dr. Henning Scherf, Vorsitzender des Kuratoriums Gustav-Heinemann-Bürgerpreis und Bremer Bürgermeister a. D., verleihen am Donnerstag, dem 5. März 2009 den Gustav-Heinemann-Bürgerpreis 2009 in Berlin.
Bianca Richter von der Bürgerinitiative "Demokratie anstiften" in Reinhardtsdorf-Schöna nimmt den Preis für ihr beharrliches Eintreten gegen Rechtsextremismus und für eine tolerante und demokratische Gesellschaft entgegen. Mit der Preisvergabe an Prof. Dr. Richard Schröder wird dessen Engagement zur Vollendung der deutschen Einheit gewürdigt.
Die Verleihung des Gustav-Heinemann-Bürgerpreises 2009 findet statt am Donnerstag, dem 5. März 2009 um 11:00 Uhr im Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstraße 141, 10963 Berlin.
12.02.09
2011 wird Europäisches Jahr der Freiwilligen!
Wie aus dem Büro von "Volonteurope - das europäische Netzwerk für freiwilliges und bürgerschaftliches Engagement" in London berichtet wurde, hat die Kampagne für die Einrichtung des nächsten Europäischen Jahrs der Freiwilligen 2011 bei der Europäischen Kommission Erfolg gehabt. Eine europaweite Kampagne hat seit anderthalb Jahren bei der Kommission und beim Europäischen Parlament dafür geworben, dass zehn Jahre nach dem weltweiten Erfolg des Jahres der Freiwilligen europaweit erneut ein Freiwilligenjahr durchgeführt wird. Die Kampagne soll dadurch eine weitere starke Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements ermöglichen.
Bei einem solchen Beschluss sind die Regierungen der Mitgliedsländer der EU verpflichtet, entsprechende nationale Kampagnen durchzuführen.
09.02.09
Antrag für einen regelmäßigen Engagementbericht
Die Regierungsfraktionen der CDU/CSU und der SPD haben einen Antrag zu einer regelmäßigen Engagementberichterstattung in den Deutschen Bundestag eingebracht. Der Antrag plädiert dafür, dass es pro Legislaturperiode einen wissenschaftlichen Bericht einer Sachverständigenkommission, die jeweils neu eingesetzt wird, geben soll. Der Bericht soll eine nachhaltige Engagementpolitik sinnvoll unterstützen, vorhandene Potenziale mobilisieren und den politischen Diskurs anregen. Noch in dieser Legislaturperiode wird ein erster Forschungsbericht zum bürgerschaftlichen Engagement vorliegen. Er soll den Auftakt für eine regelmäßige Berichterstattung sein und den Beitrag des bürgerschaftlichen Engagements für die Bewältigung sozialer Aufgaben sichtbar machen.
Antrag der Regierungsfraktionen unter http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/117/1611774.pdf
02.02.09
Forum zu Corporate Social Responsibility eingesetzt
Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat 40 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Gewerkschaften, Wissenschaft und Politik in ein Forum zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen (Corporate Social Responsibility = CSR) berufen.
Das CSR-Forum soll dazu beitragen, nachhaltige Unternehmensverantwortung zu stärken und auszuweiten. CSR erlangt national wie international zunehmend Bedeutung - das Forum wird die Bundesregierung bei der Entwicklung einer nationalen CSR-Strategie beraten und unterstützen.
Die aktuelle Finanzkrise mit ihren massiven negativen Wirkungen für Realwirtschaft und Beschäftigung zeigt am Beispiel der Banken- und Finanzbranche besonders drastisch: Transparenz und verantwortliches Handeln sind unerlässlich - gerade im Zeitalter der Globalisierung.
Die Diskussion um Nachhaltigkeit wirtschaftlichen Handelns ist keine Luxusdiskussion. Vielmehr gehören wirtschaftliche Leistungsfähigkeit einerseits und soziale, gesellschaftliche sowie umweltpolitische Verantwortung andererseits untrennbar zusammen.
Mit ihrer nationalen CSR-Strategie will die Bundesregierung das Thema "gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen" insgesamt, aber auch Wege und Formen ihrer Wahrnehmung in der breiten Öffentlichkeit sichtbarer machen. Dazu wird mit allen Beteiligten ein Aktionsplan entwickelt, mit dem unter anderem auch das deutsche CSR-Profil im Ausland geschärft werden soll. Denn in Deutschland hat die Übernahme und Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung durch Unternehmen eine lange Tradition. Und die Zahl deutscher Unternehmen, deren gesellschaftliche Verantwortung und freiwilliges Engagement integraler Bestandteil der Firmenstrategie ist, steigt stetig.
Bei der CSR-Strategie geht es auch darum, dies zu unterstützen. Einerseits stärkt CSR die internationale Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen; andererseits ist sie ein wichtiger - und immer wichtiger werdender - Beitrag zur sozialen und ökologischen Dimension der Globalisierung.
Quelle und weitere Informationen: www.bmas.de/coremedia/generator/30550/2009__01__20__csr__forum.html
21.01.09
Jahresprogramm 2009 der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland erschienen
Das aktuelle Programm der Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland ist jetzt online. Das Programmheft steht Ihnen hier zum Download als PDF bereit.
13.01.09
Jury ermittelte Landessieger beim Integrationswettbewerb
Die Sieger beim bundesweiten Wettbewerb "Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement" der Stiftung Bürger für Bürger stehen fest. Aus 179 Bewerbungen wählte eine prominent besetzte Jury heute die Landessieger aus den Bundesländern. Die daraus ermittelten Bundessieger sowie Anerkennungspreise werden bei einer großen Preisverleihung am 10. März im Roten Rathaus in Berlin bekannt gegeben und gekürt.
Mit dem bundesweiten Praxis- und Ideenwettbewerb sollen vorbildhafte Praxis und realisierbare innovative Ideen identifiziert, anerkannt und zur Nachahmung oder erstmaligen Realisierung angeregt werden. Besonderen Wert legte die Jury darauf, dass Migrantinnen und Migranten sich gemeinsam mit Einheimischen für ein gesellschaftlich relevantes Anliegen engagieren.
Die Auszeichnung der Preisträger erfolgt durch Geldpreise (1. Preis: 2.500 Euro, 2. Preis: 1.500 Euro, 3. Preis: 1.000 Euro sowie vier weitere Anerkennungspreise in Höhe von 500 Euro), Öffentlichkeitsarbeit (Presseinformationen, öffentliche Preisträgerveranstaltung, Internet-Präsentation und Kontakte) sowie Fortbildung.
Der Wettbewerb wird unterstützt von der DFB-Stiftung Egidius Braun.
Nachfolgend eine Übersicht der Landessieger:
- Baden-Württemberg: DRK KV Kehl, Kriminalpädagogisches Konfliktmanager-Projekt "Rückenwind", Projektleitung, Frau Silke Sauer, Kanzmattstr. 4, 77694 Kehl, Tel 07851/943315, soz@kv-kehl.drk.de, www.kv-kehl.drk.de
- Bayern: Stiftung Kultur- und Begegnungszentrum, "Der Besinnungspfad": Wasser in den Welt-Religionen - als verbindendes Element, Herr Marco Werner, Basilikaplatz 2, 95652 Waldsassen, Tel. 09632/9200-44, umweltstation-waldsassen@web.de, www.kubz.de
- Berlin: Sportgemeinschaft Treptow 93 e.V., Herr Siegfried Abé, c/o Dr. Hans-Ulrich Levin, Wohlgemuthstr. 34, 12437 Berlin, Tel. 030/5323646, siegfried.abe@ba-tk.verwalt-berlin.de, www.sgtreptow93.de
- Brandenburg: Babel - Gruppe der Sprach- und Kulturmittelnden, c/o Gesellschaft für Inklusion und soziale Arbeit e.V., Herr Dr. Wolfgang Bautz, Zum Jagenstein 3, 14478 Potsdam, Tel. 0331/9676250, info@fazit-brb.de, www.fazit-brb.de
- Bremen: Muttersprachliche Elternlotsen, Frau Nejla Uludasdemir, Frau Elsa Müller, Eschenweg 45, 28816 Stuhr, Tel. 0421/6849882, elsa.mueller@bremen.de
- Hamburg: Verein zur Förderung der Integration in HH Wilhelmsburg e.V., Herr Uli Gomolzig, Rotenhäuser Damm 58, 21107 Hamburg, Tel. 040/7532592, hdj.wilhelmsburg@hamburg.de
- Hessen: Stiftung Polytechnische Gesellschaft, Projektleitung StadtteilBotschafter, Frau Dr. Tina Kühr, Schaumainkai 91, 60596 Frankfurt am Main, Tel. 069/838306-0, kuehr@sptg.de, www.sptg.de
- Mecklenburg-Vorpommern: Dien Hong Gemeinsam unter einem Dach e.V., VorstandsmitgliedPhuong Kollath, Waldemarstr. 33, 18057 Rostock, Tel. 0381/7698305, dienhongrostock@aol.com, www.dienhong.de
- Niedersachsen: "Café Grenzenlos", Stadt Duderstadt, Frau Evelyn Stellhorn, Worbiser Str. 9, 37115 Duderstadt, Tel. 05527/841117, e.stellhorn@duderstadt.de
in Kooperation mit: Caritasverband für Stadt und Landkreis Göttingen e.V., Frau Martina Hesse, Schützenring 1, 37115 Duderstadt, Tel. 05527/981317, alb@caritas-goettingen.de, www.caritas-goettingen.de- Nordrhein-Westfalen: Jugendliche mit Migrationshintergrund als KulturbotschafterInnen im Ruhrgebiet, Servicestelle Netzwerk Ruhrgebiet, c/o Centrum für Bürgerschaftliches Engagement, Herr Dr. Jörg Ernst, Wallstr. 7, 45468 Mülheim an der Ruhr, Tel. 0208/97068-12, joerg.ernst@cbe-mh.de, www.cbe-mh.de
- Rheinland-Pfalz: VfL Fontana Finthen, Jugendabteilung, Herr Winfried Schmitt, Domitianstr. 30, 55126 Mainz, Tel. 06131/473848, winxyz@t-online.de, www.fontana-finthen.de
- Saarland: Die Homburger Tafel e.V., Herr Roland Best, Inastr. 1, 66424 Homburg, Tel. 06841/9598987, tafel-homburg@arcor.de, www.homburger-tafel.de
- Sachsen: Oberlausitz - neue Heimat e.V., Herr Valerias Steinhauer, Brunnenstr. 3, 02808 Löbau, Tel. 03585/415365, neue_heimat@freenet.de, www.neue-heimat.org
- Sachsen-Anhalt: Mit Sieben-Meilen-Stiefeln um die Welt, St. Johannis GmbH Gemeinnützige Gesellschaft für soziale Dienstleistungen, Jugendmigrationsdienst, Herr Florian Schulze, Albrechtsplatz 6, 06844 Dessau-Roßlau, Tel. 0340/66127-13, migra-de@stejh.de, www.stejh.de
- Schleswig-Holstein: Ansverus-Haus, Herr Christian Kiesbye, Mercatorweg 1-3, 23564 Lübeck, Tel. 0451/3991702, christophorus-l@versanet.de
- Thüringen: "Springboard to learning e.V." c/o Universität Erfurt, Frau Cornelia Witter, Nordhäuser Str. 63, 99089 Erfurt, Tel. 0361/737-1620, springboard@uni-erfurt.de
07.01.09
Neue Veröffentlichung
Anja Appel: Strategieentwicklung bei NGOs in der Entwicklungszusammenarbeit VS Verlag Wiesbaden - Reihe: Bürgergesellschaft und Demokratie Bd. 31, ca. 250 S. broschiert, 39,90 Euro; ISBN: 978-3-531-16348-2
Entwicklungspolitische Nichtregierungsorganisationen (NGOs) in Deutschland sehen sich einer Vielzahl an externen und internen Herausforderungen ausgesetzt. Neben Fragen nach ihrer politischen Aufgabe und Rolle stehen sie unter Rechtfertigungsdruck, was die Wirksamkeit ihrer Arbeit und die Verwendung ihrer Mittel angeht.
Gleichzeitig stehen sie unter Profilierungszwang, um ehrenamtliche wie finanzielle Unterstützung aus der Gesellschaft zu bekommen. Diese Arbeit untersucht anhand der Strategieentwicklungsprozesse in sechs Organisationen, welche Herausforderungen für NGOs in der Entwicklungspolitik bestehen, wie sie darauf reagieren und welche Probleme dabei zutage treten.
Die untersuchten Organisationen sind: Brot für die Welt, Caritas international, Deutsche Welthungerhilfe, Kindernothilfe, terre des hommes, World Vision Deutschland. Die Ergebnisse werden den Sichtweisen der Politik und Wissenschaft gegenübergestellt.
Aus dem Inhalt:
- Teil I: Einführung und theoretische Grundlagen
- Teil II: Quo vadis Entwicklungszusammenarbeit? - Der Stand der Forschung
- Teil III: Deutscher NGDOs und ihre Strategieentwicklungsprozesse - empirische Ergebnisse
- Teil IV: Analyse und Ausblick
19.12.08
Neue Kampagne "Geben gibt"
In einem einmaligen Bündnis starten im März 2009 die gemeinnützigen Dachverbände zusammen mit bundesweiten Netzwerken und unterstützenden Partnern des Dritten Sektors unter Federführung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen die Kampagne "Geben gibt."
Menschen aller Generationen sowie Unternehmen für verstärktes bürgerschaftliches Engagement zu gewinnen, ist das Anliegen von "Geben gibt". Daraus resultieren vier unmittelbare Kommunikationsziele:Dabei gilt es: allgemeine Wissenslücken zu schließen, Vorurteile abzubauen, Überblick über die Formen des bürgerschaftlichen Engagements zu verschaffen, weitere Anreize für Engagement zu stiften und zeitgemäße Engagementformen zu entwickeln.
- die Bekanntheitssteigerung der Formen des bürgerschaftlichen Engagements,
- das Auslösen einer öffentlichen Diskussion über bürgerschaftliches Engagement in der Gesellschaft,
- die Steigerung der Motivation von bürgerschaftlich Engagierten und
- der Ausbau einer Anerkennungskultur für bürgerschaftliches Engagement
Um diese Ziele zu erreichen, brauchen die Initiatoren der Kampagne starke Partner an ihrer Seite. Im Vorfeld haben sich die großen Dachverbände gemeinnütziger Organisationen unter Federführung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen gemeinsam zu den Herausforderungen bekannt und ihre jeweiligen Infrastrukturen in den Dienst der Kampagne gestellt. Vereint möchten sie einen fruchtbareren Nährboden für bürgerschaftliches Engagement bereiten.
Um mit dieser Botschaft bis in die Mitte der Gesellschaft vorzudringen, braucht die Kampagne neben starken Partnern aus Wirtschaft und Medien unterstützende Akteure auf lokaler Ebene.
Weitere Infos unter www.stiftungen.org/Kampagne
15.12.08
Website der Initiative ZivilEngagement online
Das Internetportal www.initiative-zivilengagement.de, mit dem die Leistungen und Potenziale der Zivilgesellschaft stärker in den Blickpunkt gerückt werden sollen, ist frei geschaltet. Das Portal präsentiert gute Beispiele, die zur Nachahmung anregen und zeigt Menschen, die sich engagieren wollen, den Weg zu passenden Anlaufstellen. Es ist Teil der Initiative ZivilEngagement des Bundesfamilienministeriums. Das Portal bietet Informationen und Anregungen für Bürgerinnen und Bürger, die sich engagieren wollen, es informiert über das Engagement der Wirtschaft und berichtet über die vielfältigen Aktivitäten der zivilgesellschaftlichen Organisationen.
12.12.08
Qualifizierungsprogramm für Migranten
Bürgerschaftlich engagierte Migrantinnen und Migranten wird ein kostenloses Qualifizierungsprogramm geboten. Das Projekt EMPA (Empowerment und Partizipationsförderung für Drittstaatenangehörige in den neuen Bundesländern) hat das Ziel, das bürgerschaftliche Engagement von Migrantinnen und Migranten in den neuen Bundesländern durch ein Qualifizierungsprogramm zu stärken. Im ersten Projektjahr 2009 sind insgesamt sieben dreitägige Seminare in Potsdam für maximal 25 Teilnehmer geplant. Die Seminare bauen aufeinander auf. Fahrt-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten werden übernommen.
Das Projekt EMPA wird von der RAA Brandenburg in enger Zusammenarbeit mit der Integrationsbeauftragten des Landes Brandenburg durchgeführt. Als Kooperationspartner beteiligen sich die Integrations- und Ausländerbeauftragten der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie das BBE.
Flyer und Anmeldung unter http://b-b-e.de/uploads/media/nl25_empa_flyer.pdf
08.12.08
Bürgerbeauftragte des Landes Schleswig-Holstein übergab fünf Ehrenamtspreise für soziale Integration
Die BürgerStiftung Region Ahrensburg hat den Ehrenamtspreis für soziale Integration 2008 vergeben. Die Bürgerbeauftragte für soziale Angelegenheiten des Landes Schleswig-Holstein, Birgit Wille-Handels, hat die Preise im Rahmen einer Festveranstaltung in Bargteheide vor über 100 Personen aus Gesellschaft, Politik und Ehrenamt verliehen.
Die BürgerStiftung Region Ahrensburg vergibt den Ehrenamtspreis jährlich zu einem wechselnden Thema.
Weitere Infos unter www.buergerstiftung-region-ahrensburg.de.
