Forum Bürgergesellschaft

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„Kümmerer“ sind Motoren der Bürgergesellschaft

8. Forum Bürgergesellschaft der Stiftung Bürger für Bürger auf Schloss Diedersdorf

Halle/ Berlin, 30.04.2013. Zum achten Mal trafen sich am 26. und 27. April auf Einladung der Stiftung Bürger für Bürger Expertinnen und Experten aus der Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Politik zum jährlichen „Forum Bürgergesellschaft“. Beim diesjährigen Forum standen die „Kümmerer“ im Zentrum der Diskussion. Als „Kümmerer“ werden Menschen gesehen, die andere für bürgerschaftliches Engagement gewinnen, begleiten, ermutigen und so die Gesellschaft im Kleinen gestalten – ob als „Kiezkümmerer“ oder „Dorfpaten“.

„Kümmerer sind unverzichtbar, um noch nicht engagierte Menschen für bürgerschaftliches Engagement zu begeistern. Für uns als Stiftung ist es eine wichtige Herausforderung, zukünftig noch mehr Kümmerer in unserer Gesellschaft zu gewinnen und in ihrem Engagement zu unterstützen“, sagt Ana-Maria Stuth, Vorstandsvorsitzende der Stiftung. Wie das gelingen kann, wer dazu einen Beitrag leisten kann und welchen Unterstützungsbedarf die „Kümmerer“ haben, dazu gab es während des Forums kontroverse Diskussionen und vielfältige Anregungen. Diese werden im „Forschungsjournal Soziale Bewegungen“ veröffentlicht und sollen in ein Projekt zur Stärkung der Kümmerer einfließen.

Kuratorium neu aufgestellt

Auch das Kuratorium der Stiftung „Bürger für Bürger“ diskutierte über die „Kümmerer“ und  die neuen Schwerpunkte der Stiftungsarbeit. In der im Vorfeld des Forums stattgefundenen Kuratoriumssitzung wurde der renommierte Engagement-Experte Prof. Dr. Thomas Olk, der sich schon seit vielen Jahren für die Stiftung engagiert, zum Kuratoriumsvorsitzenden gewählt. Neu ins Kuratorium berufen wurde der hallesche Bundestagskandidat Dr. Karamba Diaby.

Weitere Informationen

Die Stiftung Bürger für Bürger arbeitet als unabhängiges, bundesweites Kompetenzzentrum für Fragen zum Thema bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, das bürgerschaftliche Engagement in seiner Vielfalt zu stärken und dazu beizutragen, die Bedeutung dieses Engagements für die demokratische Gesellschaft und die einzelnen Menschen in der Öffentlichkeit stärker sichtbar zu machen. Die Stiftung versteht sich dabei als politisch unabhängiger Impulsgeber zu aktuellen Themen im Bereich Ehrenamt, Engagement und Freiwilligendienste.

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