01.12.08
Örtliche Engagementvielfalt als Standortbestimmung
Die Stadt Rheine hat erstmals die örtliche Engagementvielfalt umfangreich dokumentiert und sichtbar gemacht. Das Buch kann für Kommunen, die sich ebenfalls damit befassen oder sich dafür interessieren, das vielfältige Engagement in ihrer Stadt oder Gemeinde sichtbar zu machen, als Anregung und Hilfe dienen.
"Bürgerengagement in Rheine - eine Standortbestimmung"
170 Seiten, gebunden, über 80 farbige Abbildungen
Bestellung (Abgabepreis 6,00 Euro) und weitere Infos:
Stadt Rheine, Stabsstelle Bürgerengagement, 48427 Rheine
Tel.: 05971 939-219 o. 273, E-Mail: stabsstelle@rheine.de
28.11.08
Leuchttürme ausgewählt
Für den Freiwilligendienst aller Generationen, der zum 1. Januar 2009 startet, sind 30 Leuchttürme ausgewählt worden. Sie bilden als herausragende Beispiele bürgerschaftlichen Engagements das Herzstück des neuen Freiwilligendienstes und sollen helfen, den neuen Freiwilligendienst bundesweit zu etablieren. Dafür werden sie in den kommenden drei Jahren jeweils 50.000 Euro Förderung erhalten. An der Ausschreibung haben sich 200 Träger und Kommunen beteiligt. Die Leuchttürme sind auf alle Bundesländer entsprechend der Bevölkerungszahl verteilt. Ausgewählt wurden zehn Kommunen, drei Landkreise und 17 freie Träger mit ihren Kooperationspartnern. Neben den Leuchttürmen wird es noch mobile Kompetenzteams geben, die bei der Organisation von Freiwilligenprojekten behilflich sind.
Liste der ausgewählten Projekte unter www.bmfsfj.de/bmfsfj/generator/RedaktionBMFSFJ/Pressestelle/Pdf-Anlagen/leuchttuerme-in-den-laendern,property=pdf,rwb=true.pdf
26.11.08
"Engagementatlas 2009" liefert neue Erkenntnisse über ehrenamtliche Arbeit
4,6 Milliarden Stunden pro Jahr arbeiten die Deutschen ehrenamtlich. Das zeigt eine Prognos-Studie, die im Auftrag der AMB Generali Gruppe durchgeführt wurde. Mehr als ein Drittel der Bundesbürger leistet Freiwilligenarbeit, besonders die Gruppe der 30- bis 55-Jährigen ist überdurchschnittlich aktiv. Aus volkswirtschaftlicher Sicht hat das Ehrenamt große Bedeutung: Die Arbeitsleistung entspricht einem Wert von knapp 35 Milliarden Euro. Eine weitere gute Nachricht: Fast 40 Prozent derjenigen, die sich bisher nicht engagieren, können sich eine solche Tätigkeit vorstellen.
Weitere Infos unter www.generali-zukunftsfonds.de
24.11.08
Integrationswettbewerb: Einsendeschluss auf 15. Dezember verlängert
Mit der 4. Auflage ihres bundesweiten Wettbewerbes will die Stiftung Bürger für Bürger die Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement fördern. Der Wettbewerb wird unterstützt von der DFB-Stiftung Egidius Braun.
Kriterien für die Prämierung
Vorbild: Praxisprojekte, die erfolgreich aber bislang noch vereinzelt sind, jedoch eine bundesweite Verbreitung und viele Nachahmer verdienen.
Innovation: Praktikable Ideen, die eine erstmalige Erprobung und Umsetzung (als Pilotprojekt) verdienen.
Migranten als Subjekte: Migrantinnen und Migranten engagieren sich selbst für ein gesellschaftlich relevantes Anliegen.
Grenzüberwindung: Migrations- bzw. Kulturgrenzen werden überwunden: Migranten engagieren sich gemeinsam mit Einheimischen. Migranten unterschiedlicher nationaler oder ethnischer Herkunft engagieren sich gemeinsam.
Über Selbsthilfe hinaus: Das Engagement geht über die Selbsthilfe - etwa zur Verbesserung der eigenen Migrationssituation - hinaus.
Migrationsstatus ist nachrangig: Bei der Anlage der Engagementprojekte ist der Migrationsstatus der Beteiligten nachrangig gegenüber ihrem Status als Bürger des Gemeinwesens in dem oder für das sie sich engagieren.
Preise
Die Auszeichnung der Preisträger erfolgt durch: Geldpreise: 1. Preis: 2.500 Euro, 2. Preis: 1.500 Euro, 3. Preis: 1.000 Euro - diese sollen vor allem zur Weiterentwicklung bzw. Verbreitung guter Praxis bzw. zur Erprobung praktikabler Idee eingesetzt werden.
Formlose Bewerbungen mit weiteren Infos wie Projektbeschreibung, Pressebeiträgen, Publikationen und Internetverweisen bitte an die Stiftung Bürger für Bürger, Herrn Bernhard Schulz, Friedrichstraße 94, 10117 Berlin, Tel. 030 / 24 31 49-0, Fax 030 / 24 31 49-49, info@buerger-fuer-buerger.de
17.11.08
Bundesregierung schreibt Nachhaltigkeitsstrategie fort / Wettbewerb startet
Der demografische Wandel stellt viele Kommunen bereits jetzt vor Probleme, Angebote wie Kindergärten, Bäder, Bibliotheken oder den öffentlichen Personennahverkehr im gewohnten Umfang aufrechtzuerhalten. Die Bundesregierung will rechtzeitig die Weichen für ein lebendiges und zukunftsfähiges Deutschland stellen, das den Herausforderungen einer alternden Gesellschaft aktiv begegnet und die sozialen Veränderungen kreativ und solidarisch gestaltet. Nach der Verabschiedung des jüngsten Fortschrittsberichtes zur 2002 beschlossenen Nachhaltigkeitsstrategie im Bundeskabinett und vor dem Start des mit 100.000 Euro dotierten Wettbewerbs "Generationendialog in der Praxis - Bürger initiieren Nachhaltigkeit" am 17. November (www.nachhaltigkeitsrat.de) betonen die Spitzen der beteiligten Ressorts die Bedeutung des Themas aus dem Blickwinkel ihrer jeweiligen Aufgabenbereiche:Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:
"Für die folgenden Generationen ein lebendiges, zukunftsfähiges Deutschland zu gestalten ist eine Aufgabe, die jeden einzelnen überfordert. Das geht nur, wenn alle staatlichen Institutionen und vor allen Dingen die Bürgerinnen und Bürger engagiert mit anpacken. Ich wünsche mir eine 'Verantwortungsgesellschaft', in der der Einzelne gerne die Initiative ergreift. Die Bereitschaft dazu ist riesig. Damit noch mehr Menschen aktiv werden, brauchen wir nicht nur klarere und übersichtlichere Strukturen der Informationen und Angebote. Bürgerschaftliches Engagement muss vor allem Spaß machen, sonst kommt keiner. Und Bürgerschaftliches Engagement braucht immer wieder Anerkennung, sonst bleibt niemand. Daran arbeiten wir."Peer Steinbrück, Bundesminister der Finanzen:
"In Deutschland gibt es eine tief verwurzelte, stark verbreitete und außerordentlich vielfältige Kultur des bürgerschaftlichen Engagements. Das ist das Verdienst von Millionen Menschen, die ihren ganz persönlichen Beitrag für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft leisten. Sie tun das an vielen Stellen, an denen der Staat nicht so wirksam helfen kann wie sie oder wo er nichts zu suchen hat. Wir wissen: Staatliche Hilfen können menschliche Zuwendung nicht ersetzen. Aber der Staat kann dieses bürgerschaftliche Engagement unterstützen - auch finanziell. Er tut das zum Beispiel mit den 'Hilfen für Helfer', also für Menschen, die sich bereits heute ehrenamtlich engagieren. Sie sind die wahren Vorbilder unserer Zeit. Unsere Gesellschaft braucht sie dringend - und noch mehr Menschen, die ihrem Vorbild folgen und sich selber stark machen für unsere Gesellschaft an den Stellen, wo sie (noch) schwach ist."
(Weitere Infos unter www.bmf.bund.de und www.hilfen-fuer-helfer.de)Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz:
"Ländliche Räume haben nur durch das Engagement der Bürgerinnen und Bürger ein Zukunft. Die ehrenamtliche Tätigkeit und eine aktive Bürgergesellschaft sind der Zukunftsschlüssel der ländlichen Räume. Durch eine enge Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Gemeinden können wir die Menschen vor Ort noch stärker unterstützen, sich ein lebenswertes Umfeld zu schaffen. Unser Augenmerk richtet sich auch auf strukturschwache Regionen, die in einem besonderen Maß vom demografischen Wandel betroffen ist. Mit dem Bundeswettbewerb 'Junge Menschen gestalten die ländlichen Räume', der 2009 startet, wollen wir Jugendliche motivieren, neue Maßnahmen zur Zukunftssicherung ihrer Region zu entwickeln."
(Weitere Infos unter www.bmelv.de)Ulla Schmidt, Bundesgesundheitsministerin:
"Angesichts der demografischen Entwicklung werden umfassende Prävention und Gesundheitsförderung in allen Altersgruppen und eine angemessene Versorgung älterer Menschen immer wichtiger. In der Pflege und Betreuung ist persönliche Zuwendung ebenso wichtig wie professionelle medizinische Versorgung. Hier leisten schon heute Angehörige und Menschen, die sich bürgerschaftlich engagieren, unverzichtbare Arbeit. Auch in der Prävention wären viele Angebote in der Selbsthilfe, im Sport, bei der Förderung der Kindergesundheit und in der Drogenprävention gar nicht möglich ohne die Einbindung von engagierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Ich bin überzeugt, dass wir für die Zukunft eine noch engere Verzahnung von professionellem und bürgerschaftlichem Engagement brauchen. Dafür werde ich mich weiter einsetzen."
(Weitere Infos unter www.bmg.bund.de)Wolfgang Tiefensee, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung: "Es ist nicht die Politik, es sind die Menschen, die in den Städten und Gemeinden das gesellschaftliche Leben gestalten. Die Politik muss diese Menschen unterstützen, sie kann gute Rahmenbedingungen für ein besseres Miteinander schaffen. Das tun wir mit der 'Nationalen Stadtentwicklungspolitik', mit der wir Projekte der Gemeinden fördern, die Bürger für ihre Stadt aktivieren und zum Zusammenhalt beitragen. Zum Beispiel werden Vereine unterstützt, leer stehende Gebäude zu sanieren und neu zu nutzen. Mit dem Programm 'Soziale Stadt' fördern wir das bürgerschaftliche Engagement direkt im Quartier - zum Beispiel den Rütli Campus oder die Stadtteilmütter im Rollbergviertel. Das Ziel ist, Arbeitsplätze und Bildungsangebote direkt vor Ort zu schaffen und das mit der Verbesserung der Gebäude, Parks und Plätze zu verbinden. Das ist ein Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung".
(Weitere Infos unter www.bmvbs.de)Über den gemeinsam mit dem Rat für Nachhaltige Entwicklung gestarteten Wettbewerb "Generationendialog in der Praxis - Bürger initiieren Nachhaltigkeit" will die Bundesregierung wegweisende Aktionen der Zivilgesellschaft honorieren. Teilnehmen können Bürgerinnen und Bürger, aber auch Träger, die in ihrer Stadt, Kommune oder in ihrer Region neue Anstöße in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung geben. Das besondere Augenmerk liegt auf Projekten, die den Zusammenhalt zwischen den Generationen stärken. Bis zu 50 wegweisende Projekte werden prämiert. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. März 2009. Wettbewerbsunterlagen sowie die Teilnahmekriterien sind auf www.nachhaltigkeitsrat.de veröffentlicht.
Der demografische Wandel selbst hat auch große Auswirkungen auf das bürgerliche Engagement. Wird nicht gegengesteuert, kommt es langfristig zu einem merklichen Rückgang der Engagiertenzahlen. Strukturschwache Regionen und solche mit ungünstiger demografischer Entwicklung sind in besonderem Maße auf aktive Bürger angewiesen. Nach gerade veröffentlichten Recherchen des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung müssen jetzt mehr Menschen angesprochen und für ein freiwilliges Engagement gewonnen werden. Dass das Potenzial da ist, zeigt eine aktuelle tns emnid-Umfrage, die vom Bundesfamilienministerium in Auftrag gegeben wurde. So sind oder waren 42 Prozent der deutschen Bevölkerung regelmäßig ehrenamtlich tätig. Das größte Wachstumspotenzial besteht bei der ältern Generation. Insbesondere für die Bereiche Umweltschutz, Gesundheit, Schule und Kindertagesstätten gibt es bereits jetzt weit mehr Interessierte als Angebote.
10.11.08
Neue Veröffentlichung: Steuertipps für Vereine
Das Bayerische Staatsministerium der Finanzen hat mit den "Steuertipps für Vereine" eine Zusammenstellung aktueller Regelungen veröffentlicht. Die 136seitige Broschüre ist online abrufbar unter www.verwaltung.bayern.de/Anlage1927949/SteuertippsfuerVereine.pdf
06.11.08
Weiterbildungsträger als Akteure im Gemeinwesen
Weiterbildungsträger sind heute gefordert, selbst zum Akteur in der Kommune zu werden. Dazu ist eine Erweiterung des Selbstverständnisses der Weiterbildungseinrichtungen als aktive Mitgestalter kommunaler Entwicklungsprozesse notwendig. Darüber hinaus sind neue Verständigungsprozesse mit kommunalpolitisch Verantwortlichen und anderen Akteuren im Gemeinwesen über die Möglichkeiten (und Grenzen) zur Nutzung von Bildung als Ressource erforderlich. Das ist das Fazit der Fachtagung "Handeln im Gemeinwesen - Zukunft gestalten - Weiterbildung als Potential nutzen" Anfang November in Potsdam. Die Integrationsbeauftragte des Landes Brandenburg, Prof. Dr. Karin Weiss, stellte darin die Ergebnisse des dreijährigen Modellprojektes "Lernende Einrichtungen der Weiterbildung in Umbruchsituationen" (LEWUS) vor.
Weitere Infos unter www.lewus.de
06.11.08
Innovationspreis 208 an Freiwilligenagenturen vergeben
Unter dem Motto "Jugend @ Engagement" hat die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) fünf besonders innovative Projekte von Freiwilligenagenturen ausgezeichnet. Der Fokus des "Innovationspreises" lag in diesem Jahr auf der Unterstützung jugendlichen Engagements.
Einen der drei mit 3.000 Euro dotierten Hauptpreise nahm das Freiwilligen-Zentrum Augsburg entgegen. Mit den Projekten "Change-in", "Sich engagieren lernen", "Tu was du kannst" und "Jugendfreiwilligendienste" wurde eine überzeugende Gesamtkonzeption für den Bereich Jugendengagementförderung vorgelegt, die es seit 2001 Schritt für Schritt entwickelt und erprobt hat. Allein am Projekt "Change in" haben über 2000 Augsburger Schüler/innen an 25 Schulen teilgenommen.
Ein weiterer Hauptpreis ging an die Freiwilligenagentur Jena für das Projekt "Engagiert vor Ort", bei dem sich Schüler/innen aus Jenaer Förderschulen in insgesamt 54 Teilprojekten engagieren, die gemeinsam mit Handwerkern und Künstler/innen konzipiert wurden. Das Projekt wurde ausgezeichnet, weil es niedrigschwellige und dennoch anspruchsvolle Angebote für die Zielgruppe ermöglicht und bereits sehr viele Schüler/innen erreicht hat.
Den dritten Hauptpreis erhielt das Centrum für bürgerschaftliches Engagement in Mülheim / Ruhr, das sich mit "Gemeinsam geht es besser! - Ein Generationenprojekt in Mülheim-Heißen" beworben hatte. Dabei geht es um Hilfen im Alter und Betreuung von Senior/innen.
03.11.08
Preis für Verbesserung des Wohnquartiers in NRW ausgeschrieben
Im Rahmen ihrer Aktionsplattform "NRW wohnt" lobt die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit dem Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes NRW und mit Unterstützung des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration und weiterer Partner ein Auszeichnungsverfahren zum Thema "NRW.wohnt - Wir in unserem Quartier" aus. Gesucht werden Beispiele bürgerschaftlichen oder institutionellen Engagements für den Erhalt, die Etablierung oder Verbesserung eines Wohnquartiers - Kampagnen, Initiativen, Bündnisse und Aktionen. Mögliche Projekte können beispielsweise sein: die Einrichtung eines Quartierhauses, die Gründung einer Nachbarschaftsinitiative, die Errichtung eines Abenteuerspielplatzes, die Schulhofgestaltung durch ein Schülerprojekt etc.
Weitere Infos und Bewerbung unter http://www.nrw-wohnt.de/index.php?id=8
27.10.08
Sachverständigenrat für Integration und Migration gegründet
Mitte Oktober hat sich in Berlin ein Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration gegründet. Der Sachverständigenrat versteht sich als ein unabhängiges, wissenschaftliches Gremium, das zu integrations- und migrationspolitischen Themen Stellung bezieht. Eine zentrale Aufgabe des Sachverständigenrats ist die Erstellung eines sog. Integrationsbarometers. Zweck des Integrationsbarometers ist es, die Einschätzung beziehungsweise Akzeptanz der Entwicklung von Integration und Migration sowie entsprechender Konzepte, Institutionen und Maßnahmen auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene zu erheben. Das erste Integrationsbarometer wird voraussichtlich im Frühjahr 2010 vorgelegt.
Weitere Infos unter www.svr-migration.de
20.10.08
Änderungen beim Gemeinnützigkeitsrecht
Mit dem Jahressteuergesetz 2009 kommt es auch zu Änderungen der Abgabenordnung. Die Änderung von § 51, Absatz 1 der Abgabenordnung bindet die Steuerbegünstigung von gemeinnützigen Organisationen an ihr Handeln, das zum einem verfassungsgemäß zu sein hat und zum anderen der Völkerverständigung dienen soll. Mit der geplanten Änderung wird aber auch das Gemeinnützigkeitsrecht national eingegrenzt. Damit verlieren verfassungsfeindliche Vereine ihre Steuervorteile, sind zum Beispiel nicht mehr von der Gewerbsteuer befreit und müssen künftig den vollen Mehrwertsteuersatz zahlen. Mit einer weiteren Änderung wird die Gemeinnützigkeit für Organisationen eingeschränkt, die im Ausland tätig sind. Sie bekommen danach nur noch den Status der Gemeinnützigkeit, wenn ihre Zwecke auch der Förderung des Ansehens der Bundesrepublik Deutschland im Ausland dienen. Diese Bestimmung wird von zahlreichen Experten kritisiert. Dem Jahressteuergesetz 2009 muss der Bundestag noch zustimmen. Am 8. Oktober hat eine Anhörung zum Jahressteuergesetz im Finanzausschuss des Bundestages stattgefunden, bei der 60 Organisationen eine Stellungnahme abgegeben haben.
Stellungnahmen unter www.bundestag.de/ausschuesse/a07/anhoerungen/099/
13.10.08
Fotowanderausstellung "Impulse für die Bürgergesellschaft" - Freie Termine in 2008
Für die Fotowanderausstellung "Impulse für die Bürgergesellschaft" gibt es kurzfristig noch zwei freie Termine zur Ausleihe im Jahr 2008:
- Fr., 24.10. bis Do., 06.11.08
- Fr., 12.12. bis Di., 06.01.09
Die Ausstellung bietet sich an, um Informationen zum Thema bürgerschaftliches Engagement zu vermitteln, kleine Events wie Ehrungen Engagierter zu organisieren und in Ergänzung zu diesem bundesweiten Überblick lokale Organisationen zu präsentieren.
Weitere Infos zur Ausstellung finden Sie hier.
Kontakt: Stiftung Bürger für Bürger, Herr Bernhard Schulz, Tel. 030 / 24 31 49-0, Fax 030 / 24 31 49-49, Handy 0160 600 31 65, E-Mail: info@buerger-fuer-buerger.de
08.10.08
Fördermöglichkeit für Jugendprojekte
Die Bundeszentrale für politische Bildung bietet jungen Leuten die Gelegenheit, Fördergelder für die Umsetzung ihrer Projektideen zu erhalten. Im Rahmen des "Aktionsprogramms für mehr Jugendbeteiligung" können Jugendprojekte von jungen Menschen bis 21 Jahren mit bis zu 1.000 Euro gefördert werden.
Nähere Infos sowie Anträge finden Sie auf www.bpb.de/machwas
Die Projektarbeit der Jugendliche wird durch zwei Trainings zum Projektmanagement unterstützt: Das Grundtraining findet vom 31. Oktober bis zum 02. November in Berlin statt. Das Aufbautraining folgt vom 7. bis zum 9. November in Bonn (Die Teilnahme an nur einem Training ist möglich). Die Teilnahme ist für die Jugendlichen kostenlos, die Reisekosten innerhalb Deutschlands werden übernommen. Nähere Informationen und ein detailliertes Programm dazu finden Sie auf www.du-machst.de
Weitere Informationen und Anmeldung zu den Trainings: Politischer Arbeitskreis Schulen e.V., Weberstr. 4, 53113 Bonn, Tel 0228 6899870, Fax 0228 6899871, info@pas-bonn.de, www.du-machst.de
20.09.08
Integrationsplan des Landes Baden-Württemberg veröffentlicht
Das Land Baden-Württemberg hat seinen aktuellen Integrationsplan veröffentlicht, der vom Ministerrat beschlossen wurde. Er spiegelt die wichtige Bedeutung wider, die die Integration von Migrantinnen und Migranten hat - Infos zur Stiftung Bürger für Bürger sind auf den Seiten 119-120 zu finden.
Zum Download
18.09.08
Woche des bürgerschaftlichen Engagements ist eröffnet
Die vierte bundesweite Woche des bürgerschaftlichen Engagements ist heute in einem feierlichen Rahmen im TIPI, dem Zelt am Kanzleramt, eröffnet worden - ein Zeichen der Wertschätzung für das freiwillige Engagement von 23 Millionen Menschen in Deutschland. Auch in diesem Jahr übernimmt Bundespräsident Horst Köhler die Schirmherrschaft. Die Auftaktveranstaltung fand in Zusammenarbeit mit der von Dr. Florian Langenscheidt gegründeten Kinderhilfsorganisation "Children for a better world" statt, die mit ihrer Initiative JUGEND HILFT! junge Menschen für ihren gesellschaftlichen Einsatz auszeichnet. Prominente Laudatoren wie Matthias Steiner, Olympiasieger im Gewichtheben, der Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios Peter Frey und der Schauspieler und Komiker Markus Majowski würdigten die jungen Preisträger.
Gerd Hoofe, Staatssekretär im Bundesfamilienministerium, Georg Kardinal Sterzinsky, Erzbischof von Berlin, und Prof. Thomas Olk, Vorsitzender des BBE-Sprecherrats und der Stiftung Bürger für Bürger, sprachen auf der Auftaktveranstaltung für mehr als 1400 Veranstaltungen bundesweit innerhalb der nächsten neun Tage.
15.09.08
Lebenshilfe aktiv
Mit dem Motto »Lebenshilfe aktiv« fördert der Bundesverband Lebenshilfe das bürgerschaftliche Engagement im Bereich der Behindertenhilfe. Im Rahmen dieses Projektes wird ein Netzwerk Freiwilligenengagement aufgebaut, für das freiwillige Engagement in der Lebenshilfe geworben und das Engagement von Menschen mit Behinderungen gestärkt. Um dies umzusetzen, haben viele örtliche Lebenshilfe-Vereinigungen Freiwilligenkoordination als wichtiges Aufgabengebiet definiert. Anfang September 2008 fand nun ein erstes Bundestreffen von Freiwilligenkoordinator/innen statt.
Weitere Infos unter www.lebenshilfe-aktiv.de/wFreiwilligenprojekt/index.php
13.09.08
1. Integrationsbericht für NRW
Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen hat den 1. Integrationsbericht vorgelegt. Der Bericht beruht auf einer Sonderauswertung des Mikrozensus, einer repräsentativen Befragung von einem Prozent der Bevölkerung. Er enthält nicht nur präzise Daten zu Ausländerinnen und Ausländern, sondern zur größeren Gruppe der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Nordrhein-Westfalen.
Der Bericht zeigt einerseits Integrationserfolge auf. So haben Eingebürgerte zum Teil bessere Bildungsabschlüsse als der Durchschnitt der Deutschen. Andererseits macht der Bericht den Handlungsbedarf für die Verbesserung der Integration deutlich. Vor allem im Erwerbsleben gibt es deutliche Unterschiede zwischen Zugewanderten und Deutschen, die sich an einer niedrigeren Erwerbsquote Zugewanderter ablesen lassen.
Integrationsbericht unter: http://www.mgffi.nrw.de/pdf/integration/Integrationsbericht_final150808.pdf
03.09.08
Aktionswoche Bürgerschaftliches Engagement
Lokale Freiwilligentage, regionale Feste, Bildungsveranstaltungen, bundesweite Aktionswochen - der September ist gefüllt mit außergewöhnlich vielen Veranstaltungen und thematischen Kampagnen. Mit Aktionswochen als bundesweiten Kampagnen erhalten Themen eine verstärkte mediale und öffentliche Aufmerksamkeit und unterstützen damit die vielen kleineren Aktionen vor Ort.
Die Woche des bürgerschaftlichen Engagements vom 19.-28.9.2008 wird unter dem Motto "Engagement macht stark" vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement koordiniert. Sie versteht sich als Freiwilligen-Offensive und macht das breit gefächerte bürgerschaftliche Engagement in Deutschland sichtbar. Schwerpunktthemen sind in diesem Jahr Bildung, Soziales und Umwelt- und Naturschutz.
Weitere Infos unter www.engagement-macht-stark.de
25.08.08
Interkulturelle Woche 2008
Vom 28. September bis 4. Oktober findet die Interkulturelle Woche 2008 statt. Sie beginnt mit einer zentralen bundesweiten Auftaktveranstaltung am 26. September in Schwerin. Auch dieses Jahr wird es wie im letzten Jahr mehrere tausend Veranstaltungen in vielen Orten überall in der Bundesrepublik geben. Motto der Woche ist "Teilhaben - Teil werden!"
Die Interkulturelle Woche thematisiert Möglichkeiten und Begrenzungen der Partizipation von Migrantinnen, Migranten und Flüchtlingen: Welche Erfahrungen gibt es aus Schule, Ausbildung und Beruf? Welche Maßnahmen wirken Diskriminierung entgegen? Wie können sich Religionsgemeinschaften in die Gesellschaft einbringen? Wie steht es um das Einbürgerungsrecht und um den Familiennachzug? Und: Welche Perspektive haben Menschen ohne Papiere?
Die Interkulturelle Woche ist eine Initiative der Deutschen Bischofskonferenz, der Evangelischen Kirche in Deutschland und der Griechisch-Orthodoxen Metropolie.
Weitere Infos unter www.interkulturellewoche.de
18.08.08
Neues Portal "Hilfen für Helfer"
Seit dem 1. Januar 2007 ist das Gesetz "Hilfen für Helfer" in Kraft. Das Gesetz gewährt Steuererleichterungen für freiwillige Helferinnen und Helfern im gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Bereich sowie für Bürgerinnen und Bürger, die steuerbefreite Körperschaften, z.B. Stiftungen, durch eine Spende unterstützen oder selber eine Stiftung gründen. Zu diesem Gesetz hat nun das Finanzministerium ein neues Internet-Portal eingerichtet, mit dem weitere Informationen zu den steuerrechtlichen Erleichterungen für Engagierte angeboten werden. Beispielsweise gibt es umfangreiche Informationen zur Übungsleiter- und zur Ehrenamtspauschale sowie zu weiteren steuerlichen Begünstigungen des Ehrenamtes.
Weitere Infos unter www.hilfen-fuer-helfer.de/lp/hilfen__fuer__helfer/node.html
11.08.08
Social Franchising auf dem Vormarsch
Social Franchising ist eine Methode zur systematischen Vervielfältigung von gemeinnützigen Projekten. Das Wissen aus erfolgreichen Einzelprojekten, die als Prototypen verstanden werden, wird dabei gezielt und effektiv weitergegeben. Der Bundesverband Deutscher Stiftungen hat nun ein Handbuch herausgegeben, das diesen Ansatz bekannt macht und zur Nachahmung anregen will. Das Handbuch richtet sich an Expert(inn)en, Praktiker(inn)en und Entscheidungsträger(inn)en des Gemeinwohlsektors. Neben einer theoretischen Einführung enthält die Publikation Leitfäden, Fallbeispiele und Checklisten für die praktische Umsetzung.
Bundesverband Deutscher Stiftungen: Social Franchising. Berlin 2008. 95 S. 35,90 Euro, ISBN 3-927645-38-9, www.stiftungen.org
21.07.08
Neue Datenbank zur Förderung des Corporate Citizenship
Die Bertelsmann-Stiftung hat eine Datenbank ins Leben gerufen, die als Mittler zwischen Unternehmen und gemeinnützigen Akteuren dienen soll. Die Datenbank will die Rahmenbedingungen zur Anbahnung, zur Begleitung und zur Auswertung von Kooperationen zwischen unterschiedlichen Partnern im kommunalen und regionalen Raum verbessern. Auf www.gute-geschaefte-macher.org präsentiert auch die Stiftung Bürger für Bürger ihre Angebote zur Kooperation mit Unternehmen.
14.07.08
Neues Buch: "Corporate Citizenship in Deutschland. Bilanz und Perspektiven"
Über 40 Autorinnen und Autoren leisten eine beachtliche Zwischenbilanz zum gesellschaftlichen Engagement von Unternehmen in Deutschland. Der Band umfasst wirtschafts- und sozialwissenschaftliche, unternehmensbezogene sowie journalistische und fachpolitische Beiträge. Die überraschende Konjunktur einer verspäteten Debatte? - dieser Frage gehen die Herausgeber (Holger Backhaus-Maul, Christiane Biedermann, Stefan Nährlich, Judith Polterauer) in der Einführung nach und zeigen Facetten und Perspektiven der deutschen Corporate Citizenship-Entwicklung auf.
VS-Verlauf für Sozialwissenschaften 2008, Wiesbaden www.vs-verlag.de, 541 Seiten, 39,90 Euro, ISBN 978-3-531-15959-1
07.07.08
Einladung zur Bewerbung - Leadership-Programm für junge Führungskräfte aus Migrantenorganisationen der Bertelsmann Stiftung 2008/2009
Die Bertelsmann Stiftung hat im letzten Jahr ein Leadership-Programm für junge Führungskräfte aus Migrantenorganisationen gestartet. Es handelt sich hierbei um ein Qualifizierungs- und Vernetzungsprogramm für junge Verantwortungsträger aus vorzugsweise bundes- oder landesweit tätigen Zuwandererorganisationen. Prof. Rita Süssmuth hat die Schirmherrschaft für das Programm übernommen.
Alle interessierten jungen Führungskräfte sind herzlich eingeladen, sich für den aktuellen zweiten Durchgang (2008/2009) des Leadership-Programms zu bewerben. Für das Programm sind ca. 30 Plätze vorgesehen. Alle anfallenden Reise-, Übernachtungs- und Seminarkosten werden von der Bertelsmann Stiftung getragen. Die Bewerbungsfrist endet am 31.07.2008.
Auf der Internetseite www.bertelsmann-stiftung.de/leadership-mo sind nähere Informationen über das Programm, die Qualifizierungsmaßnahmen und die Bewerbungskriterien zu finden.
Ansprechpartnerin ist Frau Kristina Neumann, Tel.05241/81-81428, Fax 05241/81-681428, kristina.neumann@bertelsmann.de
27.06.08
Deutscher Stiftungstag: Bundespräsident ehrt Michael Otto
"Den Zusammenhalt stärken - die Bürgergesellschaft entwickeln" lautete das Motto des Deutschen StiftungsTags, zu dem der Bundesverband Deutscher Stiftungen vom 25.-27.06.2008 nach München eingeladen hatte. 1.800 Stiftungsakteure, Experten und Politiker nutzten die Gelegenheit, sich in über 50 Arbeitskreisen und Foren über Stiftungsfragen auszutauschen.
Am 27.06.2008 ehrte Bundespräsident Horst Köhler den Unternehmer Michael Otto für sein stifterisches Engagement mit der "Medaille für Verdienste um das Stiftungswesen" des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. In seiner Festansprache betonte der Bundespräsident, Otto setze mit seinem stifterischen Wirken konsequent sein unternehmerisches Handeln fort und sei damit Vorbild für andere. Zugleich würdigte Köhler alle Stifterinnen und Stifter: "Unsere freiheitliche Gesellschaft braucht ihre Stifter, nicht als Repräsentanten einer exklusiven Kultur, sondern als verantwortungsvolle und gemeinwohlorientierte Anstifter und nicht zuletzt als Vorbilder in der Öffentlichkeit."
www.stiftungen.org
www.bundespraesident.de
23.06.08
Dokumentation zum "Forum Bürgergesellschaft 2008" erschienen
Über die Weiterentwicklung von Städten und Gemeinden zu Bürgerkommunen diskutierten knapp 30 Expertinnen und Experten aus Verwaltung, Verbänden, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Bürgergesellschaft und Medien Mitte März zwei Tage lang im Schloss Diedersdorf bei Berlin.
Die Ergebnisse sind dokumentiert im "Forschungsjournal neue soziale Bewegungen 2/2008" - die Publikation kann zum Vorzugspreis von 10 Euro bei der Stiftung Bürger für Bürger bestellt werden. Kontakt: Tel. 030 / 24 31 49-0, info@buerger-fuer-buerger.de
16.06.08
Dieter Schöffmann: Unternehmen als engagierte Bürger in der Kommune
Dieter Schöffmann, Geschäftsführer der Vis a Vis Agentur für Kommunikation in Köln und stellvertretender Vorsitzender der Stiftung Bürger für Bürger, informiert über aktuelle Entwicklungen beim Unternehmensengagement.
Zum Beitrag von Dieter Schöffmann
06.06.08
Neues Programm "Freiwilligendienste aller Generationen"
Im Juni dieses Jahres endet das Modellprogramm "Generationsübergreifende Freiwilligendienste" (GüF), das 2005 auf Empfehlung der Kommission "Impulse für die Zivilgesellschaft" vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend initiiert worden war. Bilanz: Fast 9.000 Freiwillige, 140 Träger und mehr als 50 Projekte mit 1.600 Einsatzstellen.
Das neue Programm "Freiwilligendienstes aller Generationen" des Bundesfamilienministeriums gehört zur Initiative "Alter schafft Neues". Es startet am 1. Januar 2009 und wird bis Ende Dezember 2011 mit 22,5 Millionen Euro gefördert. Ein Ideenwettbewerb für Träger und Kommunen wird bereits ausgeschrieben. Bundesweit sollen 30 Leuchtturmprojekte mit jährlich 50.000 Euro gefördert werden.
Weitere Bausteine sind die Bereitstellung von Mitteln zur Qualifizierung der Freiwilligen, eine Internetplattform als bürgernahe Informations- und Vernetzungsdrehscheibe sowie der Aufbau mobiler Kompetenzteams, die Kommunen und Träger mit Rat und Tat unterstützen.
Das neue Programm setzt auf eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit den Ländern, Kommunalen Spitzenverbänden und den Wohlfahrtsverbänden.
Weitere Infos unter www.alter-schafft-neues.de
31.05.08
Studie weist nach: Engagement bildet
Eine jetzt veröffentlichte Studie der TU Dortmund und des Deutschen Jugendinstituts München liefert empirische Nachweise für die Bedeutung des freiwilligen Engagements als Lernfeld für Jugendliche.
Dass Jugendliche nicht nur in der Schule für das Leben lernen können, erscheint als Erkenntnis nicht so neu. Neu an der Studie "Kompetenzerwerb im freiwilligen Engagement" ist, dass die nachhaltige Wirkung eines außerschulischen Lernfeldes erstmals auch empirisch nachgewiesen werden kann.
Über 70 Interviews haben die Dortmunder und Münchener Forscher mit jungen Engagierten aus Jugendverbänden, Schülervertretungen und Initiativen in drei Bundesländern (NRW, Bayern, Sachsen) geführt. Zusätzlich wurden engagementerfahrene Erwachsene interviewt sowie in einer bundesweit angelegten standardisierten Repräsentativerhebung ca. 1.500 in der Jugendzeit engagierte 25- bis 40jährige und eine gleichaltrige Vergleichsgruppe von ca. 500 Personen ohne Engagementerfahrung befragt.
Alle Ergebnisse weisen in eine Richtung: Im Vergleich zu früher Nicht- Engagierten verfügen in der Jugendzeit engagierte Erwachsene über mehr praktische Handlungserfahrungen und damit auch über mehr Kompetenzen. Dies betrifft besonders die Organisations-, Gremien- und Leitungskompetenzen. So haben sie häufiger im Team gearbeitet, Veranstaltungen organisiert, Reden gehalten und Leitungsaufgaben übernommen.
Dass diese Erfahrungen Auswirkungen auf das Berufsleben haben, liegt auf der Hand. Kenntnisse aus dem freiwilligen Engagement wirken sich positiv in Einstellungsverfahren aus, führen - auch unter Ausschluss anderer Variablen - zu höheren Berufsabschlüssen und damit zu größerer beruflicher Zufriedenheit. Im Vergleich zur Gruppe der Nicht- Engagierten können doppelt so viele ehemals Engagierte einen Universitäts- oder Fachhochschulabschluss vorweisen. Zudem ergreifen sie häufiger Sozial-, Erziehungs- oder Gesundheitsberufe als früher Nicht-Engagierte. Damit ist das freiwillige Engagement Jugendlicher auch ein Rekrutierungsfeld für Sozialberufe. Dies ist angesichts des steigenden Bedarfs an Fachpersonal nicht ohne arbeitsmarktpolitische Bedeutung.
Und noch ein Effekt hat sich gezeigt: Wer als Jugendlicher gesellschaftliche Verantwortung durch ein freiwilliges Engagement übernimmt, tut dies mit großer Wahrscheinlichkeit auch als Erwachsener. Früher Engagierte engagieren sich auch im fortgeschrittenen Alter häufiger freiwillig in Vereinen und anderen Organisationen (über 50 Prozent; früher Nicht-Engagierte: 15 Prozent), sind stärker in Parteien, Gewerkschaften und Bürgerinitiativen vertreten und beteiligen sich auch ansonsten öfter an politischen und sozialen Aktivitäten im Gemeinwesen. Sogar ihre Spendenbereitschaft ist höher als die der Nicht-Engagierten.
Wiebken Düx / Gerald Prein / Erich Sass / Claus J. Tully:
Kompetenzerwerb im freiwilligen Engagement
Eine empirische Studie zum informellen Lernen im Jugendalter
VS Verlag für Sozialwissenschaften
ISBN: 978-3-531-15798-6, Mai 2008, 34,90 Euro
21.05.08
Integrationswettbewerb
"Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement":
Mit der vierten Auflage des bundesweiten Wettbewerbes will die Stiftung Bürger für Bürger die Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement fördern.
In der bisherigen Praxis der Integrationsarbeit sind Migranten oft nur Objekte sozialer Arbeit und bürgerschaftlichen Engagements. Es kommt noch zu selten vor, dass Migranten selbstverständlich in gemeinnützigen Organisationen der Mehrheitsgesellschaft neben Einheimischen und Migranten aus anderen Ländern und Kulturen ehrenamtlich mitwirken.
Mit dem bundesweiten Praxis- und Ideenwettbewerb soll auf eine weitere positive Veränderung dieser Situation hingewirkt werden. Vorbildhafte Praxis und realisierbare innovative Ideen sollen mit dem Wettbewerb identifiziert, anerkannt bzw. ausgezeichnet und zur Nachahmung oder erstmaligen Realisierung angeregt werden.
Kriterien für die Prämierung
Vorbild: Praxisprojekte, die erfolgreich aber bislang noch vereinzelt sind, jedoch eine bundesweite Verbreitung und viele Nachahmer verdienen.
Innovation: Praktikable Ideen, die eine erstmalige Erprobung und Umsetzung (als Pilotprojekt) verdienen.
Migranten als Subjekte: Migrantinnen und Migranten engagieren sich selbst für ein gesellschaftlich relevantes Anliegen.
Grenzüberwindung: Migrations- bzw. Kulturgrenzen werden überwunden: Migranten engagieren sich gemeinsam mit Einheimischen. Migranten unterschiedlicher nationaler oder ethnischer Herkunft engagieren sich gemeinsam.
Über Selbsthilfe hinaus: Das Engagement geht über die Selbsthilfe - etwa zur Verbesserung der Migrationssituation - hinaus.
Migrationsstatus ist nachrangig: Bei der Anlage der Engagementprojekte ist der Migrationsstatus der Beteiligten nachrangig gegenüber ihrem Status als Bürger des Gemeinwesens in dem oder für das sie sich engagieren.
Preise
Die Auszeichnung der Preisträger erfolgt durch:
Geldpreise: 1. Preis: 2.500 Euro, 2. Preis: 1.500 Euro, 3. Preis: 1.000 Euro - diese sollen vor allem zur Weiterentwicklung bzw. Verbreiterung guter Praxis bzw. zur Erprobung praktikabler Idee eingesetzt werden. Schon bei der Einreichung von Wettbewerbsbeiträgen sollte nachvollziehbar herausgearbeitet werden, in welcher Weise das Preisgeld sinnvoll eingesetzt werden würde.
Öffentlichkeit: Alle Preisträger und möglichst auch die nicht preisgekrönten jedoch ebenfalls nennenswerten Beiträge sollen eine größtmögliche Öffentlichkeit erfahren: durch eine entsprechende öffentliche Preisträgerveranstaltung sowie durch eine attraktive Präsentation im Internet.
Kontakte: Die Stiftung wird - gemeinsam mit weiteren Unterstützern - den Preisträgern bei der Weiterentwicklung oder erstmaligen Realisierung mit der Vermittlung von Kontakten zu kompetenten Unterstützern und relevanten Entscheidungsträgern behilflich sein.
Netzwerk und gegenseitige Hilfe: Von den Wettbewerbsteilnehmern wird erwartet, dass sie ihre Erfahrungen und ihr Know how mit den anderen Beteiligten sowie mit weiteren ehrlich Interessierten teilen, etwa bei gelegentlichen regionalen oder themenorientierten Netzwerktreffen.
Einsendeschluß ist der 30. November 2008.
Formlose Bewerbungen mit weiteren Infos wie Projektbeschreibung, Pressebeiträgen, DVDs / Filmen, Publikationen und Internetverweisen sind zu richten an die Stiftung Bürger für Bürger, Herrn Bernhard Schulz, Friedrichstr. 94, 10117 Berlin, E-Mail: info@buerger-fuer-buerger.de, Tel. 030 / 24 31 49-0.
Der Wettbewerb wird unterstützt von der DFB-Stiftung Egidius Braun.
06.05.08
Neue Broschüre bietet praxisnahe Tipps und konkrete Unterstützung rund um soziales Engagement von Unternehmen und Mitarbeitern: "Wie sich Unternehmen richtig engagieren"
Mehr als 40 Prozent aller mittelständischen Unternehmen engagieren sich mindestens einmal im Jahr gemeinnützig. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) in Bonn. Damit leisten speziell Mittelständler einen wertvollen Beitrag zur Lebensqualität in ihrem direkten Umfeld. Allerdings ergeben sich besonders für kleine und mittlere Unternehmen und deren Beschäftigte, die sich sozial engagieren wollen, viele Fragen bei der Planung und Ausgestaltung ihres Engagements.
Die Publikation "Gemeinsam für den guten Zweck" der Initiative "für mich, für uns, für alle" gibt Antworten auf diese Fragen und bietet Hilfestellung für die Umsetzung von gemeinnützigem Unternehmensengagement. Sie richtet sich dabei sowohl an die Unternehmensführung als auch an engagierte Mitarbeiter.
Praxisbeispiele zeigen auf, wie vielfältig das gemeinsame gesellschaftliche Engagement von Unternehmern und Beschäftigten sein kann. Der Leser erfährt, warum Unternehmen und Mitarbeiter gleichermaßen davon profitieren. Ein Beitrag aus der Mittelstandsforschung identifiziert neueste Trends und stellt die Empfehlungen auf ein wissenschaftliches Fundament. Interviews, Tipps und Ratschläge sowie ein Glossar und die Adressen der wichtigsten Ansprechpartner machen die Publikation zu einem wertvollen Ratgeber für alle Beteiligten.
Die 44-seitige Broschüre kann auf der Webseite www.buerger-engagement.de heruntergeladen werden.
27.04.08
Initiative ZivilEngagement: Dr. Hans Fleisch, Beauftragter der Bundesregierung für ZivilEngagement kommentiert
Seine Vorhaben zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements beschreibt der hauptamtliche Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen im Gastkommentar für den aktuellen Newsletter "Im Gespräch" auf Seite 5.
10.04.08
Siegerehrung beim "Talcid Förderpreis für Bürgerengagement"
"Handwerk macht Schule": In diesem Projekt ziehen 23 Handwerker im Ruhestand ihren Blaumann wieder an und zeigen Schülern, was sie mit ihren Händen schaffen können. In Hamburger Ganztagsschulen wird gezimmert, gemauert, geschweißt, gebacken und gekocht – und jugendliche Hauptschulabgänger erhalten bei der generationsübergreifenden Zusammenarbeit wichtige Tipps zur Berufsorientierung und jede Menge Motivation für den Start ins Berufsleben.
Das Projekt ist Bundessieger beim erstmals ausgeschriebenen Förderpreis von Bayer Vital und der Stiftung Bürger für Bürger. Der Wettbewerb soll gemeinnützige Aktivitäten würdigen und gleichzeitig gesundheitsfördernde Aspekte sozialer Netzwerke aufzeigen.
Initiatorin des Hamburger Projektes ist die 70jährige Hannelore Menzel, die seit zwölf Jahren mit ihrem Bürgerengagement die Möglichkeit nutzt, etwas Sinnvolles aufzubauen.
Für das Preisgeld in Höhe von 2.500 ä werden Werkzeuge, Material und Arbeitskleidung angeschafft. Doch schon während Hannelore Menzel diesen Gedanken ausspricht, kommt ihr wieder eine Idee: Wenn sie eine Schneiderin in Rente ausfindig machen und für das Projekt gewinnen könnte, bliebe vielleicht sogar noch etwas Geld für andere wichtige Dinge übrigö
Die mehr als 200 Zusendungen spiegeln die große Bandbreite und Vielfalt wider, mit der sich Bürgerinnen und Bürger für gesellschaftliches Miteinander mit gemeinnützigen Aktivitäten engagieren. So auch der 2. Preis, der an "IDEE" ("Integration durch ehrenamtliches Engagement") der Freiwilligen-Agentur Leipzig ging.
Dabei stehen Langzeitarbeitslose im Mittelpunkt, die durch ein bürgerschaftliches Engagement sozialer Ausgrenzung entgegenwirken. Für Arbeitslose droht eine Spirale noch unten: ein schleichender Verlust kommunikativer Fähigkeiten, sozialer Kompetenzen und häufig auch körperlicher Gesundheit – Faktoren, die für die Rückkehr in das Berufsleben jedoch unverzichtbar sind. Diesen Teufelskreis will das Ende 2007 gegründete Projekt IDEE durchbrechen – und tut es bereits mit erstaunlichem Erfolg. "Denn Menschen in Erwerbslosigkeit zu fördern, bedeutet ihre Handlungsfähigkeit zu erhalten", erklärt Projektleiterin Katja Berngruber. Die Freiwilligen können in einem selbst gewählten Arbeitsfeld Neues ausprobieren. Auch die AktivA-Schulungen zur Gesundheitsförderung spielen eine wichtige Rolle, mit deren Hilfe die Teilnehmer für ihren Alltag und das Ehrenamt fit gemacht werden.
Ehrenamtliche leisten für Alleinerziehende und Familien unbürokratische Hilfe bei der Kinderbetreuung – dieses Credo verfolgen die "Leverkusener Leihomas und Leihopas" bereits seit mehr als 20 Jahren. Der Lohn für ihren Einsatz: 3. Bundessieger beim Talcid-Förderpreis für Bürgerengagement.
"Wenn man gebraucht wird, rappelt man sich immer wieder auf", sagt Marianne Gill voller Überzeugung. Und sie muss es wissen, denn mit ihren 81 Jahren plagt auch sie zuweilen das eine oder andere Wehwehchen. Aber sobald sie zu Sophie, Charlotte und Leanne kommt, um mit ihnen zu spielen, zu backen und zu basteln, ist das vergessen. Marianne Gill ist eine von 22 Leihomas und Leihopas, die ehrenamtlich babysitten und flexibel helfen, wenn Eltern oder Alleinerziehende keine Betreuungsmöglichkeit für ihre Kinder haben. 50 Familien werden auf diese Weise unterstützt. "Wer keine Verwandten in der Nähe hat, für den können unsere Leihomas und –opas eine große Entlastung sein", erklärt Projektleiterin Ilona Illmann. Hinzu kommt nach ihrer Erfahrung, dass immer mehr Mütter und Väter alleinerziehend sind oder sich einen bezahlten Babysitter nicht leisten können.
Die Gründe, sich zu engagieren, sind so unterschiedlich wie die Menschen, die sich in dieser Aufgabe zusammengefunden haben: Der plötzliche Tod des Partners, das Bedauern, selbst keine Kinder oder Enkel zu haben oder die sorge, nach lebenslanger Berufstätigkeit in ein Loch zu fallen. Oder einfach nur der Wunsch, Gutes zu tun und etwas zurückzugeben.
Die Siegerprojekte sowie 20 weitere vorbildliche Projekte sind dokumentiert hier und werden bundesweit kommuniziert.
Weitere Infos unter www.talcid-buergerengagement.de
Kontakt zu den Siegerprojekten:
www.asb-hamburg.de, zeitspender@asb-hamburg.de
www.freiwilligen-agentur-leipzig.de, info@freiwilligen-agentur-leipzig.de
ilona.illmann@stadt.leverkusen.de, Tel. 02171 / 406-5107
31.03.08
"Forum Bürgergesellschaft" im Schloss Diedersdorf zu Bürgerkommunen
Über die Weiterentwicklung von Städten und Gemeinden zu Bürgerkommunen diskutierten knapp 30 Expertinnen und Experten aus Verwaltung, Verbänden, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Bürgergesellschaft und Medien zwei Tage lang im Schloss Diedersdorf bei Berlin. Die Ergebnisse werden dokumentiert im "Forschungsjournal neue soziale Bewegungen 2/2008" und erscheinen voraussichtlich Ende Mai 2008.
Einen Bericht dazu von Gloria Possart finden Sie auch hier.
15.03.08
Fotos der Preisverleihung des Integrationswettbewerbes jetzt online
Fotos der Preisverleihung des Integrationswettbewerbes am 11.03.08 im Roten Rathaus in Berlin finden Sie unter: href="http://pingu2k.ath.cx/gallery2/f/integrationswettbewerb08
11.03.08
Siegerehrung beim Integrationswettbewerb
Die Sieger beim bundesweiten Wettbewerb "Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement" der Stiftung Bürger für Bürger kommen aus Celle, Erfurt und Minden. Die Bundessieger sowie fünf Anerkennungspreise wurden gestern Abend (11.3.08) bei einer großen Preisverleihung im Roten Rathaus in Berlin bekannt gegeben und gekürt.
Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration und Integration, Staatsministerin Prof. Dr. Maria Böhmer (CDU) regte an, dass die ausgezeichneten Projekte auch andernorts nachgeahmt und umgesetzt werden sollten, da bürgerschaftliches Engagement ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Integration sei.
Beim Sieger, Jugend-, Freizeit- & Kunst-Club Celler Land, haben 25 jugendliche Migrantinnen und Migranten gemeinsam mit Einheimischen einen Jugendclub gegründet, ein verfallenes Gebäude saniert und bieten nun ein vielfältiges Programm an.
Den zweiten Platz belegte das Zentrum für Integration und Migration in Erfurt. Dritter wurde die Aktionsgemeinschaft Friedenswoche Minden e.V..
Einen Anerkennungspreis erhielt Svetlana Paschenko aus Kassel für die erfolgreiche Arbeit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland. Außerdem wurden ausgezeichnet: Das Projekt "Kulturbrücke" des exilio e.V. aus Lindau (Bildungs- und Begegnungszentrum), die Bürgerstiftung Ratzeburg (Stiftung) für ihre schulübergreifende Projektwoche, der Fanladen St. Pauli für den "Kiezkick - Fußball der Kulturen" (Sport) und die Metro AG für das Projekt "Newin" (Unternehmen).
Die Auszeichnung der Preisträger erfolgt durch Geldpreise (1. Preis: 2.500 Euro, 2. Preis: 1.500 Euro, 3. Preis: 1.000 Euro sowie vier weitere Anerkennungspreise in Höhe von 500 Euro, ein undotierter) sowie Öffentlichkeitsarbeit (Presseinformationen, öffentliche Preisträgerveranstaltung, Internet-Präsentation und Kontakte).
Der Wettbewerb wird unterstützt von der DFB-Stiftung Egidius Braun.
Die Dokumentation zum Wettbewerb finden Sie unter:
www.buerger-fuer-buerger.de/content/ablage/Doku_Wettbewerb2008.pdf
03.03.08
Ausgeweiteter Unfallschutz für Engagierte
Ehrenamtliche, die in gemeinnützigen Organisationen in "herausgehobener Weise Verantwortung" übernehmen, können nun auch den Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung für sich in Anspruch nehmen. Bislang war dieser Schutz nur Ehrenamtlichen in Wahlämtern vorbehalten. Diese Ausweitung ergibt sich durch das Unfallversicherungs-Modernisierungsgesetz, das am 13. Februar im Kabinett der Bundesregierung beraten wurde. Zudem können auch Menschen, die sich in Parteien freiwillig engagieren, diesen Schutz in Anspruch nehmen. Grundlage der Ausweitungen sind Änderungen im Siebten Sozialgesetzbuch (ß 6 Abs. 1 Nr. 3). Die Begründungen finden sich im Gesetzentwurf auf den Seiten 64/65. Entwurf des Unfallversicherungs-Modernisierungsgesetzes unter www.bmas.de/coremedia/generator/24422/UVMG__unfallversicherungsmodernisierungsgesetz.html
19.02.08
1. Berliner Freiwilligenbörse am 1. März 2008
Von 11-17 Uhr findet am Samstag, 1. März die 1. Berliner Freiwilligenbörse im Roten Rathaus statt. Rund 50 gemeinnützige Vereine, Initiativen und Organisationen stellen ihre Angebote für ein freiwilliges Engagement aus zehn Themenbereichen vor. Im Begleitprogramm werden neben prägnanten Informations-Veranstaltungen rund um das Bürgerschaftliche Engagement auch Kleinkunstbeiträge angeboten. Für das leibliches Wohl sowie für eine Kinderbetreuung ist gesorgt. Der Eintritt ist kostenlos.
Veranstalter der Ersten Berliner Freiwilligenbörse ist das Landesnetzwerk "aktiv in Berlin", ein Netzwerk von 53 sozial engagierten Organisationen, sowie der Treffpunkt Hilfsbereitschaft, die Landesfreiwilligenagentur Berlin.
12.02.08
Broschüre "Versicherungsschutz im Ehrenamt" neu aufgelegt
Wer zahlt bei einer Verletzung im Ehrenamts-Job? Und wer kommt für Schäden auf, die jemand anderem zufügt werden? Diese und andere Fragen beantwortet die neu aufgelegte Broschüre "Sicher engagiert - Versicherungsschutz im Ehrenamt". Engagierte finden in der Broschüre Informationen über gesetzlichen Versicherungsschutz, welche Bundesländer Sammelverträge für Engagierte abgeschlossen haben und welche Lücken und Klauseln besonders zu beachten sind. Fallbeispiele, Checklisten für den persönlichen Bedarf und Tipps unter anderem zu den richtigen Ansprechpartnern machen die Broschüre besonders übersichtlich und hilfreich.
Interessierte können sie kostenlos per E-Mail an info@buerger-engagement.de bestellen oder unter www.buerger-engagement.de herunterladen.
Herausgegeben wird die Broschüre von der Initiative "für mich, für uns, für alle" und vom Verband öffentlicher Versicherer.
04.02.08
Ehrenamt: Neue Impulse durch EhrenamtMessen im Norden
Veranstaltungsreihe in vier norddeutschen Ländern erfolgreich gestartet
Mit 29 Großveranstaltungen zum Ehrenamt in den vier norddeutschen Ländern Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein soll das ehrenamtliche Engagement in das Blickfeld der Öffentlichkeit gerückt werden.
Die EhrenamtMessen Norddeutschland 2008 sind regionale Messen und hochkarätige themenbezogene Veranstaltungen zum Ehrenamt - eine attraktive Plattform, um den Bürgern die Möglichkeit zu geben, im persönlichen Kontakt mit Vereinen und Initiativen eine ehrenamtliche Betätigung zu finden. Organisiert werden die EhrenamtMessen Norddeutschland 2008 von einer länderübergreifenden Kooperation: Partner sind die Freiwilligen-Agentur Bremen, die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Hamburg, die Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Mecklenburg-Vorpommern und das EhrenamtNetzwerk Schleswig-Holstein, das wesentlich von der Bürgerstiftung Region Ahrensburg initiiert ist.
Konzeptionelle Grundlage der EhrenamtMessen Norddeutschland 2008 sind die erfolgreichen Veranstaltungsreihen in Hamburg und Schleswig-Holstein in den Vorjahren. Allein dort kamen mehr als 30.000 Bürger zu den Veranstaltungen, über 1.000 Vereine präsentierten ihre Angebote und konnten direkt mehr als 5.000 neue Aktive gewinnen.
Die Veranstaltungen finden bis Mitte März statt; der Eintritt ist frei. Einzelheiten zu Terminen, Orten und Programm gibt es im Internet: www.ehrenamt-im-norden.de
23.01.08
Mehr als 200 Bewerbungen um "Talcid-Förderpreis für Bürgerengagement"
Mehr als 200 Bewerbungen sind beim erstmals ausgeschriebenen Förderpreis von Bayer Vital und der Stiftung Bürger für Bürger eingegangen. Der Wettbewerb soll gemeinnützige Aktivitäten würdigen und gleichzeitig gesundheitsfördernde Aspekte sozialer Netzwerke aufzeigen.
Die Zusendungen spiegeln die große Bandbreite und Vielfalt wider, mit der sich Bürgerinnen und Bürger für gesellschaftliches Miteinander mit gemeinnützigen Aktivitäten engagieren.
Die Siegerprojekte sowie 20 weitere vorbildliche Projekte werden dokumentiert und bundesweit kommuniziert. Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt im April 2008. Die Geldpreise (1. Preis: 2.500 Euro, 2. Preis: 1.500 Euro, 3. Preis: 1.000 Euro) für die gemeinnützige Organisation bzw. den gemeinnützigen Zweck, bei der bzw. für den das Engagement stattfindet, ermittelt eine prominent besetzte Jury. Sie besteht aus:
- Dr. Konrad Hummel, Sozialdezernent der Stadt Augsburg
- Dr. Klaus Kluthe, Leiter der Division Consumer Care bei Bayer Vital
- Prof. Dr. Thomas Olk, Sprecher des Bundesnetzwerkes Bürgerschaftliches Engagement und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bürger für Bürger
- Julia Scharnhorst, Psychologin und Master of Public Health
- Dieter Schöffmann, stellvertretender Vorsitzender der Stiftung Bürger für Bürger
- Bernhard Schulz, Geschäftsführer der Stiftung Bürger für Bürger
Weitere Infos unter www.talcid-buergerengagement.de
15.01.08
Jury ermittelte Landessieger beim Integrationswettbewerb
Die Sieger beim bundesweiten Wettbewerb "Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement" der Stiftung Bürger für Bürger stehen fest. Aus 193 Bewerbungen wählte eine prominent besetzte Jury heute die Landessieger aus den Bundesländern. Die daraus ermittelten Bundessieger sowie Anerkennungspreise werden bei einer großen Preisverleihung am 11. März im Roten Rathaus in Berlin im Beisein der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Prof. Maria Böhmer (CDU), bekannt gegeben und gekürt.
Mit dem bundesweiten Praxis- und Ideenwettbewerb sollen vorbildhafte Praxis und realisierbare innovative Ideen identifiziert, anerkannt und zur Nachahmung oder erstmaligen Realisierung angeregt werden. Besonderen Wert legte die Jury darauf, dass Migrantinnen und Migranten sich gemeinsam mit Einheimischen für ein gesellschaftlich relevantes Anliegen engagieren.
Die Auszeichnung der Preisträger erfolgt durch Geldpreise (1. Preis: 2.500 Euro, 2. Preis: 1.500 Euro, 3. Preis: 1.000 Euro sowie vier weitere Anerkennungspreise in Höhe von 500 Euro), Öffentlichkeitsarbeit (Presseinformationen, öffentliche Preisträgerveranstaltung, Internet-Präsentation und Kontakte) sowie Fortbildung.
Der Wettbewerb wird unterstützt von der DFB-Stiftung Egidius Braun.
Nachfolgend eine übersicht der Landessieger:
Baden-Württemberg:
Förderung durch Bildung - Sputnik e.V., Frau Natalie Siegle, Gänsäckerstr. 53, 74081 Heilbronn, Tel. 07131/6426643
Bayern:
exilio Hilfe für Migranten, Flüchtlinge und Folterüberlebende e.V., Frau Sieglinde Beier, Reutiner Str. 5, 88131 Lindau, Tel. 08382/409450
Berlin:
Interkulturelle Begegnungsstätte des Bayouma-Hauses, Projekt "Nachbarn öffnen ihre Türen", Arbeiterwohlfahrt Friedrichshain-Kreuzberg e.V., Herr Langkau, Karl-Marx-Allee 93a, 10243 Berlin, Tel. 030/42089034
Brandenburg:
Integrationsverein Perspektive e.V., Frau Oxana Samsonyuk, Walther-Bothe-Str. 23, 16515 Oranienburg, Tel. 03301/204319
Bremen:
Human & Environment e.V., Frau Dr. Barbara Chavez Ramirez, Parkstr. 6, 28209 Bremen, Tel. 0421/6848015
Hamburg:
Fanladen St. Pauli, Projekt "KiezKick - Fußball der Kulturen", Herr Stefan Schatz, Brigittenstraße 3, 20359 Hamburg, Tel. 040/4396961
Hessen:
Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V., Ortsgruppe Kassel, Frau Svetlana Paschenko, Huttenstr. 6, 34119 Kassel, 0561-7660119
Mecklenburg-Vorpommern:
"Neue Zeiten" Rostock e.V., Herr Günter Brock, Henrik-Ibsen-Str. 20 (Zi. 2.26), 18106 Rostock, Tel. 0381/6600645
Niedersachsen:
Jugend-, Freizeit- & Kunst-Club (JFKC) Celler Land e.V., Herr Kalle Selchert, Bahnhofstr. 47, 29221 Celle, Tel. 05141/900513
NRW - Rheinland:
Metro Group, Projekt "Newin", Herr Rouben Halajian, Schlüterstr. 1, 40235 Düsseldorf, Tel. 0211/6886-1391
NRW - Westfalen:
Aktionsgemeinschaft Friedenswoche Minden e.V., Herr Frank Bloech, Alte Kirchstr. 1a, 32423 Minden, Tel. 0571/24339
Rheinland-Pfalz:
Caritasverband für die Region Rhein-Mosel-Ahr e.V., Projekt "Incultura", Frau Tina Heidger, Brückenstrasse 7, 56727 Mayen, Tel. 02651/9869-26
Saarland:
BARIS - Leben und Lernen e.V., Verein zur Förderung des Zusammenlebens von Menschen dt. und ausländischer Herkunft, Frau Hanne Kraus, Saarstr. 25, 66333 Völklingen, 06898/294014
Sachsen:
Ausländerrat Dresden e.V., Internationales Begegnungszentrum, Frau Marianne Berndt, Heinrich-Zille-Str. 6, 01219 Dresden, Tel. 0351/43637-24
Sachsen-Anhalt:
Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V., Frau Pauline Wiedemann, Lutherstr. 29, 06886 Lutherstadt Wittenberg, Tel. 03491/433955
Schleswig-Holstein:
Bürgerstiftung Ratzeburg, Herr Dr. Fritz Bahrs, Große Kreuzstr. 7, 23909 Ratzeburg, Tel. 04541/802196
Thüringen:
Zentrum für Integration und Migration, Frau Beate Tröster, Rosa-Luxemburg-Str. 50, 99086 Erfurt, Tel. 0361/6431535
08.01.08
Neue Publikation "Professionalisierung von Sozialkampagnen. Mobilisierung oder Abstumpfung der öffentlichkeit?" von Katja Prescher
Der Band richtet sich an alle, die sich mit den theoretischen Grundlagen sowohl des Sozialmarketings als auch der Sozialkampagnenarbeit von Non-Profit-Organisationen und Unternehmen befassen möchten. Etliche Fallbeispiele bekannter Organisationen und renommierter Unternehmen werden skizziert und analysiert und das Wissen zahlreicher Experten aus den Bereichen Sozialmarketing, Non-Profit-Organisationen und Unternehmen wird herangezogen.
Broschiert - VDM Verlag (Dez 2007) - 152 Seiten ISBN 3836453061 - ISBN-13 9783836453066
19.12.07
Fröhliche Weihnachten!
Die Stiftung Bürger für Bürger wünscht allen Engagierten besinnliche Adventstage, fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Jahr 2008.
Wir bedanken uns bei unseren Kooperationspartnern für die gute Zusammenarbeit sowie bei allen Freunden der Stiftung für ihre jeweiligen Beiträge zu einer lebenswerten, solidarischen und menschlichen Gesellschaft.
15.12.07
Die Bertelsmann Stiftung möchte Reports zu verschiedenen Themenfeldern des gemeinnützigen Sektors erstellen
Ein Report wird sich dem Thema "Junge Menschen und gesellschaftliches Engagement" widmen. Potentiellen Geldgebern soll damit eine Orientierung für die Unterstützung unterschiedlichster Maßnahmen in diesem Themenfeld geben werden. Gemeinnützige Organisationen, die junge Menschen im Alter von vier bis 25 Jahren für gesellschaftliches Engagement nachhaltig gewinnen, sind eingeladen, sich um die Aufnahme in den Report zu bewerben. Die Förderung von sozialem Handeln und politischer Partizipation im Lebensumfeld der jungen Menschen (Kita, Schule, Stadtteil, Kommune, Universität) sollte dabei ein explizites Ziel darstellen. Für die Bewerbung ist ab sofort ein Onlinefragebogen bis zum 3. Februar 2008 frei geschaltet unter www.themenreports-npo.de
Weitere Infos bei Frau Ina Epkenhans, Tel. 05241/81-81302, ina.epkenhans@bertelsmann.de
08.12.07
Termin für Preisverleihung beim Integrationswettbewerb steht fest
Am Dienstag, 11. März 2008 von 17-20 Uhr im Roten Rathaus in Berlin-Mitte findet die Preisverleihung des Wettbewerbs "Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement" statt. Die Jury wird Mitte Januar 2008 über die Preisträger entscheiden. Voraussichtlich am 16.01.08 informieren wir per E-Mail an unseren Verteiler, per Internet www.buerger-fuer-buerger.de und in den Medien über die ermittelten Landessieger (in den einzelnen Bundesländern). Aus diesen Landessiegern werden die Bundessieger und weitere Anerkennungspreise ausgewählt. Diese präsentieren sich in der großen Preisverleihung am 11. März 2008, zu der in diesem Jahr mehr als 220 Gäste kamen.
Weitere Bewerbungen sind noch bis zum 15. Dezember 2007 möglich - die Ausschreibung finden Sie in der Rubrik "Fördermöglichkeiten" unter "Wettbewerbe".
30.11.07
Neues Handbuch Corporate Citizenship für Manager
Das "Handbuch Corporate Citizenship: Corporate Social Responsibility für Manager", herausgegeben von André Habisch, René Schmidpeter und Martin Neureiter, liefert eine übersicht über die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten unternehmerischen gesellschaftlichen Engagements. Das Handbuch führt in das Management von CC ein, zeigt die Praxis von Bereichen wie Public Relations, Marketing, Investor Relations, Personal/HR und Reporting auf, stellt CC-Instrumente wie z.B. Stiftungen, Bürgerstiftungen und Corporate Volunteering vor sowie Bereiche des Engagements, Rahmenbedingungen und öffentliche Partner. Wissenschaftler und Praktiker aus unterschiedlichen Bereichen geben Insiderwissen weiter und zeigen, wie Corporate Citizenship erfolgreich angewendet werden kann.
Weitere Infos: www.springer.com
26.11.07
Zivilgesellschaft als Mittel gegen Rechtsextremismus
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hat in diesem Jahr zwei neue Programme aufgelegt, die im Kampf gegen den Rechtsextremismus alle gesellschaftlichen Kräfte partnerschaftlich einbinden und vor allem Jugendliche als Zielgruppe ansprechen. Die Bundesregierung hat sich darüber hinaus mit den Ländern und Kommunen auf ein gemeinsames Konzept gegen Rechtsextremismus verständigt.
Das auf Dauer eingerichtete Programm "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie", das seit dem 1. Januar 2007 läuft, soll vor allem die Zivilgesellschaft stärken und Jugendlichen Werte wie Toleranz und Demokratie vermitteln. Kommunen entwickeln in Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Akteuren lokale Aktionspläne. Jeder dieser auf die örtlichen Begebenheiten zugeschnittenen Pläne sieht konkrete Maßnamen und Schritte vor, wie die lokalen Jugendlichen besser sozial integriert und für demokratische Strukturen gewonnen werden können. Von den 90 geförderten lokalen Aktionsplänen befinden sich 60 in den neuen Bundesländern.
Das zweite Programm "Förderung von Beratungsnetzwerken - Mobile Intervention gegen Rechtsextremismus" läuft seit dem 1. Juli 2007. Der Fokus dieses Programms liegt auf der anlassbezogenen Intervention. Hier richten die Länder landesweite Beratungsnetzwerke ein, aus denen in akut bedrohlichen Situationen mit rechtsextremem, fremdenfeindlichem oder antisemitischem Hintergrund mobile Interventionsteams gebildet werden. Diese Teams leisten schnelle und professionelle Beratungshilfe, damit die betroffenen Kommunen, aber auch die Menschen vor Ort eine solche Krisensituation bewältigen können. Alle neuen Bundesländer wirken mit. Aus den alten Ländern sind in diesem Jahr bereits Bayern, Hessen, Niedersachsen, Saarland und Rheinland-Pfalz dabei. Die übrigen Bundesländer folgen 2008.
Darüber hinaus unterstützt das Bundesfamilienministerium überregionale Modellprojekte, die jeweils unterschiedliche thematische Schwerpunkte setzen wie etwa die Prävention und die Arbeit mit rechtsextremistisch gefährdeten Jugendlichen.
Nach dem gemeinsamen Konzept der Bundesregierung, der Länder und Kommunen sollen bei der Bekämpfung des Rechtsextremismus die Bereiche Kinder und Jugendliche, Prävention und Repression durch die Sicherheitsbehörden, Stärkung der Zivilgesellschaft und verstärkte Angebotspolitik demokratischer Kräfte sowie Qualifizierung der politischen Auseinandersetzung künftig noch stärker zusammenstehen, aufeinander ausgerichtet und Teil einer Gesamtstrategie sein.
"Für einen langfristigen Erfolg gegen Rechtextremismus brauchen wir Strategien, die früh ansetzen und Kinder und Jugendliche stark machen gegen die Hetzparolen der Extremisten", sagt Dr. Hermann Kues, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. "Alle gesellschaftlichen Kräfte unseres Landes sind hier gefragt - Bund, Länder, Kommunen, die zivilgesellschaftlichen Akteure und Bürgerinnen und Bürger. Denn nur gemeinsam können Vielfalt und Toleranz in Deutschland gelebt werden." Der Bund habe die Fördermittel für Projekte gegen den Rechtsextremismus von jährlich 19 Millionen für das laufende Jahr um weitere 5 Millionen Euro aufgestockt.
Weitere Infos unter www.vielfalt-tut-gut.de
26.11.07
Bundesweit schon 460 Mehrgenerationenhäuser gefördert
Das Bundesfamilienministerium hat inzwischen 460 Mehrgenerationenhäuser (MGH) in die Förderung aufgenommen. "Damit sind wir unserem Ziel, in jedem Kreis und in jeder kreisfreien Stadt mindestens ein Mehrgenerationenhaus entstehen zu lassen, einen großen Schritt näher gekommen", sagt Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU).
MGHs übertragen das Miteinander der Generationen vom privaten in den öffentlichen Raum. Erfahrungswissen und die Potenziale aller Generationen werden genutzt - und soziales Kapital aktiviert.
Der Bund fördert 500 dieser verlässlichen Anlaufstellen, in denen sich Menschen jedes Lebensalters begegnen, jeweils über einen Zeitraum von fünf Jahren mit jährlich 40.000 Euro. 500 Orte, an denen ältere Menschen wieder eine Aufgabe finden können, an denen sie gebraucht und gefordert werden. 500 Orte, die helfen, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren, Kinder früh zu fördern und Menschen für den Einstieg oder den Wiedereinstieg in den Beruf zu qualifizieren. Geschaffen wird ein nachbarschaftliches Netzwerk familiennaher und generationenübergreifender Dienstleistungen von der Hausaufgabenhilfe über Beratungen bis hin zum geselligen Miteinander.
Dabei entstehen neue Wege bei der Zusammenarbeit von Hauptamtlichen und Freiwilligen: Die Aufgaben werden stets nach Kompetenzen verteilt. Denn oftmals sind die Menschen aus der Nachbarschaft die Expertinnen und Experten. Freiwillige werden sehr ernst genommen - sie arbeiten mit den Festangestellten "auf gleicher Augenhöhe". Darüber hinaus schaffen die Häuser ein Klima der Anerkennung für bürgerschaftliches Engagement. Trotzdem sind Hauptamtliche obligatorisch, denn sie garantieren verlässliche Strukturen und Abläufe.
Mit dem Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser setzt die Politik auf einen Mix, der private und freiwillige Initiativen mit staatlichen Leistungen verbindet. Die Häuser kooperieren mit Unternehmen und aktivieren bürgerschaftliches Engagement. Dabei ziehen alle an einem Strang: die Politik, bürgerschaftlich Engagierte und professionelle Kräfte, Träger von Einrichtungen sowie die Nutzerinnen und Nutzer.
14.11.07
Stiftungs-Forum: Bürgerschaftliches Engagement und Stiftungen - Motor für das Gemeinwesen?
Bernhard Schulz, Geschäftsführer der Stiftung Bürger für Bürger, stellte im "Haus der Begegnung" in Berlin-Wannsee im Rahmen einer "Stiftungs-Sprechstunde" die Arbeit zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements näher vor. Rund 20 Gäste diskutierten nach dem Vortrag die Möglichkeiten und Grenzen von Stiftungen. Wichtige Aspekte waren die aktuelle Reform des Gemeinnützigkeitsrechts, die es noch interessanter macht, sich für das Gemeinwohl einzubringen.
Eine entsprechende Veranstaltung ist auch andernorts in Kooperation mit lokalen Partnern möglich. Kontakt: Tel. 030 / 24 31 49-0, info@buerger-fuer-buerger.de
13.11.07
Prof. Dr. Thomas Olk, Vorsitzender der Stiftung Bürger für Bürger: "Ehrenamt im Aufwind"
Der Vorsitzende der Stiftung Bürger für Bürger, Prof. Dr. Thomas Olk, bilanziert in einem Artikel in der Frankfurter Rundschau "Das Ehrenamt im Aufwind" fünf Jahre Bürgergesellschaft. Dabei übt er Kritik an "symbolischer Politik" und lobt konkrete Projekte, die "die Ressource Engagement bzw. Zivilgesellschaft" einbeziehen. Der komplette Artikel ist zu finden unter: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/dokumentation/?em_cnt=1242026
13.11.07
Stiftungs-Forum im "Haus der Begegnung" am Großen Wannsee in Berlin: Bürgerschaftliches Engagement und Stiftungen - Motor für das Gemeinwesen?
Zeit: Dienstag, 13. November 2007, 18.30 Uhr
Ort: Haus der Begegnung, Am Großen Wannsee 40, 14109 Berlin
Wir laden herzlich ein zur "Stiftungs-Sprechstunde": Lernen Sie zwei interessante Stiftungen (näher) kennen, diskutieren Sie mit über die Aktivitäten von Stiftungen, schlagen Sie neue Projekte vor und überlegen Sie, ob ein Engagement für Sie von Interesse sein könnte. Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:Die aktuelle Reform des Gemeinnützigkeitsrechts macht es noch interessanter, sich für das Gemeinwohl einzubringen:
- Prof. Dr. Jörg Thiede, Dr. Jörg Thiede Stiftung
Stiftungszweck: Sanierung von Baudenkmälern (u.a. das Veranstaltungshaus) und die Förderung von Jugendlichen mit schlechten Startchancen, die an der Sanierung beteiligt waren.- Bernhard Schulz, Geschäftsführer der Stiftung Bürger für Bürger
Stiftungszweck: Förderung des bürgerschaftlichen Engagements,
Schwerpunktthemen: Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement und Corporate Citizenship (unternehmerisches Engagement)Wir freuen uns auf interessante Gespräche im kleinen Kreis über Möglichkeiten und Grenzen von Stiftungen. Eintritt frei. Anmeldung bitte per E-Mail, Fax, Brief oder Telefon an: Stiftung Bürger für Bürger, Herrn Bernhard Schulz, Friedrichstraße 94, 10117 Berlin, Tel. 030 / 24 31 49-0, Fax 030 / 24 31 49-49, mobil 0160-600 31 65, info@buerger-fuer-buerger.de
- der Sonderausgabenabzugsbetrag für Zuwendungen in das Grundstockvermögen von gemeinnützigen Stiftungen wurde auf eine Million Euro erhöht und gilt nun auch für Zustiftungen nach dem ersten Gründungsjahr.
- die Höchstgrenze für den Spendenabzug erhöht sich auf 20 % des Gesamtbetrages der Einkünfte
- für Spenden bis zu 200 Euro reicht als Nachweis der Überweisungsbeleg der Bank
29.10.07
Neue Publikation des Deutschen Städtetages zur Integration von Zuwanderern
Erfahrungen und Anregungen aus der Praxis in den Städten liefert die neue Publikation des Deutschen Städtetages zur Integration von Zuwanderern. Nach einer allgemeinen Einführung werden anhand verschiedener Handlungsfelder diverse Beispiele beschrieben, erläutert und deren Ansprechpartner genannt.
www.staedtetag.de/imperia/md/content/schwerpunkte/fachinfos/2007/22.pdf
10.10.07
Bewerbungen für Talcid-Förderpreis jetzt online möglich
Ein lebendiges, funktionierendes Gemeinwesen wirkt sich positiv auf die Gesundheit der Menschen aus. Wer anderen hilft, wird seltener krank und lebt gesünder. Eine aktive Teilhabe an Gemeinschaft etwa durch bürgerschaftliches Engagement nutzt nicht nur der Gesellschaft, sondern jedem Einzelnen. Der von Bayer Vital und der Stiftung Bürger für Bürger erstmals ausgeschriebene Förderpreis soll daher gemeinnützige Aktivitäten würdigen und gleichzeitig gesundheitsfördernde Aspekte sozialer Netzwerke aufzeigen.
Teilnahmebedingungen: Teilnehmen bzw. vorgeschlagen werden können alle Bürgerinnen und Bürger, die sich für gesellschaftliches Miteinander mit entsprechenden gemeinnützigen Aktivitäten engagieren: für Kinder und Jugendliche, hilfsbedürftige Menschen (kranke und gebrechliche Menschen, Menschen mit Behinderung etc.), für die Integration und Teilhabe randständiger oder ausgegrenzter Menschen. Die Formen und Felder des Engagements können dabei unterschiedlichster Art sein: helfend, betreuend, bildend, kulturell, sportlich usw.
Nicht berücksichtigt
- wird das Engagement in und für politische Parteien, in und für Gewerkschaften, in Organen der kommunalen Selbstverwaltung (Räte, Bezirksvertretungen)
- werden Personen, die bereits Landes- oder Bundesauszeichnungen für ihr bürgerschaftliches Engagement erhalten haben.
Bewerbungsverfahren: Unter www.talcid-buergerengagement.de können Bewerber bzw. Vorschlagende innerhalb weniger Minuten ein Formular ausfüllen oder das ausgedruckte Bewerbungsformular mit weiteren Materialien wie Bildern, Filme oder Schriftstücke auf dem Postweg einreichen.
Die Ausschreibung läuft vom 1. Oktober 2007 bis 15. Januar 2008.
Die Preise: Geldpreise (1. Preis: 2.500 Euro, 2. Preis: 1.500 Euro, 3. Preis: 1.000 Euro) für die gemeinnützige Organisation bzw. den gemeinnützigen Zweck, bei der bzw. für den das Engagement stattfindet sowie weitere Unterstützung und Anerkennung. So werden 20 vorbildliche Projekte dokumentiert und bundesweit kommuniziert. Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt im März 2008.
Die Ziele des Förderpreises:
- Die gesundheitsfördernden Effekte des individuellen bürgerschaftlichen Engagements werden in der Öffentlichkeit bekannter.
- Der negative Zusammenhang von gesellschaftlicher wie individueller Desintegration und Isolation und Gesundheit, sowie der positive Zusammenhang von Bürgerengagement und Gesundheit werden in der Öffentlichkeit bekannter.
- Gute und beste Beispiele für entsprechendes Bürgerengagement werden in der breiteren Öffentlichkeit bekannt und regen zur Nachahmung an.
- Vorbildhaftes, beispielgebendes individuelles Bürgerengagement wird öffentlich anerkannt.
Weitere Infos unter www.talcid-buergerengagement.de oder:
Stiftung Bürger für Bürger
Herr Bernhard Schulz
Friedrichstr. 94
10117 Berlin
Tel. 030 / 24 31 49-0, Fax 030 / 24 31 49-49
E-Mail: info@buerger-fuer-buerger.de
25.09.07
25.000 Euro für zukunftsweisende Stiftungen
Einen mit 25.000 Euro dotierten Preis für Stiftungen, die zukunftsweisend zur L&oumml;sung von gesellschaftlichen Problemen beitragen wollen, schreibt die "Feri Finance Group" aus. Der Preis wird gemeinsam mit dem "Maecenata Institut" vergeben. Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2007.
Weitere Infos unter http://www.feri.de/de/feri-stiftungspreis/auszeichnung-besonderer-stiftungsideen.aspx
16.09.07
Stipendienförderung für Spitzensportler und ehrenamtlich engagierte Studenten in Hessen
Herausragender sportlicher und ehrenamtlicher Einsatz hessischer Studentinnen und Studenten wird ab dem Wintersemester 2007/2008 durch die Vergabe von Stipendien gefördert. Pro Semester können bis zu 230 besonders engagierte ehrenamtliche Funktionsträger hessischer Organisationen und bis zu 70 hessische Spitzensportler, die an einer hessischen Hochschule studieren und Studienbeiträge entrichten, ein Stipendium in Höhe von 500 Euro erhalten. Für die Stipendienregelung seien Haushaltsmitteln in Höhe von 300.000 Euro pro Jahr vorgesehen.
30.08.07
Online Beratung zu "Generationsübergreifenden Freiwilligendiensten"
Personen, die Interesse haben sich 10 - 20 Stunden pro Woche für mindestens 3 Monate in sozialen oder anderen Bereichen zu engagieren, können sich ab sofort auf dem Portal des Deutschen Caritasverbandes www.beratung-caritas.de zu "Generationsübergreifenden Freiwilligendiensten" informieren und online beraten lassen. Auch Einrichtungen, die an dieser neuen Form freiwilligen Engagements interessiert sind, finden zahlreiche Informationen und haben die Möglichkeit Online-Anfragen zu stellen.
Berater/innen in den örtlichen Beratungsstellen stehen für die Beratung zur Verfügung. Bundesweit gibt es innerhalb des Deutschen Caritasverbandes 18 lokale Beratungsstellen im Modellprojekt "Generationsübergreifende Freiwilligendienste", welche Beratung und Vermittlung Interessierter leisten sowie Einsätze begleiten. Ergänzend dazu steht die Online-Beratung zur Verfügung.
22.08.07
Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU): "Immer mehr Menschen erkennen: Sich für andere einzusetzen, tut gut"
Bundesfamilienministerium startet Initiative ZivilEngagement "Miteinander - füreinander" / Beauftragter wird berufen / Freiwilligendienste künftig flexibler
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bündelt die gesellschaftlichen Kräfte rund um das Thema Ehrenamt in einer Hand. Die Initiative ZivilEngagement "Miteinander - füreinander" hat das Ziel, zivilgesellschaftliches Engagement anzuerkennen, weiterzuentwickeln und zu stärken. Mehr als 23 Millionen Menschen in Deutschland sind bereits ehrenamtlich tätig. Sie geben anderen Menschen Zeit, Geld, Ideen und Zuwendung.
Das Fundament dafür bilden seit Jahren Vereine, Kirchen, Wohlfahrtsverbände und Stiftungen. Darauf baut die Initiative ZivilEngagement "Miteinander - füreinander" auf: Sie vernetzt, berät, qualifiziert und fördert die verschiedenen Initiativen und macht so die unterschiedlichen Facetten bürgerschaftlichen Engagements und ihren Wert für die Engagierten wie für die Gesellschaft deutlich.
"Glücklicherweise erkennen immer mehr Männer, Frauen, Jugendliche und auch Kinder, dass es gut tut, sich für andere einzusetzen und das Wichtigste: Sie handeln auch danach. Darauf können wir stolz sein, aber wir dürfen die Hände nicht in den Schoß legen, sondern müssen diese Wurzeln dieses Engagements festigen. Die Initiative ZivilEngagement bereitet den Boden dafür", sagt Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen.
Die Initiative ZivilEngagement enthält zunächst sechs Maßnahmen, die in Zusammenarbeit mit den beteiligten Partnern ständig ergänzt und weiterentwickelt werden sollen.
1. Neue Freiwilligendienste für neue Freiwillige.
Das Bundesfamilienministerium hat das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) weiterentwickelt. Mit dem vom Kabinett beschlossenen Gesetz zur Förderung der Jugendfreiwilligendienste werden diese Dienste in Zukunft zeitlich flexibler und damit auch attraktiver. "Wir wissen, dass viel mehr junge Menschen Freiwilligendienste leisten würden, wenn diese nicht so starr und in einem Block über mindestens ein Jahr zu leisten wären. Deshalb können die Dienste ab dem kommenden Jahr in Drei-Monats-Blöcken eingeteilt werden. Damit ist es viel leichter, sie in freien Zeiten wie sie oft zwischen Schulabschluss und Berufsausbildung oder Studium entstehen, zu leisten", sagt Ursula von der Leyen. Zum 1. Januar 2008 wird verbessert:
- Die Höchstdauer von Freiwilligendiensten wird von bislang höchstens 18 Monaten auf insgesamt 24 Monate angehoben - zunächst im Inland und voraussichtlich ab 2009 auch im Ausland
- Ein mindestens sechsmonatiger Freiwilligeneinsatz im Inland kann in Blöcke von mindestens drei Monate aufgeteilt werden.
- Mehrere mindestens sechsmonatige Freiwilligendienste können bis zu einer Gesamtdauer von 24 Monaten miteinander kombiniert werden.
2. "Danke" allein genügt nicht.
Anerkennung und Wertschätzung sind der wichtigste Lohn für Menschen, die sich engagieren und entscheidende Motivation für weiteres Engagement. Eine Kampagne in Zusammenarbeit mit Partnern aus allen gesellschaftlichen Bereichen soll die Leitidee der Bürgergesellschaft noch fester verankern und ihren Wert für die Engagierten wie für die Gesellschaft deutlich herausstellen
3. Wer unterstützt, wird unterstützt.
Organisationen, die freiwillig Engagierte vernetzen, beraten, qualifizieren und ihre Interessen vertreten, bilden eine Infrastruktur, die Engagement wirksamer und nachhaltiger macht. Das Bundesfamilienministerium unterstützt diese Unterstützer bei der Organisation, fördert Strukturen und schafft gute Rahmenbedingungen für neue Infrastruktur, um die Wege ins bürgerschaftliche Engagement weiter auszubauen. Es sollen modellhaft "Schulen der Zivilgesellschaft" und "Entwicklungsagenturen" entstehen, die vor Ort Hilfen und Dienstleistungen erarbeiten sowie Wissen verbreiten. Freiwillige sollen qualifiziert werden. Denkbar sind Angebote wie Projektmanagement, Marketing, Summer Academys oder Freiwilligenmanagement.
4. Jede und Jeder kann mitmachen, egal woher sie kommen.
Für Migrantinnen und Migranten kann bürgerschaftliches Engagement ein Brückenschlag in die Gesellschaft sein und so den Weg zur Integration ebnen. Dazu gehört, ihr freiwilliges Engagement zu schätzen und anzuerkennen. Daher wird die Bundesregierung in Abstimmung mit Migrantenverbänden und gemeinnützigen Organisationen eine Strategie zur Förderung des Engagements von Migrantinnen und Migranten entwickeln. Gefördert wird zudem Forschung, die ein besonderes Augenmerk auf Engagementformen insbesondere der Migrantinnen und Migranten der zweiten Generation legt.
5. Auch Unternehmen sollen was unternehmen.
Gemeinsam mit Spitzenvertretern der Wirtschaft soll es eine neue Plattform für Zivilgesellschaft in der Wirtschaft geben.
Ziel: Die Unternehmen fördern die Anerkennung und Unterstützung bürgerschaftlichen Engagements und sagen zu, diese Kriterien noch stärker in ihrer Personal- und Organisationspolitik zu berücksichtigen. Darüber hinaus wird das Bundesfamilienministerium Aktivitäten bürgerschaftlichen Engagements der Unternehmen systematisch erfassen, analysieren und verstärkt die Zusammenarbeit mit Zentren für Corporate Citizenship suchen.
6. Im Osten was Neues.
Zivilgesellschaft und Bürgerengagement tragen zur Entwicklung einer Region bei und sind zugleich der beste Schutz gegen Extremismus. Mit dem Programm "Vielfalt tut gut" unterstützt die Bundesregierung bereits lokale Strategien, um zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus zu stärken. Gemeinsam mit der Initiative Bürgerstiftungen wird das Bundesfamilienministerium daher den Aufbau von Bürgerstiftungen in den neuen Bundesländern unterstützen. Um die vielfältigen Aktivitäten zu koordinieren und in Partnerschaft mit Verbänden, Stiftungen und Unternehmen auszubauen, setzt das Bundesfamilienministerium erstmals den "Beauftragten ZivilEngagement" ein. Dieses Ehrenamt übernimmt Dr. Hans Fleisch. Der 49-jährige Jurist ist im Hauptberuf Generalsekretär des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen und seit vielen Jahren in Nichtregierungsorganisationen aktiv.
Die Aufgabe des Beauftragten ist es auch, als Berater die Leitidee der Bürgergesellschaft in der Politik und im Regierungshandeln stärker zu verankern und zusätzliche Initiativen anzustoßen. Hans Fleisch wird von einer Geschäftsstelle im Bundesfamilienministerium unterstützt.
Weitere Infos unter www.bmfsfj.de
06.08.07
Unterausschuss empfiehlt weitere Reformen
Der Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement hat weitere reformpolitische Schritte zur Verbesserung der Rahmenbedingungen und Infrastruktur der Engagementförderung angeregt. Er reagierte damit auf die Verabschiedung des "Gesetzes zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements" durch den Deutschen Bundestag am 6. Juli. Insbesondere wird in einer Stellungnahme empfohlen, die Aktivitäten der Bundesministerien im Bereich der Förderung des bürgerschaftlichen Engagements zu bündeln und die Infrastrukturen der Engagementförderung zu stärken. Zudem werden Transparenz und Publizitätspflichten für die Organisationen des Dritten Sektors angeregt. Der Unterausschuss empfiehlt auch, für die Anerkennung gemeinnütziger Körperschaften künftig eine zentrale Instanz zu schaffen und die Europatauglichkeit des Gemeinnützigkeitsrechts sicherzustellen.
06.08.07
Engagement-Bereitschaft wird in Jugend geprägt
Die Bereitschaft zum bürgerschaftlichen Engagement wird in der Kindheit und im Jugendalter erworben - das ist das Ergebnis einer Studie des "Deutschen Kinderhilfswerks" ("Vita gesellschaftliches Engagement"). So haben sich fast 83 Prozent derjenigen, die heute gesellschaftlich stark engagiert sind, bereits in Kindheit und Jugend engagiert. Schule und Lehrern kommt dabei offenbar eine geringere prägende und motivierende Rolle zu als außerschulischen Aktivitäten in Vereinen oder Organisationen. Für die Studie, die gemeinsam mit der "Bertelsmann Stiftung" und "Unicef Deutschland" erstellt wurde, wurden 900 Engagierte und Politiker befragt.
Weitere Infos unter www.kinderpolitik.de/aktuell/studie_engagement.php
31.07.07
Gesetz zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements
Der Deutsche Bundestag hat das "Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements" (bekannt auch als "Hilfen für Helfer" beschlossen. Das Gesetz soll am 21.09.2007 voraussichtlich den Bundesrat passieren und rückwirkend zum 01.01.2007 in Kraft treten. Das Gesetz enthält eine Reihe von Änderungen bei der steuerlichen Anerkennung, die das Spenden, die Gründung von Stiftungen und bürgerschaftliches Engagement vereinfachen. Die Gesetzesänderungen, an denen der Dritte Sektor mitwirkte, wurden zum Beispiel vom Bundesverband Deutscher Stiftungen, vom Deutschen Spendenrat, dem Deutschen Fundraising Verband und dem Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) ausdrücklich begrüßt.
Weitere Informationen:
- Entwurf des "Gesetzes zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements" (Bundestagsdrucksache 16/5200 vom 03.05.2007) http://dip.bundestag.de/btd/16/052/1605200.pdf
- Stellungnahme des Deutschen Spendenrats und des Deutschen Fundraising Verbandes http://www.spendenrat.de/index.php?id=56,112,0,0,1,0
- Bundesverband Deutscher Stiftungen: Die wichtigsten Änderungen für Stiftungen im Überblick, inkl. Beispielrechnung unter http://www.stiftungen.org/reform
- Stellungnahme und weitere Informationen des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) unter http://www.b-b-e.de
23.07.07
Stiftung Bürger für Bürger sucht neue Büroräume
Für ihre Geschäftsstelle sucht die Stiftung Bürger für Bürger ab September ein neues Büro. Gesucht werden 1-2 Büroräume mit 30-60 qm Fläche, Toilette und Teeküche (mindestens Mitbenutzung), Telefon- und Internetanschluß (DSL), möglichst ruhig, hell und freundlich und gute Anbindung an ÖPNV in Berlin oder Umland.
Bürogemeinschaft oder Untermieter-Verhältnis sind denkbar. Preisvorstellung: bis 500 Euro monatlich warm.
Auch weitere Suchende bitte melden, da schon ein Angebot für eine größere Einheit vorliegt.
Kontakt: Bernhard Schulz, Geschäftsführer der Stiftung, Tel. mobil 0160 600 3165
07.07.07
Fotowanderausstellung "Impulse für die Bürgergesellschaft" beim Empowerment-Kongress in Magdeburg
Die Stiftung Bürger für Bürger präsentiert ihre Fotowanderausstellung beim Empowerment-Kongress, der vom 19. bis 21. September 2007 in Magdeburg stattfindet. Zu der hochkarätig besetzten Fachveranstaltung werden mehr als 500 Gäste aus Verwaltung, Politik, Verbänden und Vereinen, Medien und Gesellschaft erwartet.
Weitere Infos unter www.kongress2007.de
27.06.07
Neues Internetportal zur Integration von Zuwanderern des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge
Integration ist ein vielschichtiger Prozess. Damit er gelingt, müssen alle - Zuwanderer und Einheimische - an einem Strang ziehen. Das Integrationsportal soll den Integrationsprozess unterstützen, indem es Angebote und Möglichkeiten zielgruppenorientiert aufzeigt. Zuwanderer, interessierte Bürger und Akteure der Integrationsarbeit finden hier alles Wissenswerte zum Thema Integration, Fördermöglichkeiten, Ansprechpartner und Kontaktstellen.
Die Internetadresse des Integrationsportals lautet: www.integration-in-deutschland.de
18.06.07
Preis für Naturschutz-Engagement ausgeschrieben
Mit dem Preiswettbewerb "Mensch und Natur" werden bundesweit Menschen und Institutionen geehrt, die sich ehrenamtlich für den Erhalt und die Förderung der Natur engagieren oder mit ihren Projekten das Thema Naturschutz öffentlich machen. Vergeben wird der Preis von der "Deutschen Bundesstiftung Umwelt" und dem "ZDF". Das Preisgeld des zum sechsten Mal ausgeschriebenen Wettbewerbs beträgt insgesamt 25.000 Euro. Bewerbungsschluss ist der 30. Juni 2007.
Weitere Infos unter http://www.dbu.de/muna
07.06.07
Langfassung des "2. Freiwilligensurvey" online
Die Gesamtfassung des 2. Freiwilligensurvey ist im Internet veröffentlicht worden. Der 2. Freiwillligensurvey ist mit seinen 480 Seiten die vermutlich umfassendste Datensammlung zum bürgerschaftlichen Engagement in Deutschland. Die repräsentative Längsschnittuntersuchung wurde 2004 auf Basis von 15.000 Telefoninterviews erhoben.
www.bmfsfj.de/Kategorien/Publikationen/Publikationen,did=73430.html
29.05.07
Neuausschreibung des bundesweiten Wettbewerbes
"Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement":
Mit der dritten Auflage des bundesweiten Wettbewerbes will die Stiftung Bürger für Bürger die Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement fördern.
In der bisherigen Praxis der Integrationsarbeit sind Migranten oft nur Objekte sozialer Arbeit und bürgerschaftlichen Engagements. Es kommt noch zu selten vor, dass Migranten selbstverständlich in gemeinnützigen Organisationen der Mehrheitsgesellschaft neben Einheimischen und Migranten aus anderen Ländern und Kulturen ehrenamtlich mitwirken.
Mit dem bundesweiten Praxis- und Ideenwettbewerb soll auf eine positive Veränderung dieser Situation hingewirkt werden. Vorbildhafte Praxis und realisierbare innovative Ideen sollen mit dem Wettbewerb identifiziert, anerkannt bzw. ausgezeichnet und zur Nachahmung oder erstmaligen Realisierung angeregt werden.
Kriterien für die Prämierung
Vorbild: Praxisprojekte, die erfolgreich aber bislang noch vereinzelt sind, jedoch eine bundesweite Verbreitung und viele Nachahmer verdienen.
Innovation: Praktikable Ideen, die eine erstmalige Erprobung und Umsetzung (als Pilotprojekt) verdienen.
Migranten als Subjekte: Migrantinnen und Migranten engagieren sich selbst für ein gesellschaftlich relevantes Anliegen.
Grenzüberwindung: Migrations- bzw. Kulturgrenzen werden überwunden: Migranten engagieren sich gemeinsam mit Einheimischen. Migranten unterschiedlicher nationaler oder ethnischer Herkunft engagieren sich gemeinsam.
Über Selbsthilfe hinaus: Das Engagement geht über die Selbsthilfe - etwa zur Verbesserung der Migrationssituation - hinaus.
Migrationsstatus ist nachrangig: Bei der Anlage der Engagementprojekte ist der Migrationsstatus der Beteiligten nachrangig gegenüber ihrem Status als Bürger des Gemeinwesens in dem oder für das sie sich engagieren.
Preise
Die Auszeichnung der Preisträger erfolgt durch:
Geldpreise: 1. Preis: 2.500 Euro, 2. Preis: 1.500 Euro, 3. Preis: 1.000 Euro - diese sollen vor allem zur Weiterentwicklung bzw. Verbreiterung guter Praxis bzw. zur Erprobung praktikabler Idee eingesetzt werden. Schon bei der Einreichung von Wettbewerbsbeiträgen sollte nachvollziehbar herausgearbeitet werden, in welcher Weise das Preisgeld sinnvoll eingesetzt werden würde.
Öffentlichkeit: Alle Preisträger und möglichst auch die nicht preisgekrönten jedoch ebenfalls nennenswerten Beiträge sollen eine größtmögliche Öffentlichkeit erfahren: durch eine entsprechende öffentliche Preisträgerveranstaltung sowie durch eine attraktive Präsentation im Internet.
Kontakte: Die Stiftung wird - gemeinsam mit weiteren Unterstützern - den Preisträgern bei der Weiterentwicklung oder erstmaligen Realisierung mit der Vermittlung von Kontakten zu kompetenten Unterstützern und relevanten Entscheidungsträgern behilflich sein.
Netzwerk und gegenseitige Hilfe: Von den Wettbewerbsteilnehmern wird erwartet, dass sie ihre Erfahrungen und ihr Know how mit den anderen Beteiligten sowie mit weiteren ehrlich Interessierten teilen, etwa bei gelegentlichen regionalen oder themenorientierten Netzwerktreffen.
Einsendeschluss ist der 30. November 2007.
Formlose Bewerbungen mit weiteren Infos wie Projektbeschreibung, Pressebeiträgen, DVDs / Filmen, Publikationen und Internetverweisen sind zu richten an die Stiftung Bürger für Bürger, Herrn Bernhard Schulz, Singerstr. 109, 10179 Berlin, E-Mail: info@buerger-fuer-buerger.de, Tel. 030 / 24 31 49-0.
Der Wettbewerb wird unterstützt von der DFB-Stiftung Egidius Braun.
24.05.07
Nationaler Förderpreis der Hamburg-Mannheimer-Stiftung "Jugend & Zukunft" erneut ausgeschrieben
Unter dem Motto "Kinder bewegen" prämiert die Stiftung Projekte, die durch sportliche Aktivitäten zur sozialen, physischen und/oder psychischen Förderung von Kindern beitragen. Vergeben werden drei Hauptpreise in Höhe von 25.000, 20.000 und 15.000 Euro sowie acht Anerkennungspreise in Höhe von jeweils 5.000 Euro.
Bewerben können sich öffentliche oder gemeinnützige Träger. Bewerbungsunterlagen unter www.hamburg-mannheimer-stiftung.de herunterladen und bis zum 30. Juni 2007 einschicken.
Weitere Infos unter Tel. 040 / 6376-3332 oder stiftung_foerderpreis@hamburg-mannheimer.de
07.05.07
Generationen-Freiwilligendienst ist Erfolg
Als "ganz besonderes Erfolgsmodell" bezeichnete der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Hermann Kues, das Modellprojekt "Generationsübergreifende Freiwilligendienste" auf einer Tagung in Bergisch-Gladbach/Bensberg. Bisher haben rund 6.500 Menschen an dem Projekt teilgenommen. Ziel ist es, neue Wege zu finden, wie Menschen aller Generationen zu aktivem bürgerschaftlichen Engagement ermutigt werden können. Das dreijährige Projekt, für das insgesamt 36 Millionen Euro bereitgestellt wurden, läuft im September 2008 aus.
Pressemitteilung unter http://www.bmfsfj.de/Kategorien/Presse/pressemitteilungen,did=97480.html
28.04.07
Forum Bürgergesellschaft im Schloss Diedersdorf: Ein neuer Welfare-Mix in der lokalen Daseinsfürsorge
Über eine neue Rollenverteilung von Staat, Wirtschaft und Bürgergesellschaft diskutierten knapp 30 Expertinnen und Experten aus Verwaltung, Verbänden, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Bürgergesellschaft und Medien zwei Tage lang im Schloss Diedersdorf bei Berlin. Die Ergebnisse werden dokumentiert im "Forschungsjournal neue soziale Bewegungen 2/2007" und erscheinen voraussichtlich Ende Mai 2007.
Einen Kurzbericht finden Sie in der aktuelle Ausgabe des Newsletters "Im Gespräch" auf Seite 3.
16.04.07
Vorbilder gesucht beim gesellschaftlichen Engagement im Mittelstand
Die Bertelsmann Stiftung sucht deutschlandweit nach mittelständischen Unternehmen, die sich in ihrer Region gemeinnützig engagieren. "Ziel unserer Kampagne ist es, die Vielfalt unternehmerischen Engagements in Deutschland aufzuzeigen und andere zur Nachahmung anzuregen", erklärte Liz Mohn, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung, zum Auftakt der Initiative "Unternehmen für die Region" in Berlin.
Unternehmen, die in ihrem direkten Umfeld Probleme in Bereichen wie Bildung, Umwelt oder soziale Benachteiligung angehen, können sich in den nächsten zwei Monaten auf einer internetbasierten Landkarte eintragen. "Geld und Größe des Betriebes spielen eine untergeordnete Rolle, viel wichtiger sind Ideen und Engagement", sagte Liz Mohn. Zudem sollten die Projekte gemeinsam mit Partnern durchgeführt werden. "Ob Jugendliche durch gezielte Schulpartnerschaften an die Arbeitswelt herangeführt werden oder die Belegschaft eines Betriebs dem integrativen Kindergarten bei der Renovierung hilft - Partnerschaften zahlen sich aus, für die gute Sache und für das Unternehmen", so Liz Mohn.
Weitere Infos unter www.bertelsmann-stiftung.de
27.03.07
Siegerehrung beim Integrationswettbewerb
Die Sieger beim bundesweiten Wettbewerb "Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement" der Stiftung Bürger für Bürger kommen aus Filderstadt, Zwickau und Rheine. Gestern Abend (26.3.06) wurden die Bundessieger sowie fünf Anerkennungspreise bei einer großen Preisverleihung mit rund 200 Gästen im Roten Rathaus in Berlin bekannt gegeben und gekürt.
Der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedler und nationale Minderheiten, Dr. Christoph Bergner (CDU), regte an, dass die ausgezeichneten Projekte auch andernorts nachgeahmt und umgesetzt werden sollten, da bürgerschaftliches Engagement ein wichtiger Baustein für eine erfolgreiche Integration sei.
Beim Sieger, Referat für Bürgerbeteiligung und Stadtentwicklung der Stadt Filderstadt, ist die Integration von Migrantinnen und Migranten integraler Bestandteil aller Aktivitäten.
Den zweiten Platz belegte der Verein "Wir - Gemeinsam für Zwickau" aus Zwickau. Dritter wurde das Interkulturelle Begegnungszentrum der Caritas in Rheine.
Anerkennungspreise erhielten Frau Larissa Neu vom Harmonie e.V. Berlin und Waltraud John von der Interessenvertretung des Doppelhochhauses Landsberger Allee 175/177 in Berlin für den erfolgreichen Aufbau der vielfältigen Projekte. Außerdem wurden ausgezeichnet: Bürgerhaus Neumarkt / Oberpfalz (Bürgerhaus), Kulturbrücke Hamburg (Familienprojekt) und die AWO Region Hannover für ihre interkulturelle Seniorenarbeit.
Die Auszeichnung der Preisträger erfolgt durch Geldpreise (1. Preis: 2.500 Euro, 2. Preis: 1.500 Euro, 3. Preis: 1.000 Euro sowie vier weitere Anerkennungspreise in Höhe von insgesamt 2.000 Euro), Öffentlichkeitsarbeit (Presseinformationen, öffentliche Preisträgerveranstaltung, Internet-Präsentation und Kontakte) sowie gegenseitiger Austausch und Unterstützung.
Der Wettbewerb wird unterstützt von der DFB-Stiftung Egidius Braun.
Der Wettbewerb wird im Mai 2007 erneut ausgeschrieben.
Die Dokumentation zum Wettbewerb finden Sie unter: www.buerger-fuer-buerger.de/content/ablage/Doku_Wettbewerb2007.pdf
Die Fotogalerie der gestrigen Veranstaltung (auch zum Download) unter: http://pingu2k.ath.cx/gallery2/f/integrationswettbewerb07
14.03.07
Kooperationspartner und Mitstreiter gesucht
Für die Vorbereitung der Neuausschreibung des Integrationswettbewerbes und das "Forum Bürgergesellschaft" sucht die Stiftung Bürger für Bürger Kooperationspartner und Mitstreiter, die sich inhaltlich und / oder finanziell einbringen möchten.
Melden können sich sowohl (gemeinnützige) Organisationen als auch Unternehmen und Einzelpersonen. Kontakt: Geschäftsführer Bernhard Schulz, Telefon 030 / 24 31 49-0, info@buerger-fuer-buerger.de
06.03.07
Ehrenamtsforum in Schleswig-Holstein
Noch bis 10.03.07 veranstalten die BürgerStiftung Region Ahrensburg, das schleswig-holsteinische Sozialministerium und das Diakonische Werk Schleswig-Holstein das »EhrenamtForum Schleswig-Holstein 2007« mit siebzehn öffentlichen Veranstaltungen wie den EhrenamtMessen in Kreisen und Städten. Mehr als 2.000 Aktive und Vertreter aus Vereinen, Wirtschaft, Politik und Medien diskutieren während des Forums über aktuelle Erfahrungen und Herausforderungen des Ehrenamtes.
Weiterführende Informationen: www.ehrenamtsforum.de
22.02.07
Qualitätsauszeichnung für Freiwilligenagenturen
Zum zweiten Mal wurden in Berlin Freiwilligenagenturen mit dem Qualitätssiegel der »Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen« ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung sollen lokale Freiwilligenagenturen ermuntert werden, die Qualität ihrer Arbeit weiter zu professionalisieren.
Insgesamt wurden bislang 32 Agenturen mit dem Siegel ausgezeichnet. Die derzeit ungefähr 280 lokalen Freiwilligenagenturen helfen Menschen, eine für sie geeignete freiwillige Tätigkeit zu finden.
Pressemitteilung unter www.bmfsfj.de/Kategorien/Presse/pressemitteilungen,did=93660.html
21.02.2006
Einladung zur Preisverleihung des Integrationswettbewerbes "Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement"
Termin: Montag, 26. März 2007, 17-20 Uhr
Ort: Rotes Rathaus (Louise-Schröder-Saal), Berlin-Mitte Programm: 17.00 - 17.10 Uhr Begrüßung
Frau Barbara Kisseler, Chefin der Senatskanzlei
17.10 - 17.25 Uhr Einführung
Prof. Dr. Thomas Olk, Vorsitzender der Stiftung Bürger für Bürger
17.25 - 17.40 Uhr Die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements für die Integration
Dr. Christoph Bergner (CDU), Parlam. Staatssekretär und Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten
17.40 - 17.50 Uhr Musik
Sadako Kinder- und Jugendensemble
17.50 - 18.40 Uhr Vergabe der fünf Anerkennungspreise
jeweils zehnminütige Präsentation der Preisträger für
- Bürgerhaus
- Familienprojekt
- Seniorenprojekt
- Herausragendes persönliches Engagement (zwei Preisträger/innen)
18.40 - 18.50 Uhr Musik
Sadako Kinder- und Jugendensemble
18.50 - 19.20 Uhr Vergabe der drei Hauptpreise
jeweils zehnminütige Präsentation der Preisträger
- 3. Preis
- 2. Preis
- 1. Preis
19.20 - 19.40 Uhr Scheckübergabe
durch Otto Höhne, Ehrenpräsident des Berliner Fußball-Verbandes und Prof. Dr. Thomas Olk
+ Fototermin
19.40 - 20.00 Uhr Imbiß und Getränke, Gespräche
Der Wettbewerb wird unterstützt von der DFB-Stiftung Egidius Braun.
Erleben Sie die Vielfalt an Aktivitäten im bürgerschaftlichen Engagement, mit denen die Integration von Migrantinnen und Migranten gefördert werden.
Anmeldungen bitte an:
Stiftung Bürger für Bürger
Herr Bernhard Schulz
Singerstr. 109
10179 Berlin
Tel. 030 / 24 31 49-0
Fax 030 / 24 31 49-49
E-Mail: info@buerger-fuer-buerger.de
01.02.07
Jury ermittelt Landessieger beim Integrationswettbewerb
Die Sieger beim bundesweiten Wettbewerb "Teilhabe und Integration von Migrantinnen und Migranten durch bürgerschaftliches Engagement" der Stiftung Bürger für Bürger stehen fest. Aus 116 Bewerbungen wählte eine prominent besetzte Jury heute die Landessieger aus den Bundesländern. Die daraus ermittelten Bundessieger sowie Anerkennungspreise werden bei einer großen Preisverleihung am 26. März in Berlin bekannt gegeben und gekürt.
Mit dem bundesweiten Praxis- und Ideenwettbewerb sollen vorbildhafte Praxis und realisierbare innovative Ideen identifiziert, anerkannt und zur Nachahmung oder erstmaligen Realisierung angeregt werden. Besonderen Wert legte die Jury darauf, dass Migrantinnen und Migranten sich gemeinsam mit Einheimischen für ein gesellschaftlich relevantes Anliegen engagieren.
Die Auszeichnung der Preisträger erfolgt durch Geldpreise (1. Preis: 2.500 Euro, 2. Preis: 1.500 Euro, 3. Preis: 1.000 Euro sowie vier weitere Anerkennungspreise in Höhe von 500 Euro), ÷ffentlichkeitsarbeit (Presseinformationen, öffentliche Preisträgerveranstaltung, Internet-Präsentation und Kontakte) sowie Fortbildung.
Der Wettbewerb wird unterstützt von der DFB-Stiftung Egidius Braun.
Nachfolgend eine Übersicht der Landessieger:
Baden-Württemberg: Stadt Filderstadt, Referat für Bürgerbeteiligung und Stadtentwicklung, Herr Thomas Haigis, Friedensstr. 14, 70794 Filderstadt, Tel. 0711 / 7003-375
Bayern: Bürgerhaus der Stadt Neumarkt, Herr Ralf Mützel, Fischergasse 1, 92318 Neumarkt / Oberpfalz, Tel. 09181 / 511038
Berlin: Harmonie e.V., Frau Larissa Neu, Feurigstr. 22, 10827 Berlin, Tel. 030 / 85076219 und Interessenvertretung der Mieter, Frau Waltraud John, Landsberger Allee 177, 10369 Berlin, Tel. 030 / 9728327
Brandenburg: Diakonisches Werk Märkisch-Oderland, Jugendmigrationsdienst Seelow, Herr Dittner, Feldstr. 3, 15306 Seelow, Tel. 03346 / 8969-18
Hamburg: Kulturbrücke Hamburg, Frau Petra Vaessen, An der Alster 25, 20099 Hamburg, Tel.040 / 37517373
Hessen: World University Service, Deutsches Komitee e.V., Goebenstr. 35, 65195 Wiesbaden, Tel. 0611 / 9446171
Mecklenburg-Vorpommern: Dien Hong - Gemeinsam unter einem Dach e.V., Herr Michael Hugo, Waldemarstr. 33, 18057 Rostock, Tel. 0381 / 7698305
Niedersachsen: AWO Region Hannover e.V., Interkulturelle Seniorenarbeit, Frau Fatma Taspunar, Deisterstr. 85, 30449 Hannover, Tel. 0511 / 21978-143
NRW - Rheinland: Balu und Du e.V., Herr Dominik Esch, Georgstr. 7, 50676 Köln, Tel. 0221 / 2010-326
NRW - Westfalen: Centro S. Antonio, Interkulturelles Begegnungszentrum, Caritasverband Rheine e.V., Frau Elke Zeitner, Ludwigstr. 9, 48429 Rheine, Tel. 05971 / 809017
Rheinland-Pfalz: Forum Eine Welt e.V., Herr Klaus Heller, Auf der Gass 17, 54552 Dreis-Brück, Tel. 06595 / 676
Saarland: Zenit Saarbrücken e.V., Abteilung Fußball, Herr Anatoli Karpenko, Vollweidstr. 2, 66115 Saarbrücken, Tel. 0681 / 97642-80
Sachsen: Wir - Gemeinsam in Zwickau e.V., Frau Ludmila Günther, Makarenkostr. 13, 08066 Zwickau, Tel. 0375 / 4600014
Sachsen-Anhalt: Multikulturelles Zentrum Dessau e.V., Herr Minhel, Parkstr. 7, 06846 Dessau, Tel. 0340 / 617330
Schleswig-Holstein: Lübecker Jugendring e.V., Herr Pito Bernet, Braunstr. 21, 23552 Lübeck, Tel. 0451 / 78850
Thüringen: Projekt "Fremde werden Freunde", Fachhochschule Erfurt, Frau Petra Eweleit, Altonaer Str. 25, 99085 Erfurt
29.01.2007
Landesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen in Brandenburg gegründet
Der brandenburgische Ministerpräsident, Matthias Platzeck (SPD), würdigte in seinem Grußwort zur Gründung der LAG der Freiwilligenagenturen das freiwillige Engagement. Er äußerte die Hoffnung, dass von der Landesarbeitsgemeinschaft ein neuer Schub zur Gründung von weiteren Agenturen und zur Kooperation mit den lokalen Bündnissen für Familien ausgehe, und sagte dem Zusammenschluss ausdrücklich seine Unterstützung zu.
Weitere Infos unter http://www.brandenburg.de/cms/detail.php?gsid=lbm1.c.388970.de
Geschäftsordnung http://www.freiwilligenagentur-cottbus.de/pdf/lagfa_GO_29_11_.06.pdf
22.01.2007
Besserer Versicherungsschutz für bürgerschaftlich Engagierte
Die Lücken im Versicherungsschutz für Engagierte sind in fast allen Bundesländern geschlossen, so eine Pressemitteilung des Deutschen Bundestages. Um gute Rahmenbedingungen für das Engagement zu schaffen, haben inzwischen 13 Bundesländer entweder eine Haftpflicht- und/oder Unfallversicherung für ihre engagierten Bürgerinnen und Bürger abgeschlossen, die in Anspruch genommen werden können, wenn anderweitig kein Versicherungsschutz besteht.
Der Vorsitzende des Unterausschusses "Bürgerschaftliches Engagement", Dr. Michael Bürsch, erklärt hierzu: "Es ist sehr erfreulich, dass 13 Bundesländer mit privaten Versicherungsunternehmen durch den Abschluss eines subsidiären Unfall- und Haftpflichtversicherungsschutzes die Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement verbessert haben. Die Enquete-Kommission hatte immer darauf hingewiesen, dass ein möglichst umfassender Versicherungsschutz nur durch ein Zusammenspiel von gesetzlicher und privater Versicherung möglich ist. Es ist daher anerkennenswert, dass die private Versicherungswirtschaft Mitverantwortung übernommen hat. Die Erfahrungen der Länder zeigen, dass Nutzen und Versicherungsprämie in einem vernünftigen Verhältnis stehen."
Es bestehe die Hoffnung, dass auch die Länder, die noch keine Versicherungsrahmenverträge abgeschlossen haben, dem Beispiel der anderen folgen werden.
17.01.2007
Neues Projekt: "Den demographischen Wandel in ostdeutschen Kommunen mitgestalten - Erfahrungswissen der Æ’lteren nutzen"
Um die Implementierungschancen der Konzeption "Nutzung des Erfahrungswissens der Æ’lteren" auch in den neuen Bundesländern zu erhöhen, wurde vom Institut für sozialwissenschaftliche Analysen und Beratung (ISAB) in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung ein Projektvorhaben entwickelt, das von der Robert Bosch Stiftung gefördert wird.
Im Rahmen des Projektes werden von 2007 bis 2009 zwölf Städte und Kreise in den neuen Bundesländern dabei unterstützt, rund 300 seniorTrainerInnen auszubilden, seniorKompetenzteams aufzubauen und so das Erfahrungswissen und die Kompetenzen der Æ’lteren für die Gestaltung des demographischen Wandels zu erschließen. Es sollen insbesondere solche Kommunen unterstützt werden, bei denen die demographischen Veränderungen schon heute besonders deutlich zu spüren sind.
Interessierte Kommunen aus den neuen Bundesländern können sich an das ISAB-Institut in Köln wenden.
www.isab-institut.de/front_content.php?idart=296
05.01.07
Datenbank zum Projekt Entwicklung und Chancen (E&C) online
Der Auftrag des BMFSFJ zum Betrieb der Regiestelle E&C der Stiftung SPI ist zum 31.12.2006 ausgelaufen. Auf der Website www.eundc.de ist ab sofort eine komfortable E&C Archiv 2000-2006 Datenbank online. Dort finden Sie alle veröffentlichten Dokumente, gegliedert nach den Kategorien "Themen", "Konferenzen", "Projekte" und "Autoren". Selbstverständlich steht auch eine Suchfunktion zur Verfügung.